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Verkehrswegeplan 2030: Dobrindts 260-Milliarden-Sause
DPA

Bis 2030 investiert der Bund so viel in Straßen, Schienen und Wasserwege wie noch nie - mehr als 260 Milliarden Euro. Genauso wichtig: Die Politik hat aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt.

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Sergeij 16.03.2016, 18:39
40. Bundesfernstraßen!

Leute, das Geld fließt lediglich in Bundesfernstraßen! Die machen aber mit rund 50.000km nur einen Bruchteil des Gesamtstraßennetzes von 650.000km aus. Der überwiegende Teil der Straßen sind nämlich Gemeindestraßen unter der Obhut der Kommunen - und die bekommen von dem Geld gar nichts ab!

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niktim 16.03.2016, 18:39
41. Wegen des Ansatzes

Zitat von fusselsieb
Klar, wenn man auf immer mehr Bevölkerung setzt, dann muß man natürlich immer weiter ausbauen. Aber allein aus Umweltschutzgedanken muß doch die Reduzierung des Verkehrs auch ein Ziel sein. Zumindest der Transitverkehr muß doch irgendwie reduzierbar sein. Z.B. durch normierte Container auf der Schiene. Irgendwie fehlt da schon ein Ansatz von Idee.
Richtig, der Verkehr muss reduziert werden. Und alle Grünen werden in Zukunft laufen! Dann können sie ihren lebensfernen Gedanken beim Laufen nachhängen und neue absurde Ideen ausbrüten!

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Mäusemelker 16.03.2016, 18:42
42. Uniteressant

Interessiert wohl nicht wirklich, dieses Thema, das da eben mal hin gehustet wird. Richtig so. Wo Deutschland 2030 steht, steht zurzeit dank Merkels Energie-, EU- und Flüchtlingspolitik ausschließlich in den Sternen, so dass Herr Dobrindt auch gerne 500 Mrd., welcher auch immer bis zum Jahre 2030 gültigen Währung ansetzen darf. Das hinterfragt dann auch niemand ernsthaft. Meine Gedanken jedenfalls reichen einstweilen nur bis 2017 in den September.

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wiesenflitzer 16.03.2016, 18:42
43. Merkwürdige Auflistung!!

Wenn ich die Zahlen ihrer Statistik addiere, kommen da ca. 40 Milliarden bei heraus.
Wo sind die anderen 200 Milliarden denn geblieben?
Schon in den Taschen der Verantwortlichen? Kicher!!

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marthaimschnee 16.03.2016, 18:42
44.

Komisch, ich lese hier eher heraus, daß die den Bedarf einfach drastisch zusammengestrichen haben, damit er zu den lächerlichen Finanzierungsvorgaben paßt, die die schwarze Null diktiert.

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spezl 16.03.2016, 18:45
45.

Zitat von BoMbY
Ich dachte die Bahn wäre privatisiert?
Die Bahn ist eine AG, aber sie gehört zu 100% dem Staat. Wenn man so will, investiert der Staat in eine staatseigene Firma.

Wobei schon nach dem letzten Plan zu einem Börsengang (vor der Finanzkrise 2008) das Schienennetz staatlich geblieben wäre, also nicht mit verkauft worden wäre:

"Im Herbst soll nun die Transportsparte der Bahn mit 24,9 Prozent an die Börse gebracht werden. Zu dem Bereich gehören der Personen- und Güterverkehr sowie die Logistiksparte. Die Infrastruktur - also Bahnhöfe und Schienen - bleiben dagegen zu 100 Prozent in Staatsbesitz."
http://www.spiegel.de/wirtschaft/boersengang-im-herbst-bundestag-beschliesst-bahn-privatisierung-a-556708.html

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wiesenflitzer 16.03.2016, 18:46
46. Ok. 130 Milliarden...

... gehen ja nur in die Straße, dann fehlen halt noch 90.

Kann mich jemand berichtigen?

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unter_linken 16.03.2016, 18:49
47.

Zitat von realist29
warum gibt es eigentlich keine Volksabstimmungen über die Weiterentwicklung der Verkehrsinfrastruktur? Es täte der Demokratie mal ganz gut, wenn über Inhalte abgestimmt würde und nicht nur darüber, ob Klöckner oder Dreyer besser aussehen.
Weil Sie sicherlich weniger Ahnung von der Materie haben, als Dobrindt. Der hat aber vor allem Berater, die sich mit der Sache auskennen..

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Lankoron 16.03.2016, 18:49
48. Toll...und das alles

in Bundesprojekte....und die Gemeinden und Kreise bleiben weiterhin auf ihren maroden Strassen und Brücken sitzen, weil dafür kein Geld da ist. Was bitte soll z.B in Sachsen-Anhalt mit Bundesmitteln von 1,5 Mrd. Euro gebaut werden?

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mikado17 16.03.2016, 18:50
49. Das kuriose an NRW

wird wieder sein, dass die Landesregierung nicht in der Lage ist, die notwendigen Mittel abzugreifen! NRW ist als Bundesland eher ganz unten anzusiedeln!

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