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Vermögensbarometer: Deutsche stürzen sich auf Immobilien
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Experten warnen vor Verlusten, doch jeder zweite Deutsche setzt laut einer Sparkassen-Umfrage wegen niedriger Zinsen auf Immobilien. Mit den Details der Finanzierung kennen sich aber viele kaum aus.

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C. Schmidt 24.10.2013, 12:32
1. optional

Der Sparkassen-Präsident wundert sich doch nicht ernsthaft, dass die Leute weniger sparen? Wenn ich eines der Sparangebote der Sparkasse annehmen würde, hätte mein Erspartes in fünf Jahren dank Inflation und niedriger Zinsen weniger Kaufkraft als jetzt. Wenn groß Zinsen von 0,4% p.a. oder 1,5% ab dem 7. Jahr ganz ironiefrei als Pluspunkte für die Sparangebote präsentiert werden, muss man sich nicht wundern, wenn die Sparquote leidet.

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FreakmasterJ 24.10.2013, 12:33
2. Zu grosses Risiko

Unsere (zukünftigen) Finanzminister freuen sich schon drauf. Fehlt dem Staat die Knete, was macht er dann?? Richtig, man führt eine Zwangshypothek ein auf Immobilien. Wenn die Leute zu viel Geld übrig haben, in Immobilien zu investieren, dann muss sich unser Finanzminister selbstverständlich auch daran bedienen -ausschließen kann das niemand!!

Ach ja, was passiert denn eigentlich bei einer Bankenpleite. Man zahlt und zahlt fleißig seine Raten und Kredite ab, aber so lange die Bank Eigentümer ist, bleibt die eigene Immobilie bei einer Bankenpleite Teil der Insolvenzmasse der Bank und dem Insolvenzverwalter ist es ziemlich egal, wie viel Kohle man bisher schon dafür abgedrückt hat - das Geld ist futsch und man bekommt nichts, rein gar nichts dafür!!!

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Amin 24.10.2013, 12:38
3. 1. Grafik

Kann mir mal bitte jemand die erste Grafik erklären? Rentenversicherung genutzt von 63% geplant von 38% macht 101%? Warum ist beim Sparbuch der Balken von 52% ca. 15 mal so breit wie 58%? Hat da jemand sein Powerpoint nicht im Griff???

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th.knedel 24.10.2013, 12:38
4. Immobilien sind eine der besten Geldanlagen überhaupt

Nur, wer eben auf die Top-Wohnungen von Bauträgern setzt, kann ein Problem bekommen. Warum? Es ist wie mit Neuwagen: Fahre ich über die Schwelle des Händlers, sind gut 20% des Wertes weg. Und genau darum geht es hier! Und ein Schelm, der nicht glaubt, dass in Bauträgerimmobilien nicht unerhebliche Weichkosten (Provisionen und Margen) stecken!

Gut ausgesuchte Gebraucht-Immobilien (zur Geldanlage) sind eines der stabilsten Investments überhaupt. Mehrere Faktoren arbeiten einfach für mich (an einem guten Standort): Demographie - also Nachfrage und steigende Mieten, Inflation - dadurch sinkender Realwert der Immobilienfinanzierung bei zumindest stabilen oder steigenden Wert der Immobilie! Die Schere Schulden zu Vermögen öffnet sich also ganz automatisch zu Anlegers Gunsten! Wie gesagt, Qualität und Lage müssen stimmen, aber eben nicht perfekt sein.

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Markenfetischist 24.10.2013, 12:39
5.

Und so züchtet man sich die nächste Immobilienblase. Dabei ist der Immobilienmarkt wesentlich komplizierter als dass das die Häuslebauer-Vorstellungen vieler erscheinen läßt. Wo Deutschland eine Leerstandswelle droht in den nächsten Jahrzehnten, sollte man sehr genau wissen, wo und in was für Immobilien man investiert.

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bubabo 24.10.2013, 12:40
6. Immobilienpreise

Ich betrachte mittlerweile die Angebote, die ich regelmässig von einer bekannten Makler-Franchiseorganisation hier für Berlin bekomme, als Real-Satire! Abgewrackte Hütten werden locker für 1Mio und mehr angeboten - zzgl. natürlich 7,14% Vermittlerhonorar für die megaqualifizierte "Beratung" - absolut lächerlich - wer kauft sowas?

