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Verkehrspolitik: Bundesrechnungshof fordert Pkw-Maut für alle
Matthias Balk / DPA

Der Staat hat Millionen in das gescheiterte Maut-Projekt der CSU gesteckt. Der Bundesrechnungshof schlägt nun vor, die aufgebauten Ressourcen auch zu nutzen - allerdings unter anderen Vorzeichen.

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enfield 16.07.2019, 14:04
180. jasicherdoch

Zitat von holy64
PS Anteil bei KfzSteuer einzuführen Ab 130 PS ein Anstieg und ab 180 PS massive Anhebung, da solche KFZ auf Strassen nicht notwendig, die 200 PS und mehr haben. Wir haben ja keine Rennstrecken. Auch Motorräder müssen stärker besteuert werden.
dann sprechen Sie doch halt mal beim Abgeordneten Ihres Vertrauens an, dass er Ihren phantastischen, kreativen, weitsichtigen Vorschlag, auf den scheinbar noch niemand vor Ihnen gekommen ist (sonst würde man ja sicher darüber diskutieren) ein- und voranbringt. Ruckzuck werden Sie signifikante Mehrheiten finden - der/die Abgeordnete wird Ihnen auf ewig dankbar sein, mit Ihrer Hilfe erdrutschartig Stimmen gewinnen zu können.
Ich finde es ja gut, wenn die Menschen mitdenken - weiter so!

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vooodooo 16.07.2019, 14:30
181. der fehler war,

beide vorhaben miteinander zu verbinden.....

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bartsuisse 17.07.2019, 08:05
182. chillischweiz - ja das kommt eben davon

wenn besonders schlaue deutsche Politiker wie immer das Rad neu erfinden wollen. Niemand hat etwas gegen eine Maut des Supervolks aber eben für alle. Jetzt heisstbes dann in Deutschland.....die EU hat uns dazu gezwungen....ihre Anspielung auf Italien....die paar deutschen Autofahrer finanzieren rein gar nichts in Italien, der allergrösste Teil zahlen die Italiener selbst. Wenn schon in Deutschland nur 5% des Verkehrsaufkommens ausländisch ist, wird das in Italien nicht anders sein. Es ist aber lächerlich dass andere Schuld sein sollen am absoluten deutschen Versagen deutscher Politiker. Es zeigt einmal mehr wie klein klein geizig und neidisch Deutschland ist. Macht eine anständige Maut für alle und erspart Europa dieses Affentheater

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Eronica 17.07.2019, 18:22
183. Wohin

geht denn die Maut, doch auch oder vielleicht nur in die Taschen von Privatiers, die bevorzugen dann selbstverständlich die Maut. Während über Steuern z. B. der Sozialstaat und der Staatsaufgabenfinanziert werden.

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winfield06 18.07.2019, 10:50
184. Toller Witz

Zitat von dagegengewicht
... wie hier alle rumheulen. leute, es wird zeit, dass für den dreck der gemacht wird auch einer bezahlt. wer sich heute noch ein auto kauft, dass im realverbrauch noch über 7 liter liegt, dem müsste der reallohn auf mindestlohn gekürzt werden - um die die folgeschäden in den kommenden jahrzehnten zu bezahlen. und steuern sind nicht gebunden, auch wenn der kleine michel das gerne so möchte ...
Ihr Vorschlag, denn man bekommt (fast) jedes Fahrzeug im Realverbrauch auf über 7 Liter. Man muss lediglich den rechten Fuß permanent das rechte Pedal vollständig durchtreten...
Reicht bequem aus um Verbräuche jenseits von gut und böse zu produzieren. Selbst bei einem (theoretische WPLT-Verbrauch von 3 Litern).

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winfield06 18.07.2019, 11:07
185. nicht ganz gelogen

Zitat von otto.r.beer
Die Österreicher zahlen auch KFZ Steuer, dazu noch mehr als die Deutschen und nichts davon wird für die PKW Maut angerechnet. Für einen VW Sharan 2.0 TDI (Erstzulassung 2010) zahlt man in Deutschland 258 Euro KFZ Steuer im Jahr. In Österreich sind das 653 Euro "motorbezogene Versicherungssteuer" (wie es in Österreich heißt). Also Schluß mit den Lügen hier.
denn in A gilt einmal eine KFZ-Steuer (nach Gewicht gestaffelt seit 2011) dann gibt es die "motorbezogene Versicherungssteuer" die Sie erwähnen.
Zitat von Wikipedia
Die motorbezogene Versicherungssteuer wird als Zuschlag zur österreichischen Versicherungssteuer gemeinsam mit der laufenden Kfz-Haftpflichtversicherungsprämie eingehoben. Es handelt sich dabei um eine periodisch zu entrichtende Steuer im Rahmen der Besteuerung von Kraftfahrzeugen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Motorb...cherungssteuer

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winfield06 18.07.2019, 11:30
186. Der Gluehweintrinker in der Opferrolle des

