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Verschobene Gewinne: Apple vermeidet Steuerzahlungen in Milliardenhöhe
REUTERS

Apple meldet immer neue Rekorde bei Umsatz und Gewinn, der Aktienkurs steigt schier unaufhaltsam. Steuern aber zahlt der wertvollste Konzern der Welt kaum. Mit legalen Tricks sparen sich der "New York Times" zufolge auch viele andere Technikgiganten einen großen Teil ihrer Abgaben.

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earl grey 30.04.2012, 16:45
1. legt los Leute

Zitat von sysop
Apple meldet immer neue Rekorde bei Umsatz und Gewinn, der Aktienkurs steigt schier unaufhaltsam. Steuern aber zahlt der wertvollste Konzern der Welt kaum. Mit legalen Tricks sparen sich der "New York Times" zufolge auch viele andere Technikgiganten einen großen Teil ihrer Abgaben.
Na und? Das machen doch alle Großkonzerne so.
Aber jetzt geht wieder das Apple-Gebashe los, bei der Steilvorlage... ich hol schon mal Chips und Bier... legt los Leute, enttäuscht mich nicht

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soznet1 30.04.2012, 16:56
2.

Piraten an der Hackerfront statt applebasing - das wär doch mal ein Inhalt für den es sich zu kämpfen lohnte. Ach nein - Apple ist ja schon transparent.

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Dumme Fragen 30.04.2012, 17:07
3.

Würde ich nur 9,8% zahlen, mann hätte ich Geld übrig. Dann würde ich mir glatt auch ein iPad kaufen...

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helloworld1 30.04.2012, 17:27
4.

Tja, so ist das halt auf dieser Welt. Die soziale Verantwortung beginnt und endet bei dem sogenannten Shareholder-Value.


Ich empfinde es als ekelhaft, dass solche Unternehmen gerne von Infrastruktur und guter Ausbildung profitieren, aber nichts dafür tun wollen. Deshalb zahlen ja nur die Dummen (die sich nicht wehren können Steuer)...also Dummensteuer.

Deutschland ist da mittlerweile leider nicht besser. Jetzt meint man hier mit der Blue-Card hochausgebildete Ausländer zu Billiglöhnen ab 35.0000,-- Brutto (statt 66.000,--) reinzuholen und das bei den Steuersätzen und Sozialausgaben und des fortschreitendem Kaufkraftverlustes. Hier muß in die eigenen Köpfe investiert werden, als dass man sich wieder dem Lobby-Diktat beugt.

Das gibt doch auch hier nur Druck auf gut ausgebildete Leute (im besten Falle). Ich gehe aber davon aus, dass sich trotzdem niemand hierher verirrt. Das klingt doch fast so, als wenn Jamaika für 1,-- € die Yellow-Card für Hochausgebildete locken möchte.

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james-100 30.04.2012, 17:53
5.

Zitat von earl grey
Na und? Das machen doch alle Großkonzerne so. Aber jetzt geht wieder das Apple-Gebashe los, bei der Steilvorlage... ich hol schon mal Chips und Bier... legt los Leute, enttäuscht mich nicht
Hier gehts nicht um Apple, sondern um Verschiebung von Gewinnen der Unternehmen, um Steuern nicht zahlen zu müssen. Und dann wundern sich solche Typen wie Sie darüber, das die öffentlichen Kassen immer leerer werden. Aber gleichzeitig plädieren Sie dann dafür, die untersten Einkommen noch weiter zu belasten. Und jetzt dürfen Sie nochmal überlegen, um was es in diesem Artikel geht. Bestimmt nicht um Applebashing !!

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FidelCastor2 30.04.2012, 17:56
6. Die Iren die wir unterstützen sind das Steuerparadies

Was mich am meisten ärgert ist die Feststellung:

Irland ist fast pleite und wird von uns unterstützt.

Andererseits bietet man den Standort Irland als Steuerparadies an.

Wenn Irland Steuern erheben würden wie andere auch, dann müssten
wir die nicht unterstützen. Ganz einfach.

Man sind wir blöd.

Dass das andere genauso machen macht die Sache nicht wirklich
besser. So was müßte auf politischer Ebene gelöst werden.



