Forum: Wirtschaft
Verkehrswende: Grüne wollen jedes Elektroauto mit 6000 Euro fördern
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Elektroautos, Radwege und eine zentrale App für Busse, Bahnen, Car2Gos und Citybikes: Falls die Grünen an die Macht kommen, wollen sie nach SPIEGEL-Informationen sieben Milliarden Euro in die Verkehrswende stecken.

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Mister Stone 27.08.2017, 17:47
140.

Das käme wieder mal nur jenen zu Gute, die sich überhaupt ein neues (!) E-Auto leisten können. Würde man stattdessen den Strompreis für das Stromtanken bis auf Null subventionieren, dann kämen auch Käufer von gebrauchten E-Autos in den Genuss der Förderungen.

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jjcamera 27.08.2017, 17:47
141. Rechnung ohne den Wirt

Man macht die Rechnung ohne den Wirt, die Autofahrer nämlich.
Sobald es ein Elektroauto gibt, das 600 km Reichweite hat, in der Zeit einer Tankfüllung nachladbar ist, bequem 5 Personen mit Gepäck transportiert und in etwa so viel kostet wie ein Golf Benziner,
wird die Sache 'was. Dazu braucht es dann auch keine Subventionen oder Kaufanreize, sondern nur ein flächendeckendes Ladestationen-Netz, das den Staat einige Milliarden kostet.

Ich fürchte allerdings, dass die Umweltverbände erst später, ähnlich wie schon beim Diesel, herausfinden, dass das Elektroauto erhebliche umweltbelastende und Ressourcen vernichtende Nachteile hat, vom Strom-Mehrverbrauch im Land ganz zu schweigen.

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Afrojüdischer_Sozi-Sinti 27.08.2017, 17:48
142.

Die Grünen machen sich mit ihren weltfremden und ihren sich selbst widersprechenden Ideen zusehends lächerlich.
Das einzige womit sich die Grünen lächerlich machen ist die Tatsache, dass sie gar nicht willens sind das umzusetzen was sie vorschlagen, sondern lieber mit dem Schwarz-rot-gelben "weiter so" Klüngel genau die falsche Politik machen die sie anprangern.


Solche Subventionen schaden der freien Marktwirtschaft,
Wir leben nicht mehr in der Nachkriegszeit. Die soziale Marktwirtschaft wurde in den 90ern endgültig abgeschafft. Die existiert nur noch als Etikettenschwindel für ein System welches die Menschen in seinem natürlichen Krisenzyklus u.a. schon in zwei Weltkriege geführt hat.

zudem sind Elektroautos keineswegs umweltfeindlicher.
als was?

Das liegt zum einen an der aufwendigen Produktion, zum anderen an dem in DE 'unsauberen' Strom, bedingt vor allem durch Gas- und Kohlekraftwerke.
Bei der Gewinnung von Strom durch Gas und Kohle ist die "Sauberkeit" inzwischen das geringste Problem. Es geht vielmehr um den Einfluss auf den Treibhauseffekt dessen Auswirkung nicht direkt tödlich sind aber eben humanitäre Katastrophen hervorrufen werden, besonders dort, wo die humanitäre Lage auch jetzt schon nicht so rosig ist. Kann einem opportunistischen, amoralischen Menschenfeind natürlich erst mal egal sein, solange er warm und sicher in der Festung Europa sitzt. D.h. solange der Golfstrom nicht wegen schmelzender Polkappen abreißt.



Die wollen die Grünen natürlich auch abschaffen. Und die nun wirklich umweltfreundliche Atomkraft selbstverständlich auch.
Schön, dass sie sich bereit erklären den "wirklich umweltfreundlichen" Müll der "wirklich umweltfreundlichen" Atomkraft in ihrem Garten oder Keller zu lagern. Können Sie gerne machen. Natürlich nur wenn es Ihnen nichts ausmacht dass ein Betonsarkophag um Sie und ihr Grundstück herumgebaut wird. Es soll ja Leute geben die nicht gerne radioaktiv verstrahlt werden.

