Forum: Wirtschaft
Vermiedene Erbschaftssteuer: Unternehmer schleusten gut 100 Milliarden am Fiskus vorb
DPA

In wenigen Stunden dürfte das Bundesverfassungsgericht großzügige Ausnahmen für Unternehmenserben kippen. SPIEGEL ONLINE liegen neue Zahlen vor, die zeigen: Zuletzt wurden immer größere Summen komplett steuerfrei weitergegeben.

Seite 1 von 16
ratxi 17.12.2014, 05:36
1. Gute Idee

Die Idee, Firmenanteile an den Staat zu übertragen, um durch die Erbschaftssteuer nicht in Schieflage zu geraten, erscheint mir sehr sinnvoll.
Diese Anteile könnten dann nach und nach zurückgekauft werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stonedeath 17.12.2014, 06:46
2.

Man kann zu den Begünstigungsregeln stehen wie man will. Der Begriff "vorbeischleusen" ist aber in diesem Zusammenhang nicht angebracht. Denn es handelt sich hier, anders als der Begriff nahelegt, nicht um ein Steuerdelikt, sondern lediglich um eine vom Gesetzgeber gewollte Gestaltungsmöglichkeit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kalim.karemi 17.12.2014, 06:47
3. Vorbeigeschleust?

Entweder gab es keine gesetzliche Regelung oder es wurden Steuern hinterzogen, aber was bitte heißt vorbeigeschleust? Ich schleuse jeden Monat 65% meines Bruttoeinkommens am Fiskus vorbei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
franxinatra 17.12.2014, 06:50
4. Wenn die Erbschaftssteuer zu Betriebskosten wird...

wo holen sich die Unternehmen diesen Posten wohl wieder?
Muss man wirklich selbst mal ein paar Jährchen selbständig gewesen um selbst so einfache Zusammenhänge zu begreifen?
Erschreckend, wie viel räuberischer Neid in der kognitiven Ignoranz einiger Foristen steckt!
Da ist es wirklich kein Wunder, wenn Unternehmer noch zusätzlich ihre Gewinne durch Umwandlung ihrer Betriebe in Stiftungen retten,

Beitrag melden Antworten / Zitieren
asfcb 17.12.2014, 06:55
5. Die

Erbschaftssteuer ist widerlich. Es wird hier bereits versteuertes nochmals versteuert. Dann könnte man ja auch noch weitere irrsinnige Steuern einführen.
Wann merkt die SPD denn, dass wir ein Ausgaben- und kein Einnahmeproblem haben ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sheldor11 17.12.2014, 06:55
6.

Liebe Pegida-Anhänger,
jetzt ist ihre Möglichkeit sich über die Menschen zu beschweren, die den Staat wirklich um das Geld bringen. Was sind die paar Millionen für Menschen in Not, wenn andere Milliardenweise hinterziehen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
thunderstorm305 17.12.2014, 06:57
7. Besser eine Firma bleibt im Familienbesitz anstatt als Heuschrecke zu enden.

Tatsache bleibt dass ein Familienunternehmen dass an die nächste Generation weitergegeben wird für die nächsten 7 Jahre keine Entlassungen tätigen darf.
Anstatt Firmenvermögen unsinnigerweise an den Staat zu geben, sollten wir doch froh sein, wenn die Firme innerhalb der Familie weitergeführt wird und nicht an eine Heuschrecke geht. Die Erfahrungen damit sind ja nicht sonderlich gut. Außerdem sollte man einmal gegen rechnen, wie viele Steuern ein Unternehmen zahlt, wenn es Beschäftigung erhält. Wenn die jetzige Gesetzeslage gekippt werden sollte, hat unser Mittelstand ein richtiges Problem. Und mit dem Mittelstand die Allgemeinheit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Goonie2 17.12.2014, 06:59
8. muss das so reisserisch sein?

3 Mio. Betriebsvermögen ist wirklich nicht sonderlich viel, Koester eine Produktionsmaschine doch oft schon mehr. Mit absoluten Zahlen zu agieren, ist einfach nur reisserisch, da man Es nicht einordnen kann. Dann irgendwelche Politiker zu zitieren, die 'glauben' statt wissen, soll was bringen? Zeigen, dass es solche Politiker erschreckenderweise gibt?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
!!!Fovea!!! 17.12.2014, 07:04
9. Warum....

sollte ich mein Erbe ein 2. Mal versteuern?
Dann lieber von vorneherein eine "Reichensteuer" einführen.
Aber das sind ja Wählerstimmen, da hat die Politik Angst, stimmts liebe Regierung?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 16