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muellerthomas 24.10.2013, 12:45
7.

Zitat von Amin
Kann mir mal bitte jemand die erste Grafik erklären? Rentenversicherung genutzt von 63% geplant von 38% macht 101%? Warum ist beim Sparbuch der Balken von 52% ca. 15 mal so breit wie 58%? Hat da jemand sein Powerpoint nicht im Griff???
Ja, die Diagramme sind Mist. Man muss wohl die Zahl links von der Zahl rechts abziehen, um zu erfahren, wieviel Prozent auf den geplant oder bereits getätigt fallen - je nachdem welcher Wert links angezeigt wird.

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JackSparrow 24.10.2013, 12:53
8.

Zitat von FreakmasterJ
Ach ja, was passiert denn eigentlich bei einer Bankenpleite. Man zahlt und zahlt fleißig seine Raten und Kredite ab, aber so lange die Bank Eigentümer ist, bleibt die eigene Immobilie bei einer Bankenpleite Teil der Insolvenzmasse der Bank und dem Insolvenzverwalter ist es ziemlich egal, wie viel Kohle man bisher schon dafür abgedrückt hat - das Geld ist futsch und man bekommt nichts, rein gar nichts dafür!!!
Das ist pure Panikmache und außerdem falsch.
Wichtig bei einer Immobilienfinanzierung, die in Deutschland ausschließlich über eine Grundschuld abgewickelt werden kann, ist, dass man bei erfolgten Tilgungen regelmäßig von der Bank eine Teilabtretung der Grundschuld in Höhe der bereits geleisteten Tilgungen verlangt.
Diese lässt man beim Grundbuchamt eintragen und so ist gewährleistet, dass die Grundschuld, die auf dem Haus lastet immer nur der Höhe der Restschuld entspricht. Das kostet zwar jedesmal Gebühren, aber das sollte einem die Sicherheit wert sein!

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helloworld1 24.10.2013, 12:53
9. Enteignung durch die EU ala Zypen wird kommen

Siehe http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/17/die-grosse-enteignung-zehn-prozent-schulden-steuer-auf-alle-spar-guthaben/

Der IWF (Sitz Washington) schlägt eie Sondersteuer auf alles für alle Europäer vor. Sie sollte 10% des Vermögens umfassen. Nach der Def. von Vermögen, sind auch ersparte Sozialleistungen von Hartz4 Empfängern zu zahlen. Der Spitzensteuersatz sollte für Durchschnittsverdiener auf bis zu 70% steigen.

Zypern war nur ein Test, bei dem man vorher auch jegliche Enteignungform ausschloß.

D.h. es spielt keine Rolle, wo man sein Geld anlegt. Es wird enteignet werden, um die Großbanken und Pleitestaaten zu retten. Lagarde, wird das durchsetzen.

P.S.: USA hat ein ureigenes Interesse, dass die EU und der EURO schwach bleibt. Die Parallelwährung wäre ja eine Alternative zum Klopapier Dollar. Aber Schwäche kann man nur erreichen, wenn man die EU Wähler spaltet und damit die EU. Auf der anderen Seite möchte USA ja immer wieder, dass die EU Grenzen ausgweitet werden....warum wohl (zu schnelles Wachstum bringt Destabilität). Auch wird mal schnell Griechenland und Frankreich durch die Ratingagenturen (alle aus USA) abgewertet. USA, das Pleiteland, das nur durch Gelddrucken überleben kann, bleibt bei AAA+++.

Das es dort keine Inflation gibt ist doch klar, der BIP wird durch die Welt erwirtschaftet und der Dollar ist die NOCH-WELTWÄHRUNG dazu.

Also, keine Soge, ob Immobilien, Sparbücher, Lebensversicherungen oder nur ersparte Sozialleistungen, wir werden alle unsere Ersparnisse verlieren, wenn EUROPA weiterhin auf de IWF hört.

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