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Verschrottung der "Rainbow Warrior II": Wo die Umweltliebe von Greenpeace endet
AFP

Greenpeace hat zugelassen, dass das frühere Kampagnenschiff "Rainbow Warrior II" in Bangladesch abgewrackt wird. Jetzt bestreitet die Organisation, überhaupt gegen umweltfeindliche Verschrottung zu kämpfen.

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effing 12.03.2019, 12:42
30.

Typisch für Greenpeace, Grün-Wähler und eigentlich fast alle do-gooder-NGOs: mit maximalem moralischen Anspruch und größter Härte anderen gegenüber auftreten. Nur bei sich selbst lässt man dann doch den ein oder anderen Spielraum, wo es gerade passt. Alles andere ist ja doch ein bisschen teuer und kompliziert... Scheinheilige Welt

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felisconcolor 12.03.2019, 12:45
31. Sehen wir

es mal so, wenn Greenpeace damals bei der Brent Spar Sache nicht so maßlos übertrieben hätte und aus den Tonnen an Altöl dann am Schluß doch nur ein paar Kilogramm übrig blieben, dann hätte ich jetzt gesagt "Shit happens". Wer, wie übrigens auch die Kirche, die Monstranz der Übermoralität ständig vor sich her trägt, sollte sehr sehr Vorsichtig sein bei seinem übrigen Geschäftsgebaren. Unabhängige Prüfstellen täten gut für Institutionen wie Oxfam, WWF, Greenpeace etc. die ab und an vorbei schauen und immer mal wieder Teile abklopfen ob die hoch gesteckten Ziele nicht irgendwo in den Prozesslandschaften mal verloren gegangen sind. Was in solch riesigen Konglomeraten ja durchaus passieren kann. Schlecht ist halt, wenn man schon seine Schwächen kennt, diese zu ignorieren oder gar zu verleugnen versucht und immer wieder auf den eigenen Heiligenschein zeigt.

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Europa! 12.03.2019, 12:47
32. Nö

Zitat von whugo
Verstehe ich Sie richtig, dass kritische Beleuchtung von Umwelt- und Artenschutzorganisationen für Sie tabu ist? Da bin ich dann aber noch viel misstrauischer als Sie!
Von mir aus darf, nein MUSS alles kritisch beleuchtet werden. Aber das gilt auch und gerade für die Medien. Wir sind schon zu oft auf Kampagnen hereingefallen.

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markus_wienken 12.03.2019, 12:47
33.

Zitat von mostly_harmless
Die Abwrackung eines Schiffes (die ganz unzweifelhaft nicht gemäß der eigenen Ansprüche geschah), das nicht mehr Greenpeace gehört, wird hier (und anderswo) zum Skandal aufgeblasen. Das ist wirklich interessant. Gibt es WELTWEIT einen vergleichbaren Vorgang bei einer ganz normalen Firma? Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern. Ich kann mich beispielsweise nicht daran erinnern, dass die Firma Industrie Chimiche Meridionali Società Azionaria für das Seveso-Unglück verantwortlich gemacht wurde, nachdem die Firma die Fabrik, in der der Unfall geschah, an Hoffmann-Laroche verkauft wurde. Und so ist es immer. Ausser - natürlich - wenn eine NGO involviert ist. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.
Greenpeace wurde explizit vorher gefragt und hatte zugestimmt.
Alsls es herauskam wurde versucht zu vertuschen und zu relativieren.
Und warum sollte man bei "normalen" Firmen ein Faß aufmachen, diese arbeiten nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunken und laufen nicht moralisierend mit erhobenen Zeigefinger herum.

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felisconcolor 12.03.2019, 12:48
34. Ab

Zitat von muellerthomas
Beim WWF ist doch gar nicht klar, ob es überhaupt einen Skandal gibt und bei Oxfam waren es wohl eher Verfehlungen einzelner, während hier die Chefetage mindestens gepennt hat.
einer gewissen Größe und Selbstwichtigkeit der Organisation ist es egal ob es Verfehlungen Einzelner waren oder ob in der Chefetage gepennt wurde. Da heisst es nur Arschbacken zusammen kneifen und den Mangel umgehend abstellen. (Gilt auch für andere Großkonzerne)

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markus_wienken 12.03.2019, 12:48
35.

