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Verluste der Deutschen Bank: Wo die Milliarden geblieben sind
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Bei ihrer ersten Bilanzpräsentation muss die Doppelspitze der Deutschen Bank einen Milliardenverlust im vierten Quartal erklären. Ein näherer Blick auf die Ursachen zeigt: Bankgeschäfte sind vor allem zu einem juristischen Großrisiko geworden.

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RenegadeOtis 31.01.2013, 18:28
10.

Zitat von ob_acht
Für mich sehen "düsterste Vorhersagen" anders aus...
Da hier auch gerne zB die Pensionslasten der nächsten 50 Jahre per sofort als "Schulden" angesehen werden liegt es doch nahe, dass für manchen sämtliche möglichen Verbindlichkeiten (Hypothekenklage, LIBOR etcpp) bereits vollständig realisiert sind.

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dieter1812 31.01.2013, 18:29
11. Die Sünden der Vergangenheit

Man bemerke den Unterschied, die Rechnung aus den USA werden nach vier Jahren präsentiert, wann war nochmal die von der Bank verursachte Kirch Pleite. Selbst die übliche Taktik den Rechtsstreit so lange zu verschleppen bis dieser verstorben ist ging schief. Denkt man an die Dunkelziffer aus anderen Fällen..... Die DB hat zwar keine offizielle Staatshilfe in der Finanzkrise bekommen, aber durch die "Fachmännische" Beratung der Regierung durch Herrn Ackermann konnte man die Bankenkrise zur Staatsschuldenkrise umbauen siehe Spanien, Portugal und Griechenland und somit konnte man Zinsen weiter kassieren und sich rechtzeitig aus dem Geschäft zurückziehen. Außerdem gibt es bis heute keine Bankenregulierung und keine Finanztransaktionssteuer. Auch eine Beteiligung der Kosten der Finanzkrise durch die Verursacher fehlt. Insofern hat Herr Ackermann gute Arbeit für sein Haus geleistet. Die Boni Zahlungen sind bei diesem Ergebnis extrem hoch.

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dodo17 31.01.2013, 18:38
12.

so manch Mittelständler wünscht sich mal ein Krisenjjahr mit 700 mio. Euro Gewinn...

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spon-facebook-652768389 31.01.2013, 18:43
13. Arroganz des Kapitalismus

Eine Rendite von 20% zu Lasten von Mensch und Natur. Die deutsche Bank tötet, unterstützt mit ihren tollen Timberwood Funds die Abholzung des brasilianischen Regenwaldes oder fördert mit Food Funds den Aufkauf von Farmen, die dann womöglich in Großkultur Gen-Fras anbauen. Klumpenrisiko juchu.

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ks82 31.01.2013, 18:44
14.

Zitat von DrSnow
Ein Jahresbonus von durchschnittlich fast 32.000 Euro pro Mitarbeiter weltweit kann man nicht gerade als besonders bescheiden bezeichnen, insbesondere bei solch lausigen Zahlen.
So mancher wird sich dieses Jahr keine neue Jacht kaufen können.

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mercadante 31.01.2013, 18:48
15. Die Abzockerkrise wurde als Euroschuldenkrise verkauft

Die Miliardenverluste in den USA waren schon vor der Pleiten-Griechen-kampagne doch bekannt , warum dann erst jetzt ? Wurden die Griechen und später auch anderen Länder als Ablenker gebraucht ? Hier müsste die Politik eine Antwort geben

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TvanH 31.01.2013, 18:53
16.

Bis zum bitteren Ende. Aber wie sieht dieses Ende aus, wann wird es eintreffen und welche Bedingungen müssen dafür erfüllt sein.

Wenn wir jetzt mal bei Europa bleiben, dann meine ich das dieses Ende eintrifft, wenn Deutschland zahlungsunfähig ist. Aber wann ist D. pleite! Bei vier, fünf oder acht Billionen Euro Schulden. Wenn dem so ist, dann haben wir noch genügend Zeit, vlt. fünf bis zwölf Jahre. -Die allerdings aber auch ziemlich heftig bis grausam werden können.
Eine realistische Prognose von Prof Schachtschneider für die europäische Zukunft

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hierundjetzt59 31.01.2013, 19:21
17.

Zitat von sysop
Bei ihrer ersten Bilanzpräsentation muss die Doppelspitze der Deutschen Bank einen Milliardenverlust im vierten Quartal erklären. Ein näherer Blick auf die Ursachen zeigt: Bankgeschäfte sind vor allem zu einem juristischen Großrisiko geworden.
Sin der Deutschen Bank etwa die alten Omas abhanden gekommen die man bisher prima abzocken konnte ?


gruss

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derbergischelöwe 31.01.2013, 19:28
18. Nicht Bankgeschäfte sind ein juristisches Risiko...

...sondern kriminelle Bankgeschäfte! Man muss sich die Aufzählung im Artikel auf der Zunge zergehen lassen und das ist sicher nur die Spitze des Eisberges:

"In den Rückstellungen in Höhe von knapp vier Milliarden Euro - davon allein eine Milliarde Euro im vierten Quartal - ist Finanzkreisen zufolge auch ein Vergleich mit den Erben des verstorbenen Medienunternehmers Leo Kirch einkalkuliert. Ob das ausreicht, ist jedoch fraglich. Die Rechtsrisiken belaufen sich auf geschätzte bis zu zehn Milliarden Euro. Allein der Kirch-Streit könnte 2,5 Milliarden Euro verschlingen. Dazu kommt die Libor-Affäre (bis zu 2,5 Milliarden Euro), der Komplex Sal. Oppenheim (etwa 500 Millionen Euro), Umsatzsteuerbetrug (etwa 500 Millionen Euro), Subprime-Klagen in den USA (zwei bis vier Milliarden Dollar) sowie weitere Risiken wie Geschäfte mit Iran, Zinswetten und mutmaßliche Bilanztricks (bis zu zwei Milliarden Dollar)."

Und vorneweg immer die smarten Investmentbankster um Anshu Jain. Sie müssen die "Deutsche" Bank schleunigst verlassen, sie stehen für angloamerikanische Finanzkriminalität. Mit dem bad banker Jain wird es niemals einen Kulturwandel in der Deutschen Bank geben.

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Maaaa 31.01.2013, 20:15
19. Ackermann

Also hat der Schweizer Ackermann, der schlechte Ratgeber Merkels, der so viel Mist in der Vergangenheit gebaut hat, die Deutsche Bank nicht nur finanziell, sondern auch den Ruf der Bank ruiniert.

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