Forum: Wirtschaft
Verlierer der Globalisierung: Trumps Vorteil im Handelskrieg
AP

Wer Donald Trumps Strafzoll-Attacken mit alten Freihandels-Gebeten kontert, macht den selbsternannten Retter der Globalisierungsverlierer nur noch stärker - und tut Rechtspopulisten weltweit einen Gefallen.

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Beat Adler 06.07.2018, 12:47
30. Verlorene Arbeitsplaetze? Die USA sind nahe der Vollbeschaeftigung!

Zitat von bommipit
Schuld sage ich nur. Warum sind 5 Millionen Arbeitsplätze verloren gegangen?Weil es den Firmen um Gewinnmaximierung geht. Sie bestellen halt dort wo es günstiger geht. Ist auch privat so. Du kaufst auch möglichst günstig. Und.....
Verlorene Arbeitsplaetze? Die USA sind nahe der Vollbeschaeftigung! Und das bei eine Bevoelkerung, die jaehrlich um ca. 2 bis 3 Millionen zunimmt.
California, Texas, New York nehmen jeden mit Handkuss, der das rust belt verlaesst und Arbeiten ausfuehrt, die dringend gesucht sind. Alleine die Bauindustrie hat 250'000 offene Stellen, die sie nicht besetzen kann. Aber den rust beltern sind dies Jobs nicht zuzumuten!

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jens.kramer 06.07.2018, 12:51
31. Der Autor vergisst

Der Autor und Trump vergessen, dass US-Unternehmen ja auch Gewinne in China machen, die dann wieder in die USA fließen. Nur leider nicht an alle Amerikaner, sondern in die Taschen der amerikanischen Oligarchen, zu denen auch Trump zählt.
Alleine Apple macht in China 40 Mrd. Umsatz, da kommt schon etwas zusammen....

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flytogether 06.07.2018, 13:02
32. Was für ein Beitrag

als ob der Verlust der Jobs mit den Billigimporten zu tun hätte. Welch ein Trugschluss. Ob ein Transistor oder sonst ein Billigteil aus China den Industriegürtel in den USA geschwächt hat darf man anzweifeln. Wenn ein Produkt gut ist dann lässt es sich verkaufen, egal ob die dafür notwendigen Teile in den USA oder eben in China produziert werden. Bestes Beispiel ist doch Apple. Deren Riesengewinne werden doch nicht erzielt weil man in China produziert sondern weil das Produkt stimmt. Würde Apple in den USA produzieren, dann wären dort Arbeitskräfte gesichert, der Gewinn wäre geringer aber immer noch im Milliardenbereich. Die reinen Herstellungskosten sind derart gering dass es unerheblich ist wenn die für die Produktion notwendigen Importe mit einem Zoll belegt wären.
Das Problem ist doch eher dass nicht die Produkte produziert werden die der Markt verlangt. Gut verständlich dass so ein Grossmaul es nicht vertragen kann wenn andere besser sind.

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gangnamstyle 06.07.2018, 13:03
33. Warum sagt Trump nicht, was er wirklich will?

Eigentlich will er doch nur, dass mehr US-Waren exportiert wird, damit das Handelsungleichgewicht ausgeglichen wird. Für Deutschland bedeutet das, dass wir mehr militärische Güter aus den USA importieren sollen. Die Bundeswehr hätte das doch nötig. Z.B. bräuchte sie Kampfjet neuster Generation. Trump hat das mehrfach angedeutet, indem er Deutschland aufforderte mehr für NATO-Bündnis zu tun.
Nein, auch ich glaube kaum, dass die Deutschen mehr Pickups kaufen, wenn dieser 10%-Zoll fällt.

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ayee 06.07.2018, 13:05
34. Komische Maßnahmen

Die Maßnahmen im Artikel klingen etwas komisch. "Man müsste in den Aufbau von Unternehmen oder Branchen investieren." Wer oder was ist "man"? Doch wohl nicht der Staat? Der Staat kann und sollte Rahmenbedingungen schaffen. Alles andere kann und wird nicht funktionieren und ist reine Geldverbrennung. Man muss einfach akzeptieren, dass Jobs und Industrien heute und in Zukunft schneller wegbrechen können. Krampfhaft daran festzuhalten, ist volkswirtschaftlicher Nonsense. Der Staat kann nicht gegen Märkte arbeiten, denn das führt zu Dauersubventionierung.

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Beat Adler 06.07.2018, 13:06
35. Warum sollen US Firmen Gewinne nach Hause transferieren?