Zitat von h.kuebler
Tja, man muss es halt mal aussprechen. Wir sind alle Sünder und wir heucheln alle gern. Wir sparen uns inzwischen die Plastiktüte am Gemüsefach und reichen die Plastikbox übern Tresen zum Befüllen. Und dann fahren wir mit dem SUV zum Glascontainer. Ich kenne Leute, die laufen mit bei der Demo gegen den Klimawandel und danach fliegen sie zum Wandern nach Nepal. Und gern dreimal im Jahr einen Kurzurlaub, vielleicht erwischt man einen Flug für 29,90? Oder eine Kreuzfahrt wär doch mal ganz nett. Wir sitzen doch alle gern oben auf dem moralischen Ross und ja, wir schränken uns mal ein - genau dort, wo es uns nix ausmacht. Sonst bitte nicht. Nein, ich bin auch nicht besser. Wir sind alle Heuchler mit großem Anspruch an andere.
Ich bin weder Sünder (Atheist) noch heuchel ich gerne herum, bitte schließen Sie nicht unzulässig von sich auf Andere.

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felisconcolor 12.03.2019, 12:52
36. Sie

Zitat von keramiksense
Unternehmen hört sich nach Profit-Interessen an. Vielleicht doch etwas übertrieben, oder? Eine Nabu-Ortsgruppe, die sich mit ihren 12 Mitgliedern einmal pro Woche im Dorfgemeinschaftshaus trifft, kann den wichtigen Aktionismus den Greenpeace entfalten kann sicherlich nicht bewältigen.
haben es treffend gesagt. "Aktionismus" Übertriebenes Bohei bei kleinster Ursache zur Erringung größtmöglicher
öffentlicher Aufmerksamkeit. Dann doch lieber die kleine NABU Gruppe im Dorfgemeinschaftshaus.

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syt 12.03.2019, 12:54
37. Aber schön,das ihr

Noch einmal da drüber berichtet ! Hatten wir schon vor einem halben Jahr lesen dürfen ! Ist es Ablenkung von anderen Themen,oder gibt es nix neues zu berichten ? Ich werde auch weiter für Greenpeace spenden ! Denn für mich,machen die Aktivisten ,ein super ,Job ! Danke ! An alle ,lasst euch nicht !

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mostly_harmless 12.03.2019, 12:54
38.

Zitat von markus_wienken
Greenpeace hat der Abwrackung in Chittagong explizit zugestimmt. Lesen Sie doch mal den Artikel bevor Sie derartige sinnleere Vergleiche posten.
Den Rat kann ich nur an Sie zurückgeben.

zit.:

schreibt Greenpeace-Sprecher Mike Townsley, aber darauf bestanden, "dass während der Demontage auf der Werft keine Verunreinigung der Gezeitenzone stattfindet".

"Demnach seien alle gefährlichen Stoffe entfernt und gemäß den "von der Regierung von Bangladesch genehmigten Richtlinien" eingelagert worden. Unfälle oder andere Vorfälle seien nicht vorgekommen. Mit Greenpeace hätten die Werftbesitzer nicht sprechen wollen."

Oder anders gesagt: Es handelt sich ganz schlicht um eine Skandalisierung eines Vorgangs, bei dem nicht mal bekannt ist, ob irgend etwas geschehen ist, dass man Greenpeace negativ anrechnen kann.
Lächerlich. Einfach nur lächerlich das Ganze.

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KarlRad 12.03.2019, 12:58
39. Schon speziell.

Auf Grund dieses, sicherlich unschönen, Falls, Greenpeace methodisches Fehlverhalten bezüglich Umweltverschmutzung und Profitgier vorzuwerfen, ist konstruiert. Interessant wie manche Menschen so ticken.

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