Zitat von Gluehweintrinker
1. Der Autofahrer gefällt sich in seiner Opferrolle. Anders kann man das Selbstmitleid nicht bezeichnen. Immer auf die "Armen", herrje, mir bricht das Herz. Es sind ja immer alle aufs Auto "angewiesen", aber sowas von. Zwar gibt es überall irgendwo einen Anschluss an den ÖPNV, aber die kleine Vernunftskarre dort abzustellen, um dann per Park & Ride (kennt man seit -zig Jahren) umzusteigen... Fehlanzeige. Natürlich ist es so bequem, direkt in große Städte hineinzufahren, um dort den kostbaren Parkraum zu belegen und meinen Zebrastreifen zuzustellen. Das muss aufhören! 2. Benötigen bereits "fertig gestellte" Straßen keine Pflege und Erneuerung? Wie ein Staat seine Verkehrswege finanziert, darf durchaus diskutiert werden und sollte immerhin von denen bezahlt werden, die sie nutzen. 3. Klingt nach NWO, Chemtrails, Aluhut. 4. Der geheime Plan der NWO? 5. Sie fordern eine europäische Lösung? Sorry, dann muss ich davon ausgehen, dass sie keine Lösung fordern. Bei Betrachtung der europäischen Einigkeit, welche zur Zeit herrscht, geradezu utopisch. Leider. Auch ich bin für weitgehende Abgabe vieler Regelungen an eine europäische Zentralregierung, aber das steht dem Hang zum ungesunden Nationalismus diametral entgegen. 6. Offenbar zahlen Sie als Autofahrer noch nicht genug. Außerdem verpesten Sie meine Atmemluft und müllen meine Stadt zu mit stehenden Fahrzeugen, so dass ich kaum eine Wohnstraße überqueren kann.
ach so Geschädigten;
1. Anschluss an ÖPNV ist eine Sache, die Verbindungen und der Zeitaufwand um z. B. zur Arbeit zu gelangen eine andere.
P+R Plätze sind je nach Gegend rar gesät und liegen häufig nicht dort wo der ÖPNV einen Anschluss bietet. Dazu gibt es häufig ÖPNV mit unverschämten Preismodellen (zumindest bei uns in der Gegend)
2. Die Verkehrswege werden von allen Bürgern genutzt (direkt und indirekt) und daher zahlen auch alle durch die Steuerabgaben dafür.
3. Manche denken auch weiter - wie sagte - die nicht von mir gewählte Kanzlerin - "mit mir wird es keine PKW-Maut geben". Also noch Fragen?
5. Fordern kann man - sie haben selbst doch schon in anderen Äußerungen erwähnt dass man tätig werden sollte - als tun Sie was.
6. Immer eine Sache wie man es sieht.
Allerdings verbitte ich mir, dass Sie einfach Foristen (oder jetzt fühle ich mich auch angesprochen) unterstellen "Ihre" Atemluft (das ist ein Allgemeingut) zu verpesten oder "Ihre Stadt" (sind Sie Eigentümer des Kaffs in dem Sie leben) zu zumüllen. Wer ist denn für die Erstellung des Parkraums zuständig? Doch die Stadt/Gemeinde. Wenn es Ihnen nicht passt werden Sie tätig, Sie sind doch ein mündiger Bürger oder nicht?

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winfield06 18.07.2019, 11:46
187. Es bleibt

Zitat von martin.kreidl.privat
In Italien zahlen die Deutschen Autobahnmaut, GENAUSO wie die Italiener. In Deutschland zahlen die Italiener KEINE Autobahnmaut, weil die Deutschen hier eben auch keine bezahlen. Niemand wir diskriminiert! In Wirklichkeit kommen die Deutschen Autofahrer sogar besser weg, weil Deutsche natürlich viel mehr in Deutschland (gratis) unterwegs sind, während Italiener viel mehr in Italien (mautpflichtig) fahren werden. Und bevor jetzt wieder jemand meint "aber wir Deutschen zahlen ja schon Kfz-Steuer!": Das tun die Italiener auch und alle anderen Europäer auch, i.d.R. deutlich mehr als die Deutschen.
nur die Frage offen, wie häufig Italiener die Autobahn nutzen (müssen) im Gegensatz zu den Deutschen.
Immer natürlich im eigenen Land gesehen.
Zitat von Wikipedia
Diese Liste bietet eine Übersicht über das Netz der Autobahnen in Italien. Das Gesamtnetz hat eine Länge von 6758 km[1], wovon 5695 km durch 24 konzessionierte Betreibergesellschaften und 900 km durch die staatliche Straßenbetriebsgesellschaft ANAS selbst betrieben werden.
Zitat von Wikipedia
Nach dem National Trunk Highway System (über 130.000 km) der Volksrepublik China, dem Interstate Highway System (über 77.000 km) in den USA sowie dem Autobahnensystem in Spanien (17.109 km) ist das deutsche Autobahnnetz mit 13.009 Kilometern (Stand: 2018)[1] das viertlängste der Welt.
Man sollte die Relationen beachten.

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winfield06 18.07.2019, 11:49
188. Nicht ganz

Zitat von chilischweiz
Wenn die Deutschen in Italien, die Italiener aber nicht in Deutschland zahlen, heisst das unterm Strich: Die Deutschen subventionieren mit der Maut den italienischen Staat! Oder, Bella Italia kann Eintrittsgeld verlangen, die hässlichen Deutschen aber nicht! Oder, das "Bordell Auto" ist in Deutschland so billig wie der Strassenstrich.
die Deutschen - oder alle Nicht-Italiener - die die Autostrada verwenden, zahlen durch die Maut für deren Instandhaltung.

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