Zitat von jens.kramer
Der Autor und Trump vergessen, dass US-Unternehmen ja auch Gewinne in China machen, die dann wieder in die USA fließen. Nur leider nicht an alle Amerikaner, sondern in die Taschen der amerikanischen Oligarchen, zu denen auch Trump zählt. Alleine Apple macht in China 40 Mrd. Umsatz, da kommt schon etwas zusammen....
Warum sollen US Firmen Gewinne nach Hause transferieren? Dabei werden, nach dem Bezahlen der Steuern vor Ort im Ausland, gleich noch einmal Steuern erhoben. Wegen dem republikanischen Steuersenkungsgesetz sind es nun weniger aber nicht Null, wie bei einem soliden Doppelbesteuerungsabkommen, das die meisten Industrielander, ausser den USA, vertaglich mit den anderen Staaten festlegten.

Der zweite Grund, warum die US Firmen, welche im Ausland weit ueber 5'000 Milliarden $ investierten, ihre Gewinne nicht nach Hause schicken, ist, dass es im Ausland interessanter und profitabler ist zu investieren, wie in den USA.
Die USA sind nahe der Vollbeschaeftigung. Fuer Neu-Investitionen, die noch Arbeitsplaetze schaffen, also nicht nur reine menschenleere Fabriken, ist es gar nicht einfach genuegend Mitarbeiter innerhalb der USA zu rekrutieren.
Wuerden die US Firmen ihre im Ausland erzeilten Gewinne tatsaechlich in die USA ueberweisen, waere die US Leistungsbilanz nicht nur ausgeglichen, sondern positiv.
Trumps Handelskrieg, der leicht zu einem Wirtschaftskrieg ausarten kann, sorgt nun dafuer, dass diese Auslandsinvestitionen der US Firmen ins Wackeln kommen.

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stefanehaas 06.07.2018, 13:10
36. Strafzoll = Strafzoll?

Ich stimme ja der Grunddenkweise zu, aber von Strafzöllen auf (teueres) High-Tech (Autos, Elektronik ... aus der EU oder Asien) auf Jobverluste durch Billigproduktionen zu schließen, ist schon sehr weit hergeholt.

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jens.kramer 06.07.2018, 13:11
37.

Zitat von Beat Adler
Warum sollen US Firmen Gewinne nach Hause transferieren? Dabei werden, nach dem Bezahlen der Steuern vor Ort im Ausland, gleich noch einmal Steuern erhoben. Wegen dem republikanischen Steuersenkungsgesetz sind es nun weniger aber nicht Null, wie bei einem soliden Doppelbesteuerungsabkommen, das die meisten Industrielander, ausser den USA, vertaglich mit den anderen Staaten festlegten. Der zweite Grund, warum die US Firmen, welche im Ausland weit ueber 5'000 Milliarden $ investierten, ihre Gewinne nicht nach Hause schicken, ist, dass es im Ausland interessanter und profitabler ist zu investieren, wie in den USA. Die USA sind nahe der Vollbeschaeftigung. Fuer Neu-Investitionen, die noch Arbeitsplaetze schaffen, also nicht nur reine menschenleere Fabriken, ist es gar nicht einfach genuegend Mitarbeiter innerhalb der USA zu rekrutieren. Wuerden die US Firmen ihre im Ausland erzeilten Gewinne tatsaechlich in die USA ueberweisen, waere die US Leistungsbilanz nicht nur ausgeglichen, sondern positiv. Trumps Handelskrieg, der leicht zu einem Wirtschaftskrieg ausarten kann, sorgt nun dafuer, dass diese Auslandsinvestitionen der US Firmen ins Wackeln kommen.
Die ausgeschüttete Dividende eines US-Unternehmens, dass meinetwegen 100% seiner Gewinne im Ausland generiert, hat diese Gewinne vorher nicht in die USA überwiesen? Wie soll das gehen?

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Circular 06.07.2018, 13:12
38. Es gibt durchaus Exportzölle

Zitat von hergen.heinemann
Hat diesmal schon was, was er sagt. Nur, es gibt keine Exportzölle, sondern nur Imporzölle.
für den Export von Rohstoffen. Damit wollen diese Länder verhindern, dass nur unbearbeitete Rohstoffe exportiert werden und die Verarbeitung im Lande fördern.

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Circular 06.07.2018, 13:13
39. Gewinne in China

Zitat von jens.kramer
Der Autor und Trump vergessen, dass US-Unternehmen ja auch Gewinne in China machen, die dann wieder in die USA fließen. Nur leider nicht an alle Amerikaner, sondern in die Taschen der amerikanischen Oligarchen, zu denen auch Trump zählt. Alleine Apple macht in China 40 Mrd. Umsatz, da kommt schon etwas zusammen....
müssen in China reinvestiert werden.

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