Forum: Wirtschaft
Verpackungen: Läden lassen Hüllen fallen
Messe Düsseldorf/ Constanze Tillmann

Überall verführen Verpackungen zum Kauf, immer weniger Inhalt wird immer mehr verpackt. Die Folge: mehr Müll. Einige Läden versuchen es jetzt ganz ohne. Ein Beitrag aus dem Wirtschaftsmagazin "enorm".

Seite 1 von 17
WernerS 20.04.2014, 13:17
1. Völlig absurd, wo leben Sie denn? Hier ist Deutschland!

Haben Sie schon mal erlebt wie wichtig der Wirtschaftskontrolldienst das CE Zeichen und eine deutsche Betriebsanleitung nimmt? Da geht ohne Beipackzettel und Packung auf die sie das CE Zeichen - und noch ein paar andere - drucken können nichts, gar nichts. Völlig egal ob das Produkt was taugt. Vorschrift ist Vorschrift.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
deuro 20.04.2014, 13:40
2. Gelber Sack = Ablasshandel

Der Bürger zahlt schliesslich für den Verpackungsmüll. Also warum sollte man ihn vermeiden?
Schönes Beispiel: Neuer Müslifrühstücksbecher: Normalerweise wäre dort 500ml Joghurt drin. Die Marketingstrategen haben in den bunt bedruckten Becher mit aufwändigem Schauglas 20g Haferflocken gefüllt und verkaufen das für 2 Euro - Ohne Joghurt. Den muss man noch dazu kaufen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
meinname01 20.04.2014, 13:43
3. ein wunderbares Konzept - ich bin dabei

ich kann auch nur den Kopf schüttelt bei den Massen an Verpackungsmuell , zudem wir als Konsumenten gezwungen werden . ich hoffe , das Bewusstsein darüber setzt sich durch und das Konzept macht Schule .

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kritischprüfen 20.04.2014, 13:44
4. Weg mit der Verpackung

Ich finde es auch nach jedem Einkauf so unsagbar lästig, die ganzen Verpackungen zu entsorgen. Einige kann man ja bereits im Handel lassen aber andere bedingen eben erstmal den Transport nach Hause. Für jeden Quatsch gibt es eine Verpackung. Selbst die Bananen sind im Supermarkt mit einer lockeren Plastiktüte verpackt. Ich frage mich ständig wie man so etwas ändern kann! Wie der Artikel es auch erwähnt, findet man dieses Szenario auch in Bio-Supermärkten . Ich würde sofort dort einkaufen, wo man sich die Sachen selber abfüllen kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
OskarVernon 20.04.2014, 13:53
5.

Zitat von deuro
Der Bürger zahlt schliesslich für den Verpackungsmüll. Also warum sollte man ihn vermeiden?
Es gibt noch einen viel wichtigeren Grund:

Was früher "Müll" war, ist heute "Wertstoff" - den einsammeln zu DÜRFEN man sich bewerben muss. Vielerorts streiten sich gar welche um dieses Privileg - und solche Wertstoffe einfach ungenehmigt abzugreifen ist strafbar ;-)

Ein anderes Problem seh ich freilich schon: Wo finde ich bei loser Ware die zwingend erforderlichen Angaben wie Inhaltsstoffe, Nährwerte, eventuell enthaltene Allergene und vieles andere, worauf ich als unbedarft-ahnungsloser Verbraucher unbedingt deutlich hingewiesen werden muss?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cucco 20.04.2014, 13:57
6. problemloser Produkte

Wer mal ausserhalb der Ferienressorts in Urlaubländern unterwegs ist, kommt manchmal aus dem Schrecken nicht heraus. Hunderte Meter Plastikmülle in den Buchten oder hinter den Dünen, wo die ärmere Bevölkerung wohnt.

Bei den selbstwiegenden modernen Kassen der Supermärkte wäre es gar kein Problem jene Obst- und Gemüsearten lose zu verkaufen, die standardmässig immer verpackt verkauft werden wie Orangen und Zitronen, Äpfel. Diese Produkte sind Massenprodukte. Allein deren Verkauf "ohne" würde Berge von Plastik ersparen. Sicher gibt es eine grosse Menge an Standardprodukten, die unempfindlich sind beim Transport des Käufers vom Geschäft in die Wohnung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bjoern.otto 20.04.2014, 14:07
7. Ich befürchte

....dass die kleinen Vorreiter den Trend setten und wenn es sich durchsetzt die Supermärkte nachziehen. Das Ende vom Lied wird wieder sein, dass die kleinen sich nicht halten können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
imZweifel-richtig 20.04.2014, 14:09
8. wir haben im Jahr..

pro Person etwa 180l Restmüll, aber über 2000l Gelber Sack. Trotzdem kaufen wir lieber 80g abgepackten Aufschnitt als 100g im Anschnitt vom gleichen Produkt, weil der auch mal 2 Wochen nach MHD noch schmeckt, und nicht nach 3 Tagen schmierig wird. Für den Müll haben wir bezahlt (Grüner Punkt) und das Heizkraftwerk braucht auch Futter. Der Tütenmüll der Weltmeere stammt übrigens mit Sicherheit nicht aus Deutschland, mit seiner ausgeprägten Mülltrenn-Mentalität. Aber in der näheren Nachbarschaft hätte ich Frankreich, Spanien, Portugal in Verdacht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gorchus 20.04.2014, 14:18
9.

Klasse Idee. Bei manchen Waren würde ich aber auf Verpackung nicht verzichten wollen. Erdbeeren kann ich mir zB nicht vorstellen aus nen Behälter zu klauben. Milchprodukte... aber bei Trockenwaren oder nicht verderblicher Ware gut vorstellbar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 17