Zitat von earl grey
Na und? Das machen doch alle Großkonzerne so. Aber jetzt geht wieder das Apple-Gebashe los, bei der Steilvorlage... ich hol schon mal Chips und Bier... legt los Leute, enttäuscht mich nicht

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FidelCastor2 30.04.2012, 18:05
7. Fachkräftemangel gibt es nicht - so ist es

Sie haben ganz recht - den Fachkräftemangel gibt es nicht.

Es gibt vielleicht keine Schwemme mehr wie zu Zeiten als Siemens
noch ganze Forschungsabteilungen geschlossen auf die Strasse
geschickt hat.

Wenn ein Unternehmen wie Siemens auf eine offene Stelle keine 100
Bewerbungen bekommt, weil sich rumgesprochen hat wie lausig man
dort arbeitet, dann spricht man von Fachkräftemangel.

Tatsache ist. Die Gehälter sind im IT Bereich nur mäßig gestiegen in
den letzten Jahren. Einen Fachkräftemangel würde man aber daran
erkennen, dass Unternehmen sich gegenseitig die guten Leute abjagen
und der Durschnittsverdienst steigt. Das wurde nicht festgestellt.

Ziel der Debatte ist es dem Gehaltsanstieg vorzubeugen indem man
Fachkräfte lockt die für weniger arbeiten. Dann kann man auch auf
die einheimischen Fachkräfte mehr Lohndruck ausüben.


Zitat von helloworld1
Tja, so ist das halt auf dieser Welt. Die soziale Verantwortung beginnt und endet bei dem sogenannten Shareholder-Value. Ich empfinde es als ekelhaft, dass solche Unternehmen gerne von Infrastruktur und guter Ausbildung profitieren, aber nichts dafür tun wollen. Deshalb zahlen ja nur die Dummen (die sich nicht wehren können Steuer)...also Dummensteuer. Deutschland ist da mittlerweile leider nicht besser. Jetzt meint man hier mit der Blue-Card hochausgebildete Ausländer zu Billiglöhnen ab 35.0000,-- Brutto (statt 66.000,--) reinzuholen und das bei den Steuersätzen und Sozialausgaben und des fortschreitendem Kaufkraftverlustes. Hier muß in die eigenen Köpfe investiert werden, als dass man sich wieder dem Lobby-Diktat beugt. Das gibt doch auch hier nur Druck auf gut ausgebildete Leute (im besten Falle). Ich gehe aber davon aus, dass sich trotzdem niemand hierher verirrt. Das klingt doch fast so, als wenn Jamaika für 1,-- € die Yellow-Card für Hochausgebildete locken möchte.

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UnitedEurope 30.04.2012, 18:21
8. Titellos

Zitat von earl grey
Na und? Das machen doch alle Großkonzerne so. Aber jetzt geht wieder das Apple-Gebashe los, bei der Steilvorlage... ich hol schon mal Chips und Bier... legt los Leute, enttäuscht mich nicht
Nur weils alle machen, ist es noch lange nicht unsozial. Und es wird ja auch erwähnt, dass es Google und Co. genau so tun. Und irgendwo muss man mal anfangen, von daher: scheiß Apple.

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ginfizz53 30.04.2012, 18:45
9. Wenn Apple, Microsoft und Co.

Zitat von sysop
Apple meldet immer neue Rekorde bei Umsatz und Gewinn, der Aktienkurs steigt schier unaufhaltsam. Steuern aber zahlt der wertvollste Konzern der Welt kaum. Mit legalen Tricks sparen sich der "New York Times" zufolge auch viele andere Technikgiganten einen großen Teil ihrer Abgaben.
... ihre in Europa gebunkerten Gewinne in "Gods own Country" transferieren würden, wären sofort Milliardenzahlungen an Steuern fällig. Sowohl für Apple als auch Europa eine Win-Win-Situation.

Betrogen ist der amerikanische Staat.

Ein Fall für Peer Steinbrück zur Empörung?

Aber CDs brauchen ja gar nicht erst auf geheimdienstlichen Wegen gekauft zu werden, die Daten sind ja klar.

Würde mich interessieren, was der Euro-Kurs für Fratzen schneiden würde, wenn die US-Behörden eine kurzfristige Steuerbefreiung/-ermäßigung gewähren würden, um das Kapital ins Land zurückzuholen...

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