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Verkehrswegeplan 2030: Dobrindts 260-Milliarden-Sause
DPA

Bis 2030 investiert der Bund so viel in Straßen, Schienen und Wasserwege wie noch nie - mehr als 260 Milliarden Euro. Genauso wichtig: Die Politik hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt.

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lab61 17.03.2016, 00:50
110.

Zitat von unixv
Die Politik hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt? Blödsinn! Dobrint, Schäuble und Gabriel machen mit den Versicherungen einen Deal, ratet mal wer dafür bald so richtig Abgezockt wird??? Richtig.. der Steuerzahler! War gerade ein Bericht auf ARD oder ZDF, wie die uns mal wieder über den Tisch ziehen!
Was bitte hat der Bundesverkehrswegeplan mit Versicherungen zu tun? Und mit was für Versicherungen?

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lab61 17.03.2016, 00:54
111.

Zitat von joG
....private Güter sind ökonomisch, die der Staat nicht machen sollte, sollte man Staatsausgaben in schlechten Zeiten tätigen und nicht in Gegenden, die gut laufen. Das Geld sollte in Frankreich, Griechenland oder Portugal und nicht in Deutschland ausgegeben werden, wenn man es mit dem Euro ernst meinte. Das ist aber wohl nicht.
Das ist der BUNDESverkehrswegeplan. nicht der europäische Verkehrswegeplan. Auf der anderen Seite wird dann aber wieder gemeckert, dass unser schönes geld nach Brüssel get, um irgendwelche (zweifelhaften) Projekte in Randeuropa zu subventionieren.

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lab61 17.03.2016, 00:58
112.

Zitat von waechstwiebloed
Soweit ich weiß, will Dobrindt das von den Versicherungskonzernen finanzieren lassen, denen der Bund dann 4% Zinsen garantiert, die ja sonst für ihr Geld, zur Zeit, viel weniger Zinsen auf dem Markt erhalten. Irre ich mich da? Wenn nicht, warum wird das in dem Artikel mit keiner Silbe erwähnt?
Einen Bundesverkehrswegeplan gibt es schon viele Jahre. Was der grundsätzlich festlegt, wurde ja in den Artikel beschrieben.

Wie das ganze nachher finanziert wird, und ob dabei sog Public Private Partnerships (PPP) zum Tragen kommen, steht noch auf einem anderen Blatt. Das hat nämlich nicht der Herr Dobrindt alleine zu entscheiden.

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maw36 17.03.2016, 01:00
113. Berlin: 0

Berlin: 0! Über 14 Jahre! Man merkt schon, welcher Partei der Herr Dobrindt angehört.

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echnaton12 17.03.2016, 01:22
114. da bin ich aber mal gespannt....

Allein in meiner Stadt im Ruhrgebiet sind 80% der Strassen total kaputt und selbst die restlichen 20% können bestenfalls als genügend bezeichnet werden. Alleine hier dauert das Jahre. Wo sollen denn die ganzen Arbeiter und Maschinen herkommen? Hier wird auf Schlaglöcher nur ne Schüppe warmer Asphalt gekippt und plattgewalzt seit Jahren.

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wll 17.03.2016, 01:43
115. Kein Titel

Zitat von Crom
... aber Hauptsache die Bayern bekommen wieder ein ordentliches Stück vom Kuchen, gell?
Der Anteil Bayerns an den geplanten Ausgaben im Diagramm entspricht ziemlich genau dessen Anteil an der Gesamtbevölkerung. Wo ist also das Problem?

Es liegt in der Natur der Sache, dass die bevölkerungsreichen Flächenländer betragsmäßig mehr als kleinere Bundesländer zugewiesen bekommen, da dort auch zwangsläufig mehr Infrastruktur benötigt wird - inklusive höherer Folgekosten für den Unterhalt. Die Steuermittel aus Bayern nimmt der Bund im übrigen ja auch gerne an...

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schmidtffo 17.03.2016, 01:52
116. Quersubventionen

Zitat von Malshandir
Also sage und schreibe 17.5 Mrd pro Jahr. Das ist ein Witz. Kfz-Steuer und Mineraloelsteuer ca. 50 Mrd. im Jahr. Und von diesen 17.5 Mrd gehen nur die Haelfte in den Strassenverkehr. Also massivste Quersubvention. Also wenn man sagen wuerde 1 Bio in 15 Jahren, dass waere eine Zahl.
Warum glauben so viele Leute, dass KFZ- und Mineralölsteuern in die Förderung des Straßenbaus fließen müsse? Die Tabaksteuer fließt doch auch nicht in den Ausbau von Raucherkneipen.

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geoscience 17.03.2016, 03:09
117. Irrtum

Zitat von BoMbY
Ich dachte die Bahn wäre privatisiert?
Da irren Sie!

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Bahn

http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/deutsche-bahn-beschluss-zu-bahn-privatisierung-erst-2016/12552094.html

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wachsames_auge 17.03.2016, 04:32
118. Schöne Lobeshymne

bei der deshalb auch keine Projekte erwähnt werden wie der 6-8 spurige Ausbau der A8 in der Pampa süd-östlich von München. Weil die krumm und krakelig verlaufende Bahnstrecke nicht konkurrenzfähig ist ? Und damit das auch so bleibt ? Nicht einmal angedacht wurde eine Begradigung der Bahnstrecke München - Salzburg z.B. durch Begradigung bei Ebersberg um nebenbei Waldkraiburg, die größte Stadt der Region des Güterverkehr reichen Chemiedreiecks zeitgemäß anzubinden, und
ein Lückenschluß zwischen Wasserburg und Traunreuth, der zweitgrößten Stadt dieser Region.

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berlinerbeobachter 17.03.2016, 06:45
119. berlinerbeobachter

Es trifft zwar zu, dass die Bahn privatisiert wurde, aber sie gehört zu 100% dem Bund. Und daher ist es selbstverständlich, dass dieser in sein eigenes Unternehmen auch investiert, wie das jedes andere Unternehmen auch tut.

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