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Vermeiden von Altersarmut: Wo es bei der Rente hakt
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Wie sieht die Zukunft der Rente in Deutschland aus? Fans der staatlichen Vorsorge konkurrieren mit Verteidigern des privaten Ansparens. Drei Empfehlungen für diejenigen, die unabhängig handeln wollen.

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hugolette 11.05.2019, 12:35
1. Carearbeit muss anerkannt werden, damit Frauen nicht in Altersarmut...

gehen.

Die Frauen leisten einen großen Beitrag zur Carearbeit, Kinder und pflegebedürftige Menschen.

Frauen geben gerade für Kinder oft den Job auf, arbeiten halbstags oder noch weniger.

Sie landen alle in der Altersarmut, weil die Bundesregierung meint, Carearbeit ist kostenlos und kann gerade von Frauen gut geleistet werden.

Für jedes großgezogene Kind, sollte es min. 300 € Rente geben!

Weg mit dem Ehegattensplitting für Kinderlose!

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zudummzumzum 11.05.2019, 12:37
2. Man legt nicht alle Eier in einen Korb!

Sämtliche Rentenmodelle tragen in sich den Grund-Konstruktionsfehler, dass sie sich über einen Zeitraum von 80 Jahren als Stein der Weisen darstellen. Dabei ist das Quatsch! Wir erleben heute die Verwerfungen, weil die Politik zum ersten Mal tatsächlich die Versprechen auch einlösen muss, die sie vor Jahrzehnten gegeben hat. In der Vergangenheit war das nie erforderlich, weil es harte Systembrüche gab, die daran Schuld waren, dass alles anders gekommen ist als angekündigt ... Dabei ist die Wahrheit eine ganz andere: Niemand weiß, wie die Welt in 30 Jahren funktionieren wird und niemand ist in der Lage, das tatsächlich zu steuern. Jeder, der in diesem Umfeld eine Rente garantiert, lügt garantiert.
Wir werden also lernen müssen, selbst unsere Altersversorgung auf mehrere Füße stellen zu müssen. Ich bin höchst misstrauisch gegenüber denen, die sich anmaßen, für mich Verantwortung tragen zu zu können - egal ob Versicherungsfuzzi oder Politgeier. Im Zweifelsfall sind die über alle Berge, wenn ihre Versprechen nicht aufgehen. Und das ist nicht als Vorwurf gemeint!!!

Ehrliche Politik würde aufhören, die Bürger derart zu bevormunden, sondern mehr Wert auf hochwertige Beratung und Schulung legen. Als erster müsste dabei die Betriebsrente über die Klippe springen: wie blöde ist das denn, seine Rente auf den eigenen Arbeitsplatz zu bauen: Wenn der wegrationalisiert wird und die Firma in Schieflage gerät, wackelt auch die Rente?! Also Kapitaldeckung überall, außer beim eigenen Arbeitgeber! Wie blöde agiert eigentlich eine Gesellschaft, in der sich die Leute für eine Bohrmaschine 4 Testberichte durchlesen und 2 Wochen Preise vergleichen, aber gleichzeitig glaubt, dass es ausreicht, wenn der Staat darüber wacht, wie man monatlich 500 € für die Rente anlegt? "Halte Du sie dumm, ich halte sie arm"

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three-horses 11.05.2019, 12:38
3. Der Abgrund der Steuezahler.

Germany hat eine gut sortierte Tafel, auch die Mülltonen sind bis zum Rande gefüllt. Die Reserven der Rentenkasse sind so voll dass man damit gerade auch die Pensionen oder andere Verwaltungslöcher stopfen kann/muss...so um die 40 Milliarden, können und werden es aber sicher mehr sein. Wo noch Gestern der Scholz sein Bashing trieb, die Rentner werden mit über 90 Milliarden aus den Steuern subventioniert. Es ging um 5 Milliarden, die Lage der Rentner zu verbessern. Nun geht alles Bach runter. Anständig war der Scholz Olaf nie...nur die Schuld hat der aber nicht, die liegt bei der CDU, der Untätigkeit der Staat schlanker zu machen. Dem Schulz kann man nur
seine Dreistigkeit vorwerfen...die Rentner abzukassieren...sein Hobby wie Andere ein Eisenbahn...um die Beamten und auch sich selbst zu schonen.

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quark2@mailinator.com 11.05.2019, 12:40
4.

Am Ende des Tages läuft es doch darauf hinaus, daß Geld von oben nach unten umverteilt werden muß. Früher lief das über die Rentenformel automatisch. Der Arbeitgeber (in der Regel eher begütert) mußte die Altersrente für seine Mitarbeiter absichern, zur Hälfte direkt, zur Hälfte über den Lohn. Das hat für alle funktioniert, die gegen Lohn/Gehalt arbeiteten. Bis rot/grün die Rentenformel geschrottet hat (nachdem auch CDU und FDP jahrzehntelang dabei zusahen, daß viel zu wenig Kinder nachkamen). Eine wie auch immer geartete private Altersvorsorge bedeutet doch nur, daß diese nur denen zur Verfügung steht, die genug Geld bekommen, um sie sich leisten zu können. Dazu gehört auch die Betriebsrente, welche ja vor allem in größeren Betrieben eine Rolle spielt. Menschen mit wenig Einkommen können nicht signifikant ansparen, egal auf welchem Weg. Meine Forderung wäre daher: Rückkehr zur alten Rentenformel, aber deren Anpassung an die zusätzliche Lebensarbeitszeit, d.h. höhere Rente weil ab 68, nicht ab 65. Und wer jetzt sagt, das wäre nicht zu bezahlen, weil die Kinder fehlen:
1. die alte Rentenformel ist aus den 50ern - man vergleiche die Arbeitsproduktivität
2. gebt weniger für Waffen aus
3. es fehlen zwar eigene Kinder, aber hier leben noch immer ca. 82 Mio. Menschen
Die umlagefinanzierte Rente ist das einzig sinnvolle System, weil es immer funtioniert, auch in Krisen. Es bildet nämlich die ökonomische Realität ab, daß Renten am Ende immer aus der Arbeitsleistung der aktuellen Generation kommen. Also auch wenn man Aktien hortet, kommt das Geld (Kaufkraft) letztlich aus dem, was gerade produziert wird. Das sind nämlich die Zinsen im Kern.

