Forum: Wirtschaft
Verlierer der Globalisierung: Trumps Vorteil im Handelskrieg
AP

Wer Donald Trumps Strafzoll-Attacken mit alten Freihandels-Gebeten kontert, macht den selbsternannten Retter der Globalisierungsverlierer nur noch stärker - und tut Rechtspopulisten weltweit einen Gefallen.

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Beat Adler 06.07.2018, 13:20
40. Macron und Merkel unterschrieben den Vertrag neues Kampfflugzeug

Zitat von gangnamstyle
Eigentlich will er doch nur, dass mehr US-Waren exportiert wird, damit das Handelsungleichgewicht ausgeglichen wird. Für Deutschland bedeutet das, dass wir mehr militärische Güter aus den USA importieren sollen. Die Bundeswehr hätte das doch nötig. Z.B. bräuchte sie Kampfjet neuster Generation. Trump hat das mehrfach angedeutet, indem er Deutschland aufforderte mehr für NATO-Bündnis zu tun. Nein, auch ich glaube kaum, dass die Deutschen mehr Pickups kaufen, wenn dieser 10%-Zoll fällt.
Macron und Merkel unterschrieben den Vertrag gemeinsam ein neues Kampfflugzeug zu entwickeln und zu bauen. Europe first;-) Waere mit Hillary Clinton im Weissen Haus nicht passiert;-)

Noch etwas: Macron und Merkel halten sich an Vertraege, sogar an Solche, welche ihre Vorgaenger unterschrieben;-)
mfG Beat

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Beat Adler 06.07.2018, 13:25
41. Welches US Unternehmen erzielt 100% seiner Gewinne im Ausland?

Zitat von jens.kramer
Die ausgeschüttete Dividende eines US-Unternehmens, dass meinetwegen 100% seiner Gewinne im Ausland generiert, hat diese Gewinne vorher nicht in die USA überwiesen? Wie soll das gehen?
Welches US Unternehmen erzielt 100% seiner Gewinne im Ausland und schuettet seine Dividenden in den USA aus?

Geld, das in die USA von Aussen her ueberwiesen wird, erscheint in der Kapitaltransferbilanz, die ein Teil der Leistungsbilanz ist. Auslandsgewinne sind darunter mit der Lupe zu suchen.
mfG Beat

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dieterg 06.07.2018, 13:39
42. udn doch

Der Artikel, gespickt mit Beleidigungsworte (ihrer komischen Autos,
Chefdealer, Rumpelkurs ) kommt aber zu dem Ergebnis, Trump könnte doch recht haben. Vor allem dann, wenn es um Menschen geht, Menschen für die er verantwortlich ist.

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rjb26 06.07.2018, 13:40
43. aha

ich bin dann mal gespannt auf die Roboter Zölle / Steuern der USA.

abet msl Klartext, es geht Trump und Co. doch nur um Maximieren det Gewinne einet kleinen Gruppe. zu diesem Zweck sind eben (Handels) Kriege und das gegeneinander Ausspielen von Konkurrenten ein Jahrhunderte altes probates Mittel.

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GrüneLeuchte 06.07.2018, 13:44
44. Neoliberalismus

Der Freihandel ist eine Erfindung des Neoliberalismus. Davon profitieren in erster Linie die, die Haben. Die, die wenig Haben, haben danach dann gar nichts mehr. Was in den USA zu sehen ist, ist der Kapitalismus im Endstadium. Und wer glaubt, das könnte es in Deutschland nicht geben, der wird sich noch verwundert die Augen reiben. Spätestens wenn die ganzen für Blöd verkauften ihre tatsächliche Rente erhalten gibt es ein Millionenheer das nur auf seinen Erlöser wartet.

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jens.kramer 06.07.2018, 13:45
45.

