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Vermögen der Superreichen: "Das verhöhnt die Chancengleichheit"
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45 Deutsche besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung. DIW-Forscher Stefan Bach erklärt, warum seine Berechnungen trotzdem nicht zu Neiddebatten taugen - und wie er umverteilen würde.

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lino.m.ventura 26.01.2018, 12:30
40. @11

Das ist viel zu einfach gedacht. Die Ausbildung hängt primär vom Einkommen der Eltern ab. Die soziale Mobilität wiederum hängt primär von der Ausbildung ab.

Es handelt sich hier um multikausale Wechselwirkungen nicht um einen Schnupfen.

Die Bildung ist enorm wichtig um Ungleichheit zu bekämpfen. Nur wird für eine echte Verbesserung der breiten Bildung eine sehr viel gleichere Gesellschaft von Nöten sein.

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Hans58 26.01.2018, 12:32
41.

Zitat von arikimau
Eizige Lösung.... wir müssen die Erbschaftssteuer auf 100% anheben und die Familienunternehmen nach dem Tod des Gründers and die Angestellten übergeben! Von mir aus dürfen die Söhne und Töchter der Milliardäre 100 Millionen erben, aber alles darüber hinaus ist lächerlich!
1. Wenn man die Erbschaftssteuer auf 100 % anhebt, was bleibt dann vom Erbe übrig?
2. Würde Ihr in sich widersprechender Vorschlag umgesetzt, dann glauben Sie bitte nicht, dass noch irgendjemand etwas vererbt.

3. Und die Angestellten - wenn überhaupt noch was übrig bleibt - richten dann das Nichtmehrfamilienunternehmen zu Grunde....

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chaosimall 26.01.2018, 12:32
42. Thema für Groko

Wenn sich die SPD ernstnehmen würde würde sie solche grundsätzlichen Themen in die Koalitionsverhandlungen einbringen. Bei allem Respekt für die vorgebrachten Themen, sie lösen weder die Probleme unserer Gesellschaft noch die der SPD.

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horstenporst 26.01.2018, 12:32
43.

Zitat von ImZweifel
Und denjenigen mit prekären Arbeitsverhältnissen ist nicht geholfen, wenn man den Reichen etwas weg nimmt.
Hätte man den Reichen in der Vergangenheit mehr weggenommen, hätten sie weniger Geld für politische und gesellschaftliche Einflussnahme gehabt und es gäbe heute weniger prekäre Arbeitsverhältnisse. Ohne Cato Institute und Heritage Foundation keine Reaganomics in den USA, ohne Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Stiftung Marktwirschaft und Institut der deutschen Wirtschaft keine Agenda 2010 in Deutschland, ohne Institute of Economic Affairs und Adam Smith Institute keine neoliberale Politik von Thatcher und Blair...

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Alle_Rechte_vorbehalten 26.01.2018, 12:32
44. Ein großer Irrtum und Wunschraum

Es gibt keine Chancengleichheit. Das ist ein sozialistischer Traum, der schon an der Unterschiedlichkeit der Menschen scheitert und daran, wie man wann, wo ins Leben geworfen werden. Was daraus dann politisch idealistisch resultiert, ist der Versuch von Gleichmacherei, die allenfalls auf ein Treffen auf unterem Niveau hinaus läuft.

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Neandiausdemtal 26.01.2018, 12:33
45. Sie haben völlig recht!

Zitat von zynik
"45 Deutsche besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung. " Wie man da noch den Begriff "Neid-Debatte" in den Mund nehmen und dabei ernst bleiben kann, ist mir rästelhaft. Der Begriff dient doch nur noch dazu, die Kritiker des Status Quo mundtot zu machen und die eigene Gier zu legitimieren.
An dieser absurden Reichtums- bzw. Armutsverrteilung wird die Perversion eines lange anhaltenden Kapitalismus deutlich.
Leider haben andere Systeme bisher auch noch keine sinnvollen Ergebnisse gezeitigt.
Mit einer Ausnahme: Das was von Kohl angesägt und von Schröder mit tatkräftiger Unterstützung von Union und FDP zerstört wurde, eine soziale Marktwirtschaft, die Deutschland AG, der rheinische Kapitalismus. Auf jeden Fall muss das Kapital, müssen die Kapitalisten und die kapitalistischen Institutionen scharf an die Kandarre genommen werden. Entweder nützt es der Allgemeinheit und auch der Nivellierung oder es kann weg.

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Hans58 26.01.2018, 12:33
46.

Zitat von synthcunt
Geld darf kein Geld verdienen. Das ist die Wurzel allen Übels.
Lösen Sie sofort vorhandene Sparbücher auf......

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lino.m.ventura 26.01.2018, 12:34
47. @31

Also weil jemand vor möglicherweise Jahrhunderten mal schlau gehandelt hat oder Glück gehabt hat sollen jetzt alle seine Nachkommen auf ewig im Luxus leben? Hört sich für mich nach Feudalismus an.

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RandSicht 26.01.2018, 12:36
48. Steuerschlupfloch: Freizeit (vollkommen steuerfrei)

Glücklicherweise bleibt Freizeit unbesteuert. Bei der derzeitigen hohen Grenzsteuerbelastung auf Einkommen und Unternehmensgewinne fällt meine persönliche Entscheidung eindeutig zu Gunsten meiner Freizeit aus. Wenn die Gesellschaft meint, mir fast die Hälfte der Früchte meiner zusätzlichen Arbeit nehmen zu können, dann hat sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht, da sie den Anreiz für weitere Wertschöpfung nimmt. Wenn mir nur die Hälfte des von mir geschaffenen Werts gelassen wird, opfere ich keine unbesteuerte Freizeit. Wenn sich das mittelfristig nicht ändert, wird man sich halt eine andere Gesellschaft suchen müssen, in welcher die Leistungsanreize stimmen.

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Georg_Alexander 26.01.2018, 12:36
49. Albern

Zitat von Donald Knapp
...doch ihre 214 Milliarden weg und gebt jedem Deutschen 2600 Euro ! Ich hoffe danach sind alle zufrieden und diese alberne Diskussion hat ein Ende.
ist allenfalls Ihr Vorschlag.
Es geht natürlich nicht um eine einmalige Vermögensnivellierung. Das wäre komplett sinnlos, wenn das VerteilungsSYSTEM an sich nicht reformiert wird.
Viele erinnern sich noch an den Spruch nach der Währungsreform 1949: Alle haben jetzt das Gleiche: 40 DM. Schön wär's gewesen...

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