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Verkehrsprojekt: Schäuble fürchtet Dobrindts Minus-Maut
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Alexander Dobrindt dachte, seiner umstrittenen Maut stehe nichts mehr im Wege. Doch nun gibt es eine Schreckensnachricht für den CSU-Mann: Finanzminister Schäuble glaubt, dass der Staat dabei mittelfristig draufzahlt.

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jujo 13.01.2017, 19:04
20. ...

Zitat von compat
...dass z.T. jede Bananenrepublik ein Mautsystem besitzen kann (scheinbar ja ohne dass daraus ein Verlustgeschäft wurde) und das in Deutschland nicht in rentabler Form funktionieren soll? Ich verstehe bereits nicht das Argument der Ausländerdiskriminierung - im Ausland würden die Einheimischen doch auch eine höhere Steuerlast tragen, wenn es keine Mauteinnahmen gäbe. Ist es jetzt diskriminierend, wenn Deutschland als "Spätzünder" die Gerechtigkeit nachträglich herstellt? Die Diskriminierung besteht doch eigentlich im Ist-Zustand.
Die Sache ist doch sehr einfach, das hat schon mein fünfjähriger Enkel verstanden. Herr Dobrindt will die Inländer Null belasten. sondern nur die Ausländern. Das KANN (!) nicht funktionieren und zu einem Gewinngeschäft werden. Andere Länder belasten ALLE Autofahrer, Inländer und Ausländer. So wird ein Gewinn erziehlt
Kann man das nicht begreifen?

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premstar_pill 13.01.2017, 19:05
21.

Zitat von Parvis
Herr Schäuble rechnet allerdings recht langsam. Darüber, dass die Maut ein Minusgeschäft wird, wird schon seit Wochen berichtet.
In den (gefuehlt hunderten) Themenstraengen bei SPON zur deutschen Auslaendermaut wird buchstaeblich seit Jahren darauf hingewiesen. Jeder der rechnen kann und realisiert hat dass Lkws schon bemautet werden MUSS darauf kommen dass die "Auslaendermaut" zwangslaeufig ein Minusgeschaeft wird oder maximal nur Peanuts im zweistelligen Millionenbereich einbringt.

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reflektiert_ist_besser 13.01.2017, 19:06
22. Dobrindt

Natürlich ist Dobrindt das unfähigste Mitglied der aktuellen Bundesregierung. Allerdings sollte er auch nicht als Opfer für seinen Chef herhalten müssen. Der eigentliche "Chefdenker" der Maut ist natürlich Horst der Dümmliche.

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ambulans 13.01.2017, 19:07
23. der

dobrindt alex kriegt jetzt langsam die panik, weil für irgendeine kosten-beteiligung am unterhalt der straßen durch die autofahrer ja durchaus die bereits erprobte lösung in österreich oder der schweiz (pickerl oder papperl) gereicht hätte - am schalter gekauft und aufgeklebt, leicht kontrollierbar (weil farbig) - und der käs is gegessen. eigentlich - aber jetzt kommt dieses spezielle CSU-gen im alexander zum vorschein: wenns ums verrecken nicht für das amt des BK (remember F.J.S.?) und damit die richtlinienkompetenz für einen bayern reicht, dann muss man die leit halt mit diesem elektronischen schnickschnack quälen - sans halt selbst dran schuld. also: so schnell wie möglich personalisierte e-tickets (alternativlos - geht ja schließlich um unsere sicherheit) für alles und noch ein bisschen mehr; verkehrswegebau, dass mutter natur das ko..en kriegt; grundsätzlich alles kontrollieren, weil ... wenn ihr uns aber wählen tätet, könnten wir ja vielleicht doch noch mal mit uns drüber reden lassen, nicht? schöne neue bayrische welt ...

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cornel 13.01.2017, 19:08
24. Schäuble stoppt Dobrindt

wenn Herr Schäuble das schafft verdient er einen Erlass aller seiner Sünden der Vergangenheit. Unter der angeblichen "Führung" des Herrn Dobrindt war das Verkehrsministerium noch nie so nutlos und überflüssig wie heute. Was hat Herr Dobrindt vorzuweisen: nichts! Er möge sich alsbald seiner Pension erfreuen - ein Erfolg ist schon, wenn er keinen Schaden mehr anrichten kann. Warten wir ´s ab.

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deinant 13.01.2017, 19:12
25. Maut

So gelingt es Frau Merkle doch noch zu sagen: mit mir gibt es keine Maut. Warum kann sie so etwas nicht offen austragen. Zuerst sich hinter der EU verstecken und nun muss es Herr Schäuble richten!