Zitat von Beat Adler
Welches US Unternehmen erzielt 100% seiner Gewinne im Ausland und schuettet seine Dividenden in den USA aus? Geld, das in die USA von Aussen her ueberwiesen wird, erscheint in der Kapitaltransferbilanz, die ein Teil der Leistungsbilanz ist. Auslandsgewinne sind darunter mit der Lupe zu suchen. mfG Beat
40% seines Umsatzes erzielt Apple in China, mit entsprechenden Gewinnen. Die Margen bei Apple dürften bekannt sein.

Und diese Gewinne werden also nicht per Dividende ausgeschüttet, weil Apple diese Gewinne nicht in die USA transferiert? Das glaube ich nicht...

Wenn dem so wäre, dürfte man ja keine Apple Aktie kaufen.

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fräulein_w_aus_d 06.07.2018, 13:48
46. Deindustrialisierung

Die westlichen Länder deindustrialisieren sich allmählich und leben mehr und mehr vom Glauben an ihre Währung und an ihre technologische Überlegenheit. Wissen und Technologie für sich genommen sind nichts wert. Und ohne direkt angeschlossenen Produktionsprozess kann sich da auch nichts weiterentwickeln. Wir denken, dass im Westen die reichen, klugen Technologen leben und in China die armen, dummen Arbeiter. Irrglaube. Reichtum ist immer dort, wo gut gearbeitet wird, unabhängig von der Frage, wem dann was gehört.

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Siamac 06.07.2018, 13:49
47. Was denn nun?

Zur ganzen Wahrheit gehört dann aber auch, dass der Niedergang des rusty belt nur zum Tel mit Billigimporten zu tun hat, zu einem viel größeren Teil aber mit der mangelnden Wettbewerbsfähigkeit der US-amerikanischen Schwerindustrie, die nicht bereit war, in neue Technologien und Produkte zu investieren. Damals wäre eine kluge Wirtschaftspolitik und vorausschauende Unternehmensführung vonnöten gewesen und keine Zollschranken, die das Elend nur verlängert hätten. Was haben eigentlich die US TRADE assistance Programme gebracht, mit denen die negativen Auswirkungen des Handels abgefedert werden sollten?

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dieterg 06.07.2018, 13:50
48.

Zitat von rjb26
ich bin dann mal gespannt auf die Roboter Zölle / Steuern der USA. abet msl Klartext, es geht Trump und Co. doch nur um Maximieren det Gewinne einet kleinen Gruppe. zu diesem Zweck sind eben (Handels) Kriege und das gegeneinander Ausspielen von Konkurrenten ein Jahrhunderte altes probates Mittel.
richtig!
Niedrigste Arbeitslosigkeit insgesamt, niedrigste Arbeitslosigkeit bei Afro-Amis , Frauen und Latinos, steigende Reallöhne, Verdoppelung des Grundfreibetrages, Verdoppelung des Kindergeldes, höchste Steigerung der Rentenversicherungen (401K).
Eine MINI-Gruppe

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matthiasdaun 06.07.2018, 13:54
49. Verteilung ist das Problem

Die USA haben ein weitaus höhres Pro-Kopf Bruttoinlandsprodukt als zum Beispiel Deutschland. Nur was bringt das, wenn man zum Beispiel pro Kopf doppelt soviel Geld für die medizinische Versorgung ausgeben muss als in Deutschland? Und was bringt das, wenn man ein staatliches Schulsystem hat, dass von einer Davos heruntergewirtschaftet wird? Und es bringt nichts, wenn es mehr Millionäre gibt als in Europa, obwohl in Europa viel mehr Menschen wohnen? Und was bringt es, wenn die USA lieber in teures Militärtchnik investieren als in die Infrastruktur? Der Staat könnte mit entsprechenden Projekten genügend Jobs in der Industrie schaffen und gleichzeitig dafür sorgen, dass alle sauberes Wasser bekommen - was in der Tat nicht der Fall ist. Doch dies ist der Elite um Trump egal. Anstatt um mehr Anteile auf dem Weltmarkt zu kämpfen sollte man in den USA - wie auch in Deutschland - um eine gerechtere Verteilung kämpfen, beginnend mit dem Steuersystem. Doch wer sägt schon den Ast ab, auf dem man selbersitzt?

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