Forum: Wirtschaft
Verkehrsoffensive: Straßenbau treibt Landpreise in die Höhe
Strassen.NRW

Der Bund will mehr in die Infrastruktur investieren als je zuvor. Was Autofahrer und Bahnkunden freut, hat einen Preis: Nach SPIEGEL-Informationen werden Tausende Hektar Fläche versiegelt.

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manuel.u 09.09.2016, 16:40
10. Was denn nun

Finde es etwas merkwürdig, dass hier der begleitende Nachteil als Aufmacher herausgepickt wird, und nicht etwa, dass in die Infrastruktur investiert werden soll. Ich erinnere mich noch sehr genau an den Spiegel Artikel, in dem es hieß, die Investitionen u.a. in die Infrastruktur seien um Milliarden zu niedrig und würden Deutschland auf lange Sicht den Bach runter gehen lassen. Tja, man kann eben nicht alles haben.

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regelaltersrentner 09.09.2016, 16:47
11.

Zitat von penie
Da demnächst die Subventionen für "Bio"sprit reduziert werden, werden die Bauern gerne dadurch frei werdende Ackerflächen gegen Bares zur Verfügung stellen.
Es wäre von Vorteil, die Bauern um ihre Meinung zu fragen, als ihren Senf dazu zugeben.

Die Bauern möchten ihre Äcker, das sind ihre Produktionsflächen, behalten und nicht für Ausgleichsflächen zur Verfügung stellen.

Man kann nicht Äcker für biologisch Tod erklären und bei Bebauung Ausgleichsflächen fordern, das passt nicht zusammen.

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rstevens 09.09.2016, 16:56
12.

Zitat von chrismuc2011
Und wenn man das Rechtsfahrgebot kontrollieren würde, bräuchte man keine drei oder vierspurigen Autobahnen, wo z.B. am Wochenende auf den rechten Spuren Keiner fährt, es könnte ja in ca. 100km Entfernung ein Wohnwagen zu überholen sein:-(
Den Rest Ihres seltsamen Beitrags habe ich bewusst nicht zitiert. Hier zeigt sich jedoch ein eklatanter Denkfehler. Die Straßen werden i.d.R. nicht für die Wochenendauslastung gebaut, sondern für die Woche. Wir haben bei uns in der Woche auch Stau auf Autobahnen, wo es vier Spuren pro Richtung gibt. Da interessiert auch das Rechtsfahrgebot nicht, da alle voll sind.

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willi2011 09.09.2016, 18:00
13. Irrsinn dieser BVWP

Erhalt vor Neubau heißt es im BVWP. Das ist ein richtiger Ansatz, umgesetzt wird er allerdings nicht. Sonst dürfte keine einzige Straße neu gebaut werden, bevor nicht das bestehende Netz repariert wurde.

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kraus.roland 09.09.2016, 18:28
14. Sanierungsmassnahme Nr.1:..

..die CSU muss die Dauerpacht auf das Bundesverkehrsministerium abgeben. Am besten für immer!

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kumi-ori 09.09.2016, 21:02
15.

Die 270 Milliarden Euro (aus denen garantiert am Ende 2.700 Milliarden werden) werden wahrscheinlich in jedem Falle ausgegeben werden müssen, weil sonst Minuszinsen drohen. Aber sinnvoll wäre, mit diesem Geld die Infrastruktur nicht aufzublasen, sondern von Grund auf neu zu modernisieren. Der Mensch bringt heute viel zu viel Zeit damit zu, sich in schweren Metallksten von A nach B zu bewegen. Bereits an diesem Punkt müsste man anfangen. Vor unserem Zehnparteien-Haus halten jeden Tag zehn verschiedene Transporter und jeder liefert ein kleines Päckchen aus. Die CDU/CSU sagt, dass sei für den Bürger die preiswerteste und wirtschaftlichste Lösung, weil sie den Gesetzen den freien Markts unterläge. Das Problem ist, dass diese Transporter alle Fläche verbrauchen, Parkplatz, Straßenabrieb, Sauerstoff zum Verbrennen des Treibstoffs und dass diese Kosten natürlich der Verbraucher zu tragen hat. In Form von 271 + X Milliarden Steuergeldern für den Verkehrswegeplan.

Besser wäre es, mit diesem Geld staatliche öffentliche Transport- und Beförderungssystem aufzubauen, die den Verkehr in Grenzen halten, und generell Möglichkeiten zu schaffen, dass überhaupt so wenig wie möglich transportiert werden muss. All das erfordert natürlich ein wenig Hirnschmalz, aber vielleicht zahlt es sich ja am Ende aus.

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thequickeningishappening 10.09.2016, 09:38
16. Und wie viele Hektar werden

taeglich am Amazonas abgeholzt fuer den gruenen Biosprit? Auch die ganze Windindustrie erinnert an Don Quichote.

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kimmberlie.67 10.09.2016, 10:20
17. Der Bund will mehr in die Infrastruktur investieren als je zuvor

wenn der Bund über Jahrzente die Infrastruktur vergammeln lässt muß ja mal etwas gemacht we

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