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rudig 13.01.2017, 19:13
26. naja,

Zitat von schwaebischehausfrau
Wir Deutschen sind wirklich ein seltsames Volk: Umgeben von Staaten, die seit Jahrzehnten PKW-Mautsysteme sehr erfolgreich betreiben (sonst hätten sie ja schon längst wieder eingestellt) und damit ihre einheimischen Steuerzahler und Autofahrer entlasten. Aber wir brauchen 10 Jahre bis zu einer Entscheidung, lassen uns Schuldgefühle einreden ("böse Abzocker") sogar von den Staaten, die uns seit Jahrzehnten am dreistesten mit ihrer Maut abkassieren und diese regelmässig erhöhen. Weil uns am wichtigsten ist, dass wir von allen gemocht werden . Dann fürchten wir um "wegbleibende Touristen", obwohl Staaten wie Österreich und Schweiz (die weit mehr vom Tourismus abhängig sind als Deutschland) sich einen feuchten Kehrricht darum scheren, ob ihre Maut vielleicht ihre Gäste aus Deutschland und Holland verärgert. Alles so schwierig und kompliziert bei uns. Dabei wäre alles so einfach, Herr Schäuble: Einfach die Maut jetzt erstmal einführen. Und wenn dann wg. schadstoff-ärmerer PKW die Einnahmen sinken - dann eben einfach die Maut erhöhen und auf das gleiche Preis-Niveau wie bei unseren Nachbarn. Dann ist das immer noch "günstig", weil man für diese Maut dann ein Strassen-Netz nutzen darf, das locker 5-10 mal so groß ist als das in Österreich oder der Schweiz . Wenn diese Mauterhöhungen nach 3 Jahren erfolgen und wir kurz vorher oder nachher eine andere Steuer zum Ausgleich senken, dann könnnen sich unsere Nachbarn darüber grün und schwarz ärgern - und müssen es trotzdem akzeptieren. Dieses Land ist dem Untergang geweiht.
ich glaube Sie haben noch nicht verstanden, daß nur Ausländer die
Maut finanzieren sollen, im Gegensatz zu unseren Nachbarn.
Gegen eine Maut, z.B. wie in Österreich, die von Inländer und Ausländer finanziert wird, hat keiner etwas.

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massi79 13.01.2017, 19:14
27. Für alle hier die es immer noch nicht kapieren.

Deutschland darf sofort ohne Probleme eine Maut einführen. Diese Maut müssen aber alle, also auch die Deutschen, zahlen. So habe es alle anderen Länder auch gemacht.
Aber Dobrint will ja nur Ausländer belasten und allen Einheimischen die Maut direkt über die Steuer quasi erstatten.
Dies ist eben so nicht möglich nach EU-Recht.

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querdenker13 13.01.2017, 19:15
28.

Zitat von jujo
Die Sache ist doch sehr einfach, das hat schon mein fünfjähriger Enkel verstanden. Herr Dobrindt will die Inländer Null belasten. sondern nur die Ausländern. Das KANN (!) nicht funktionieren und zu einem Gewinngeschäft werden. Andere Länder belasten ALLE Autofahrer, Inländer und Ausländer. So wird ein Gewinn erziehlt Kann man das nicht begreifen?
Ich denke jeder denkende Mensch kann und wird das verstehen. Es gibt aber eine riesengroße Ausnahme. Und dass sind die Dampf- und Dummplauderer der überflüssigen und nutzlosen Regionalpartei CSU.

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Dino822 13.01.2017, 19:16
29.

Zitat von schwaebischehausfrau
Wir Deutschen sind wirklich ein seltsames Volk: Umgeben von Staaten, die seit Jahrzehnten PKW-Mautsysteme sehr erfolgreich betreiben (sonst hätten sie ja schon längst wieder eingestellt) und damit ihre einheimischen Steuerzahler und Autofahrer entlasten. Aber wir brauchen 10 Jahre bis zu einer Entscheidung, lassen uns Schuldgefühle einreden ("böse Abzocker") sogar von den Staaten, die uns seit Jahrzehnten am dreistesten mit ihrer Maut abkassieren und diese regelmässig erhöhen. Weil uns am wichtigsten ist, dass wir von allen gemocht werden . Dann fürchten wir um "wegbleibende Touristen", obwohl Staaten wie Österreich und Schweiz (die weit mehr vom Tourismus abhängig sind als Deutschland) sich einen feuchten Kehrricht darum scheren, ob ihre Maut vielleicht ihre Gäste aus Deutschland und Holland verärgert. Alles so schwierig und kompliziert bei uns. Dabei wäre alles so einfach, Herr Schäuble: Einfach die Maut jetzt erstmal einführen. Und wenn dann wg. schadstoff-ärmerer PKW die Einnahmen sinken - dann eben einfach die Maut erhöhen und auf das gleiche Preis-Niveau wie bei unseren Nachbarn. Dann ist das immer noch "günstig", weil man für diese Maut dann ein Strassen-Netz nutzen darf, das locker 5-10 mal so groß ist als das in Österreich oder der Schweiz . Wenn diese Mauterhöhungen nach 3 Jahren erfolgen und wir kurz vorher oder nachher eine andere Steuer zum Ausgleich senken, dann könnnen sich unsere Nachbarn darüber grün und schwarz ärgern - und müssen es trotzdem akzeptieren. Dieses Land ist dem Untergang geweiht.
Na Sie sind ja lustig.

Wenn die Maut im Vergleich zur Kfz-Steuer defizitär ist, soll man sie also einfach solange erhöhen, bis dem nichtmehr so ist.
Anders gesagt, man soll den deutschen Autofahrer einfach solange mehrbelasten, bis die Kosten, die die Maut verursacht kompensiert sind? Und dass nur damit wir "den Ausländern" eine auswischen können?
Eine sehr sinnige Argumentation.

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