Aber irgendwo muss der Strom ja herkommen und Solarzellen funktionieren nun mal nur wenn die Sonne scheint.
Immer die gleiche Leier... Solarzellen funktionieren nur wenn die Sonne scheint, Windräder nur wenn der Wind weht. Kohle und Gas funktioniert aber eben auch nur solange der Vorrat reicht. Und dann ist da wie gesagt noch das Problem mit dem CO2. Uran ist auch nicht unbegrenzt verfügbar und die Entsorgungsmöglichkeiten werden mit jeder weiteren Ladung Müll auch nicht mehr.

Es ist bei den Grünen wie bei der SPD: Im Gegensatz zu CDU/CSU und FDP werden durchaus die wirklichen Probleme erkannt und benannt. In der Praxist ist man aber offenbar leider an keiner Lösung interessiert und man macht fast alles genau so und manches noch schlimmer. Aber was will man erwarten? In einer Marktkonformen Demokratie gibt es eben nur eine Richtung: Rechts, 2, 3, 4, Rechts, 2, 3, 4 etc.

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Findus_1 27.08.2017, 17:50
143.

Zitat von TheFrog
der Biologe Hofreiter, der Sozialpädagoge Özdemir, Claudia Roth hat Theaterwissenschaft und Geschichte studiert und die Kompetenzen ziehen sich durch alle Parteien. Gestandene Leute mit Durchblick und Kompetenz, aber das ist parteiübergreifend. Wer Ironie findet, kann diese gerne behalten.
Kein schlagendes Argument, weil - wie Sie selbst bemerkten - sind in anderen Parteien auch keine Ingenieure. Wichtig ist, dass sie auf Experten zurückgreifen können. Das können sie. Und die Grünen sind ja (trotz Ihrer angeblichen Ironie) durchaus in der Lage, für die Themen Umweltschutz geeignete Experten zu finden. Das konnte sie seit ihrer Gründung bei sehr vielen Themen unter Beweis stellen. Hier im Forum scheint es jedoch sehr viele Experten zu geben, die ganz genau wissen, wie es mit der Mobilität weitergehen muss. Und das war jetzt tatsächlich ironisch gemeint.

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haresu 27.08.2017, 17:50
144.

Zitat von hoenjoha
Die Grünen machen sich mit ihren weltfremden und ihren sich selbst widersprechenden Ideen zusehends lächerlich. Solche Subventionen schaden der freien Marktwirtschaft, zudem sind Elektroautos keineswegs umweltfeindlicher. Das liegt zum einen an der aufwendigen Produktion, zum anderen an dem in DE 'unsauberen' Strom, bedingt vor allem durch Gas- und Kohlekraftwerke. Die wollen die Grünen natürlich auch abschaffen. Und die nun wirklich umweltfreundliche Atomkraft selbstverständlich auch. Aber irgendwo muss der Strom ja herkommen und Solarzellen funktionieren nun mal nur wenn die Sonne scheint.
"... schaden der freien Marktwirtschaft"? Das ist doch genau die Aufgabe von Politik. Das Schaffen von Rahmenbedingungen, das Steuern von Wirtschaft, das Bereitstellen von Infrastruktur, das Setzen von Prioritäten. Das tut der Staat permanent, Steuern dienen diesem Zweck, eine "freie", also eine unbeeinflusste Marktwirtschaft gibt es überhaupt nicht. Der Staat muss an die Zukunft denken und Kosten einpreisen, die der Allgemeinheit entstehen. Alles wird gesteuert: Diesel wird subventioniert aber auch der öffentliche Nahverkehr, die Energiewende aber lange Zeit auch Kohle und Atomenergie. Was soll das Gefasel von freier Marktwirtschaft? Ist es etwa freie Marktwirtschaft wenn der Staat die betrügerischen Autobauer deckt?

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hauabb 27.08.2017, 17:50
145. Was für ein Blödsinn

Die Grünen sollten sich mal die Umweltbilanz von E-Autos anschauen: die haben Batterien ! Und was braucht man, um die herzustellen? Von der Entsorgung mal ganz abgesehen. Und womit läd man Batterien? Mit Strom aus Kohlekraftwerken?! Toll !!