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HARK 11.05.2019, 12:48
5. Von nichts kommt nichts

Wir sparen uns in Deutschland seit Jahren zu Tode, während Unternehmensgewinne kräftig wachsen. Es gibt dann halt irgendwann eine sehr wütende Rentner-Generation. Pegida kommt doch nicht von nirgendwo. Altersarmut ist ein politisches Problem, das politisch gelöst werden muss, und nicht durch die albernen Tipps des Herrn Tenhagen...

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so-long 11.05.2019, 12:50
6. Die Abkopplung

von Beitragszahlung zu Rentenbezug würde das letzte Vertrauen in die -von der Idee sehr guten staatlichen RV- demolieren.
"Arbeite irgendwas, verkonsumiere das Geld und rufe dann nach dem Staat". Dass diese Bevölkerungsgruppe zeitlebens wenig in die Steuerkasse und Krankenversicherung einzahlt, aber 100% von deren Leistungen profitieren, wird völlig unter den Teppich gekehrt.

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Die linke Kobra 11.05.2019, 12:53
7. Was will uns dieser Herr sagen ?

Immerhin stellt er fest, dass wer kein Geld hat, nicht einzahlen kann und keine Rente bekommt. Obwohl die mit Kindern immer lügen und behaupten, ihre Kinder würden denen mal die Rente zahlen. Wenn ich nicht einzahle, bekomme ich keine Rente, egal wie viele Kinder in die Welt gesetzt werden und wie viele Neubürger zur Finanzierung meiner Nichtrente ins Land geholt werden. Und gerade die, die eine kleine Rente bekommen, haben die Lücken in der Beitragszahlung, und werden die Aufstockung nicht bekommen und das ist so gewollt. Soll halt publikumswirksam srin, aber nichts kosten.

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gkweisswas 11.05.2019, 12:55
8. alles unattraktiv, für ein Umsteuern ist es bereits zu spät.

Fehlanreize der Politik sind die Ursache. Gierige Versicherungen reich machen? Bankenvorständen das süße Leben ermöglichen? Geld in Betriebsrenten oder Lebensversicherungen stecken, die hinterher an ausländische Zocker verhökert werden? Seit die EZB durch ihre Zinspolitik die Sparer enteignet leiden alle, außer den Staaten. Unser Geldsystem ist eine fantasievolle Kettenbriefaktion. Man kann eben doch kein Geld aus Luft schaffen. Wie jede Kettenbriefaktion wird sich das totlaufen und mit dem ganz großen Enteignungsknall enden. Da tun die Jungen gut daran, das Geld heute selber auf den Kopf zu hauen. Wer spart, wird der Idiot von morgen sein. Häuser sind auch keine Lösung, denn die Enteigner wetzen schon die Messer. Warum noch also arbeiten? Nahrung, Mode von KIK und eine hippe Wohnung gibt's vom Amt. Dafür kloppt man halt ein paar Bewerbungen raus und gut ist's.

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In-Golf 11.05.2019, 12:58
9. Der grösste Rentenbetrug der Geschichte,

geschah durch die SPD an denjenigen, die die Bundesrepublik Deutschland aufgebaut haben. Die im Westen.

Während Blüm noch 1995 von lebensstandardsichernde Rente sprach, hat die SPD die Renten durch ihre Agenda 2010 auf Sozialhilfeniveau runter gebracht. Gesetzliche Durchschnittsrente heute: 940 Euro netto im Monat. Das reicht nicht zum Leben.

Die gesetzliche Berufsunfähigkeit, für die diese heutigen Rentner 30-35 Jahre Beiträge gezahlt hatten. entfiel ersatzlos. Eine Enteignung in der Grössenordung der Kollektivierung der Landwirtschaft der DDR. Diese Rentner wurden vom Staat- der dann fürderhin nicht mehr ihr Staat war- um versicherte Leistungen im Gegenwert von 20 Mrd. Euro betrogen. Und um Renten in der Höhe von 80 Mrd. Euro im Jahr, deren Finanzierung durch eine Roboterbeitrag an die Rentenversicherung gesichert hätte werden können.

Die heutigen Beitragszahler haben es besser. Sie wissen nun, dass die Politiker sie betrügen wollen und können Vorkehrungen treffen, um im Alter keine Pfanddosen aus Mülleimern heraus klauben zu müssen oder -falls sie noch nicht klapprig sind- als Leichenträger zu arbeiten.

25 % der Rentner müssen heute zum Sozialamt gehen und Grundsicherung beantragen! Eine Schande ist das.

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