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Verkehrswegeplan 2030: Dobrindts 260-Milliarden-Sause
DPA

Bis 2030 investiert der Bund so viel in Straßen, Schienen und Wasserwege wie noch nie - mehr als 260 Milliarden Euro. Genauso wichtig: Die Politik hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt.

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unixv 16.03.2016, 17:29
1. Die Politik hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt?

Blödsinn!

Dobrint, Schäuble und Gabriel machen mit den Versicherungen einen Deal, ratet mal wer dafür bald so richtig Abgezockt wird??? Richtig.. der Steuerzahler! War gerade ein Bericht auf ARD oder ZDF, wie die uns mal wieder über den Tisch ziehen!

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BoMbY 16.03.2016, 17:30
2. Wieso investiert der Bund in Schienen?

Ich dachte die Bahn wäre privatisiert?

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licorne 16.03.2016, 17:34
3. Die Wortungetüme der Verwaltung

sind nicht schlimmer als die Schnodderigkeit mancher Journalisten. 'Dobrindts 260 Milliarden Sause' suggeriert, dass Geld aus Jux und Dollerei aus dem Fenster geworfen wird.

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realist29 16.03.2016, 17:35
4. Toll

Natürlich investieren wir so viel wie noch nie. Wenn die Wirtschaft jedes Jahr wächst und die Waren und Dienstleistungen jedes Jahr teurer werden, dann haben wir zumindest fast jedes Jahr Rekordinvestitionen. Interessant ist doch, wie sich die Infrastrukturinvestitionen im Verhältnis zum BIP entwickeln. Ich denke mal, das wir hier von irgendwelchen Rekorden weit entfernt sind. Früher hätte der Spiegel soetwas vermutlich zumindest erwähnt.

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Crom 16.03.2016, 17:37
5.

... aber Hauptsache die Bayern bekommen wieder ein ordentliches Stück vom Kuchen, gell?

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muellerthomas 16.03.2016, 17:37
6.

"Insgesamt 264,5 Milliarden Euro sollen in den kommenden anderthalb Jahrzehnten in die Infrastruktur investiert werden - so viel wie noch nie."

So viel wie noch nie begrüße ich zwar, es ist bei 15-Jahres-Plänen aber auch nicht wirklich überraschend, dass die Summe mit jedem Plan tendenziell ansteigt. Eine gleichbleibende nominale Summe wäre real schließlich rund 20% weniger Investitionsumme.

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kasam 16.03.2016, 17:38
7. Sie müssen auch investieren, sonst sind die Strassen in Calkutta besser als in Deutschland

Schliesslich hat man in den vergangenen Jahren die Steuern, die durch die Strassennutzer gezahlt worden sind---anderweitig mit Löcherstopferei verbraten. Nicht umsonst fallen uns die Brücken auf den Kopf und sind nicht mehr zu gebrauchen. 40 % sind für den Schienenverkehr---wo doch in den letzten Jahren kontinuierlich das Schienennetz verkleinert und abgebaut wurde---wo ist das Geld eigentlich hingeflossen---wurden die roten Zahlen der Bahn damit schwarz geschrieben. Wo sind die aber Milliarden der Treuhand (DDR-Verkauf) die können auch nicht einfach so verschwinden. Man sollte die Spur des Geldes nachgehen, dann wird man das versteckte El Dorado auch finden. Bevor wir wieder mit dem Pferdewagen über Feldwege holpern----

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acroflyer 16.03.2016, 17:38
8.

wie wäre es, wenn Länder od. Kommunen private Projekte ausschreiben würden? (für die dann eine Maut verlangt wird). Dann kämen wir schneller an eine dritte Rheinbrücke bei Mannheim...!

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fusselsieb 16.03.2016, 17:41
9. Wo sind die Ideen

Klar, wenn man auf immer mehr Bevölkerung setzt, dann muß man natürlich immer weiter ausbauen.

Aber allein aus Umweltschutzgedanken muß doch die Reduzierung des Verkehrs auch ein Ziel sein.

Zumindest der Transitverkehr muß doch irgendwie reduzierbar sein. Z.B. durch normierte Container auf der Schiene.


Irgendwie fehlt da schon ein Ansatz von Idee.

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