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poppei 27.08.2017, 17:51
146. Es geht wohl um Schwarz Gelb Grün

nachdem die SPD völlig abschmiert. Und die Grünen laufen sich schon mal warm für Merkel. Schließlich soll nach der Autobahnprivatisierung für die Investoren ein neues dickes Infrastruktur Paket geschnürt werden. Wird schließlich Zeit, dass die Altautobesitzer zu Fuß laufen müssen. Looser bleibt eben Looser.
Die Firmen legen die entstehenden Mehrkosten einfach auf die Preise um, und Draghi ist seiner gewünschten Inflation im Kartoffel und Butterbereich wieder ein Stück näher....
Der Hybrid vereint die Vorteile beider Welten ohne Nachteile beider Welten. Heizen im Winter, Beschleunigen und Bremsen elektrisch, Rekuperation, Emissionsfrei in den Städten, Laden an normalen Steckdosen, Laden zu Hause, vielleicht sogar über Solaranlage mit Wechselakku, die auch an Schnellwechselstationen getauscht werden können. Wieso also dieses seltsame mit dem Kopf durch die Wand?

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granter 27.08.2017, 17:51
147. Eine Partei, für die

das Geschlecht wichtiger ist als die Hirnleistung, braucht sich nicht zu wundern, wenn sie plötzlich bei 4% landet. Der Strom kommt aus der Steckdose ! Herr Özdemir hat hier den Vogel abgeschossen, keine Ahnung woher nach Abschaltung von Atomkraftwerken und der Forderung der Grünen die Kohlekraftwerke auch noch abzuschalten, die Energie herkommen soll die gebraucht wird um E-Fahrzeuge zu betreiben. Dies hindert diese Person nicht, lauthals ein Verbot und Ende von Verbrennungsmotoren zu fordern. Man muß sich jetzt langsam einmal fragen für wie Dumm Özdemir die deutschen Wähler eigentlich hält ! Ach ja, ich habe gerade auf einem Wahlplakat der Grünen den Hinweis gefunden, wie gesund einwandfreie Lebensmittel sein sollen. Für so einen dämlichen Spruch brauche ich die grüne Bevormundungs und Besserwisserpartei nicht. Ich weiß selbst was gesund ist und kann auf deren Ratschläge gerne verzichten !

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ardbeg17 27.08.2017, 17:51
148. @ich geb auf #69

sie haben mich wohl missverstanden. Ich fände die Idee cool, wenn die Grünen das eben NICHT aus Steuermitteln finanzieren, also z.B. aus Remmels' Privatschatulle. Dieser Herr ohne abgeschlossene Berufsausbildung lebt zwar auch bis zu seinem Lebensende nur von Steuergeldern, aber dann muss wenigstens nicht doppelt gezahlt werden. Ach, von Herrn Studienabbrecher Resch würde ich es auch nehmen, der kann es sich von Toyota wiederholen.

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ulky 27.08.2017, 17:52
149. Subventionen sind ökonomisch + ökologisch falsch

1. Subventionen behindern Innovationen und die technische Weiterentwicklung, weil sie meist nur den Status-quo fördern:
http://www.zeit.de/2016/19/autoindustrie-subventionen-staat-abwrackpraemie
Angesichts der Milliardengewinne der Autoindustrie ist auch nicht einzusehen, weshalb der Steuerzahler für noch höhere Profitabilität, oder gar für amerikanische Milliardäre aufkommen soll. Beispiel:
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/e-auto-praemie-millionen-vom-bund-auch-fuer-tesla/20020776.html
2. "Emissionsfreie" Autos (oder andere Fahrzeuge) gibt es nicht. Jede Produktion und jedes Produkt hat Emissionen zur Folge, die E-Autos beispielsweise im Kongo:
https://www.ft.com/content/427b8cb0-71d7-11e7-aca6-c6bd07df1a3c
Der "Auspuff" der E-Autos ist weniger sichtbar und etwas länger, er reicht in Teile der Welt, die ohnehin schon geschunden sind. Die Etikettierung "emissionsfrei" ist schlichte Irreführung (aus Unkenntnis?). Hier gehen die Grünen dem Marketing-Vokabular der Autoindustrie auf den Leim.

Ökonomie war und ist keine Stärke der Grünen. Nun wird aber auch bei der grünen Kernkompetenz, auf dem Gebiet der Ökologie, zunehmend häufiger Kurzsichtigkeit erkennbar. Auch dies erklärt ihre schlechten Wahlprognosen.

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