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Vermögen weltweit: Mehr Reichtum, weniger Reiche
REUTERS

Nie war das weltweite Vermögen so groß wie heute. Doch entgegen aller Vorurteile ist das Geld breiter verteilt als noch zur Jahrtausendwende. Laut einer Studie sinkt die Zahl der Wohlhabenden sogar.

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ddrbewohner 23.09.2014, 11:16
1. Das mag sogar stimmen

allerdings sind, vor allem in der Eu, die Preissteigerungen exorbitant hoch. Seit Einführung des Euro sind Produkte des täglichen Bedarf zwischen 50% und 100% teurer geworden, dazu noch weit höhere oder neue Abgaben für den Staat.

Die Manschen haben mehr Geld, aber sie haben viele Menschen relativ zu den Preisen viel weniger Geld, vor allem in der EU.

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Reichnix 23.09.2014, 11:26
2. und die Superreichen?

Dass die Mittelschicht geschröpft wird, war doch klar, auch dass es dann einige kleinere Millionäre kosten würde. Aber wie siehts bei den Superreichen aus?

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sci666 23.09.2014, 11:28
3. überschrifft passt nicht

die überschrift impliziert das es mehr reichtum gibt aber weniger reiche, das bedeutet das die wenigen reichen entsprechend MEHR geld haben .... und nicht das der reichtum weiter verteilt ist, unglücklich formuliert

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klausbrause 23.09.2014, 11:29
4. Albern.

Hier werden Menschen, die gerade mal 31.801 Euro Vermögen haben mit den Quandts dieser Welt in einen Topf gerührt.
Man merkt die Absicht und ist verstimmt.

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Baikal 23.09.2014, 11:30
5. Dafür steigt aber die Zahl der Trusts

und anderer in den Steuroasen angesiedelten Rechtskonstruktionen deren ökonomisch Berechtigte keinen Personen mehr zugerechnet werden können - nur gibt es die tatsächlich, nur für das Finanzamt nicht.

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Progressor 23.09.2014, 11:30
6. Wo der Hammer hängt

Weltweit, nicht nur bei uns in der Eurozone bzw. in Deutschland, wird mehr gespart als an Krediten für BIP-relevante Güter herausgelegt werden. Früher hat hier der Zins für einen guten Ausgleich gesorgt. Das geht nun nicht mehr, die Möglichkeiten der Zentralbanken haben das Ende der Fahnenstange erreicht.

Steuert der Staat dem nun nicht durch eigene Kreditaufnahmen entgegen, gehts ab in die Rezession und da nicht mehr raus.

Wenn der Staat nun unbedingt das jährliche Wachstum induzieren muss, dann brauchen sich die Unternehmen mit ihren Gewinnmargen auch nicht zurückhalten. Die Verschuldung des Staates fliesst dann genau denen zu, die mit ihren hohen Sparquoten am Meisten zum Problem beitragen.

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quark@mailinator.com 23.09.2014, 11:31
7. Tsss

Sorry, aber dieser Bericht widerspricht allem anderen, was man in den letzten Jahrzehnten zu dem Thema lesen konnte. In ALLEN anderen Berichten und Statistiken steigt immer nur der Besitz der obersten 10% (in Wahrheit weniger als 10% aber man teilt ja nur in 10%-Gruppen). Auch wurde bisher immer festgestellt, daß ein immer größerer Anteil des Besitzes bei immer weniger Leuten liegt.

Prinzipiell widerspricht Ihre Feststellung, daß es immer weniger Reiche gibt der Entwicklung auch gar nicht. Denn am Ende bleibt ja nur 1 Reicher übrig, wenn man diese Entwicklung zu Ende denkt.

Fragt sich auch mal wieder, wie man festlegt, wer arm und wer reich ist. Normalerweise wird zumindest Armut ja nicht mit einer bestimmten Kaufkraft bestimmt, sondern nur dem Anteil am mittleren Durchschnittseinkommen. Solche Tricks verzerren natürlich die Wahrnehmung (wie auch bei Inflation oder Arbeitslosen).

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majakovskij 23.09.2014, 11:34
8. Unsinniger Maßstab?

Wie kann man überhaupt Länder mit verschiedenen Währungen vergleichen? Dadurch, dass der Franken durch Spekulation gegen den Euro an Wert gewonnen hat, ist „der Schweizer“ ja nicht wohlhabender geworden – außer auf Reisen im Ausland. Hierzu gibt es die „Kaufkraftparität“, aber die wird aus einem Warenkorb „errechnet“, der erstens per Definition willkürlich ist und zweitens vollkommen unrealistisch: Ist ein amerikanisches Mittelklasseauto gleichwertig zu einem deutschen Mittelklasseauto, sind 50m2 in einem englischen Haus gleichwertig zu 50m2 eines Haus in der Schweiz? Jeder, der gereist ist, weiß, wovon ich spreche… Aber genau so wird gerechnet. Natürlich stehen dann die USA mit ihren betonierten Gehwegen gegenüber den mitteleuropäischen, aufwändig im „Mittelalterlook“ teuer verlegten Pflasterstraßen als „wohlhabender“ da. Umgekehrt würde „der Amerikaner“ vermutlich nicht auf den kleinen Neubaugrundstücken von 300m2 leben wollen, wie es sie hierzulande gibt. Die Probleme ergeben sich sogar innerhalb eines Währungsraumes, denn Immobilien sind ja auch eine Währung: Die steigenden Preise der letzten Jahre sind auf die Schwäche des Euro zurückzuführen und nicht auf einen „Vermögensgewinn“… wie man richtig rechnen würde: Keine Ahnung. Jedenfalls so naiv geht es nicht.

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Tob82 23.09.2014, 11:34
9. Come on...

Heute besitzt ein Prozent der Weltbevölkerung fast die Hälfte des Weltvermögens. Die 85 reichsten Menschen besitzen ebenso viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung zusammen.

Quelle:
http://www.oxfam.de/presse/140120-globale-ungleichheit-untergraebt-demokratie



In Deutschland gehören den obersten 0,5% satte 31% des Vermögens.

Quelle: http://www.nachdenkseiten.de/upload/bilder/120405_vermoegen2.jpg



Wie man als Journalist bei dieser Sachlage dazu kommt, sich auch nur ansatzweise positiv zu äußern ist mir schleierhaft.

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