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Verkehrsprojekt: Schäuble fürchtet Dobrindts Minus-Maut
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Alexander Dobrindt dachte, seiner umstrittenen Maut stehe nichts mehr im Wege. Doch nun gibt es eine Schreckensnachricht für den CSU-Mann: Finanzminister Schäuble glaubt, dass der Staat dabei mittelfristig draufzahlt.

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jujo 13.01.2017, 18:17
1. ...

Der Staat zahlt drauf, das ist so sicher wie morgen Dienstag ist!
Ich mache eine Prognose, 99% der Bevölkerung sehen das auch so.
Mir kommt die Galle hoch wenn z.B. Gabriel meint, das die SPd die Maut durchwinken sollte damit die CSU in der Regierung auch mal ein Erfolgserlebnis hat. Wohl wissend das die Maut ein finanzielles Disaster wird. So geht es nicht!

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spmc-12355639674612 13.01.2017, 18:20
2. Bitte Herr Schäuble,

stoppen Sie diesen Unsinn!
Wie jeder ausrechnen kann, würde eine leichte Erhöhung der Mineralölsteuer um wenige Cent mehr einbringen und auch hier ließe sich eine Steuerung nach umweltpolitischen Gesichtspunkten einbauen.

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querdenker13 13.01.2017, 18:20
3. Dobrindt-Maut

Diesmal muss man zu Schäuble halten. Hoffentlich erleben Dobrindt und und seine Regionalpartei ein totales Mautdebakel. Denn diese Regionalpartei kann nur als Geisel Deutschlands bezeichnen. Es wäre einfach nur nur mehr als nur überragend wenn diese Regionalpartei die Federn gerupft bekommen würde, nein es wäre einfach nur 'göttlich'! Und es würde dem obersten Dampf- und Dumpfredner Seehofer auch mal so richtig gut tun!

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n.wemhoener 13.01.2017, 18:28
4.

Das ist keine "Schreckensmeldung" für Dobrindt. Die Maut hat für die CSU ihren Zweck längst erfüllt. Mit diesem Thema "gegen Ausländer" hat die CSU ihrem Landtagswahlerfolg den entscheidenden Impuls gegeben.

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zeitgeist☆ 13.01.2017, 18:30
5. Hoffentlich

kann auf diesem Weg der Wahnsinn gestoppt werden. Ich glaube es gibt wichtigere Infrastruktur Themen als eine absehbar defizitäre Maut

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think-twice! 13.01.2017, 18:30
6. Im Prinzip ist die Maut eine vernünftige Sache und hätte schon vor Jahrzehnten eingeführt werden sollen

allerdings hat sich Dobrindt aus Angst vor einem Scheitern zu vorschnellen Kompromissen mit der EU überreden bzw. erpressen lassen. Dahinter stecken die Länder, die selbst eine Maut erheben, aber keine in Deutschland bezahlen möchten. Dieses Drama zeigt wieder einmal, dass Politiker keinen Sachverstand haben, Dobrindt an vorderster Stelle.

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Parvis 13.01.2017, 18:32
7.

Zitat von giostamm11
..... Scheuble mag mit seinem Sparfetisch schlecht ankommen bei vielen aber rechnen scheint er zumindest zu können. ....
Herr Schäuble rechnet allerdings recht langsam. Darüber, dass die Maut ein Minusgeschäft wird, wird schon seit Wochen berichtet.

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spmc-126521672352922 13.01.2017, 18:32
8. Spielzeug abnehmen!

Wann findet sich denn in der Regierung endlich mal jemand, der dem Herrn Dobrindt dieses Spielzeug -MAUT- abnimmt. Es ist langsam unertraeglich mit diesem Thema.

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SigismundRuestig 13.01.2017, 18:35
9. Diese Maut wird nicht kommen !

Dobrindt merkt in seinem Maut-Furor gar nicht, dass er immer noch im Sinne einer Ausländer-Maut argumentiert und damit letztlich den EU-Ländern, die gegen die Maut klagen wollen, in die Hände spielt!
Neben all den fachlichen Zweifeln, die noch längst nich alle ausgeräumt sind, wird jetzt bekannt, dass die Maut-Vereinbarung mit der EU ein politischer Kuhhandel zwischen Merkel und Juncker - hinter dem Rücken des Koalitionspartners SPD, des Europa-Parlaments und entgegen Sinn und Geist des Koalitionsvertrages - vorausgegangen ist. Offensichtlich wollte Merkel die Maut als "Versöhnungsgeste" für Seehofer durchsetzen. So mag früher mal in der Union Politik funktioniert haben. Merkel hat wohl noch nicht nicht realisiert, dass heute diese Art von Politikstil zunehmend nicht mehr akzeptiert wird. Dies entfremdet die Bevölkerung von der Politik bzw. vertreibt sie von den etablierten Parteien. Schäuble scheint das auch erkannt zu haben!
Die SPD hat keinen Grund, sich an einem derartigen Versöhnungsgeschenk zu beteiligen. Im Gegenteil. Eines kann sie von der Union aber für diesen Fall lernen. Wie man ein ungeliebtes Vorhaben auf die lange Bank schieben bzw. ganz abwürgen kann. Zuletzt hat die Union diese Fähigkeit beim Thema "Unterhaltsvorschuß" eindrucksvoll demonstriert. Jetzt wird sich zeigen, ob die SPD auch noch einem rückwärtsgewandten Politikstil verhaftet ist, oder ob sie die Zeichen der Zeit verstanden hat.

"Wenn die Maut von der EU wird gestoppt,
tipp ich erfreut: die Unvernunft floppt."
https://youtu.be/sBom50KrkBk

Im übrigen: "Mit mir wird es keine PKW-Maut geben!" Bekommt Merkel dafür ein "Schäm-Dich-Geschenk" ?

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