Forum: Wirtschaft
Verlagerung von Fabriken: Deutsche Firmen fliehen kaum noch ins Ausland
dapd

Fabriken im Inland schließen und in Ländern mit Niedriglöhnen wieder aufbauen: So sah jahrelang das Standardrezept vieler deutscher Firmen im Zuge der Globalisierung aus. Doch dieser Trend ist laut SPIEGEL-Informationen weitgehend gestoppt - denn Verlagerungen rechnen sich oft nicht mehr.

Seite 2 von 22
RioTokio 29.03.2013, 16:11
10.

Zitat von Trollvottel
Klar warum abhauen wenn man den Lohn auch vom Steuerzahler aufgestockt bekommt.
Aufgestockt werden Löhne für Kistenstapler und Regaleinräumer.
Das sind wohl kaum die Leute die High-Tech Produkte produzieren mit denen man auf dem Weltmarkt Erfolg haben kann...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Xangod 29.03.2013, 16:15
11.

Zitat von Trollvottel
Klar warum abhauen wenn man den Lohn auch vom Steuerzahler aufgestockt bekommt.
In den Produktionsbereichen und auch dort wo bislang verlagert wurde, wird sowieso nie aufgestockt, da wird gutes Geld verdient.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
yallayalla 29.03.2013, 16:16
12. Made in Germany

Zitat von sysop
Fabriken im Inland schließen und in Ländern mit Niedriglöhnen wieder aufbauen: So sah jahrelang das Standardrezept vieler deutscher Firmen im Zuge der Globalisierung aus. Doch dieser Trend ist laut SPIEGEL-Informationen weitgehend gestoppt - denn Verlagerungen rechnen sich oft nicht mehr.
Wie schade, daß in dem Artikel keine konkreten Beispiele genannt werden. Wer produziert denn nun wieder oder wieder verstärkt in Deutschland? Das Label "Made in Germany" habe ich nämlich schon seit Ewigkeiten nirgendwo mehr gesehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
yournightmare 29.03.2013, 16:18
13.

Deutschland ist selber längst ein Niedriglohnland. Für dieselbe Arbeit kriegt man in USA meistens das doppelte. Bei niedrigerem Preisniveau versteht sich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Battlemonk 29.03.2013, 16:19
14.

Zitat von Trollvottel
Klar warum abhauen wenn man den Lohn auch vom Steuerzahler aufgestockt bekommt.
hat vw noch nie

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schweineigel 29.03.2013, 16:19
15. Reste

Die meisten auslagerbaren Produktionen sind doch schon ausgelagert. Der Rest sind Krankenpfleger, Putzkräfte, Regalauffüller -- alles Tätigkeiten, die schwer von Bangladesch aus zu machen sind.
Und bestimmt nimmt auch die Einwanderung ab: Ausländer kriegen keine H4 Aufstockung, dürfen aber die gleichen Lebenshaltungskosten bezahlen. Da ist noch nicht mal der Aufenthalt auf dem Zeltplatz zu finanzieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Battlemonk 29.03.2013, 16:19
16.

Zitat von denkdochmal
Die tüchtigen BWLer haben es schon immer gewußt: Stundenlohn a=45,00 € in D, Stundenlohn b=2,50 € in Irgendwo. Differenz 42,50 €! Zur Berechnung der Schrottkosten hat es dann nicht mehr gereicht...
heutzutage sind eher 30 normal als 45...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
naklar? 29.03.2013, 16:20
17. Warum auch ...

heutezutage holt man mit Hilfe der ARGEN gleich die Anlern-Arbeitskräfte für Deutschland aus Asien und anderen nichteuropäischen Ländern. Europäer sind da weniger gefragt, aufgrund der Lebenserfahrung in Demokratien.

Und sagen wir ruhig die Wahrheit:
Die Masse der Jobs in unserer modernen Arbeitswelt sind Anlernjobs, entgegen der beliebten Fachkräftemangellüge und der Bildungslüge.
Auch und aufgrund der Technisierung, was allein für sich gesehen sicher nicht schlecht ist. Techniker, Meister und Facharbeiter fangen eigentlich bei jedem neuen Job bei 50% Fach-Wissen an und neues Fachwissen fällt nun einmal nicht vom Himmel sondern erfordert Investitionen und verursacht damit auch Kosten für ein Unternehmen. Nur damals gab es einen Konsens diesbezüglich in der Gesellschaft. Heute wird dieses gleich bei der Entlohnung mit eingepreist zu Lasten der Arbeitnehmer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
RenegadeOtis 29.03.2013, 16:21
18.

Zitat von hinzkunz001
nun sind wir endlich auf dem niveau von Billig Lohnlaendern. 1€ die Std und der rest wird vom Staat bezahlt. Merkel hat es geschafft die DDR 2.0 zu installieren....

Austocken und 1€-Jobs als Frau Merkels Leistung anzuprangern nur um einen blöden DDR-Spruch zu machen ist aber auch höchste Geschichtsblindheit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
otto-normal-bürg-er 29.03.2013, 16:22
19. Zahlen?

Ja und wieviel Firmen waren es nun in Zahlen? Komplette Werke oder gar nur Teilproduktion? 6 Setzen für diese Nachrichtenverfassung!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 22