Forum: Wirtschaft
Versicherungen für Kinder: Mein Sohn, mein Investment

Die "Biene-Maja-Kindervorsorge" oder doch lieber die "Tip Top Tabaluga-Versicherung"? Geldanlagen und Policen für den Nachwuchs sind ein Milliardenmarkt mit vielen Fallen. Doch wer es richtig macht, kann für seine Kleinen ein Vermögen aufbauen. Ein paar persönliche Tipps.

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tim.taucher 07.03.2013, 10:43
10. Kinder und Zukunft

Ich bin erstaunt, wie zerstörend Sie für Ihre Tochter investieren in:
- Produzenten von Autos mit extrem hohen Emmissionen,
- Energieerzeuger, die die Energiewende torpedieren,
- Banken, die mit zweifelhaftesten Methoden arbeiten,
- Chemieriesen, die mit ihrem Saatgut Existenzen bedrohen,
- Firmen, die ihre Arbeiter schlecht bezahlen und
- in den Waffenhandel

Wir haben auch eine kleine Tochter und das selbe Problem wie Sie: Wir haben letztlich das Geld zu lächerlichem Zinssatz angelegt- ich hoffe, wennn sie das das (wenige...) einmal bekommt, hat sie mehr über Leben und Verantwortung gelernt, auch wenn sich das nicht materiell niederschlägt.

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spannendezeiten 07.03.2013, 10:45
11. Steuern?

Die Maerkte tun, was sie tun. Viel wichtiger waere die Ueberlegung, wie man seinem Kind steueroptimiert Vermoegen vermachen kann. Das hat einen garantierten Erloes und laesst Papi das Geld jetzt (wo er es deutlich fuer Windeln braucht) im Portemonnaie!

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greatmaker 07.03.2013, 10:52
12.

Wird SPON jetzt zu einem Blog?

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mcmaster 07.03.2013, 10:52
13. bei einem Kind und sehr hohem Einkommen alles kein Problem

was macht Hr. Kirchner wenn er mehr als nur ein Kind hätte und nicht ganz soviel Geld flüssig ?

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quadratwurzel 07.03.2013, 10:54
14. Luxusproblemchen

Zitat von sysop
Die "Biene-Maja-Kindervorsorge" oder doch lieber die "Tip Top Tabaluga-Versicherung"? Geldanlagen und Policen für den Nachwuchs sind ein Milliardenmarkt mit vielen Fallen. Doch wer es richtig macht, kann für seine Kleinen ein Vermögen aufbauen. Ein paar persönliche Tipps.

Krankenzusatzversicherungen sind nichts weiter als Geldmacherei, die offenbar von vielen unter dem Irrglauben abgeschlossen werden, im Falle eines Falles wäre ständig der Herr Professor anwesend, um dem Patienten das Händchen zu halten. Das Gegenteil ist der Fall, auch wenn das die Versicherer nicht gerne erzählen.

Invaliditätsversicherung? Auch Blödsinn – es sei denn, man schließt gleichzeitig bei einem anderen Versicherer eine umfangreiche Rechtsschutzversicherung ab, um wenigstens eine geringe Chance zu haben, seine Ansprüche einzuklagen.

Aber wenn der Verfasser des Artikels meint, er müsse soviel Geld monatlich zum Fenster herauswerfen – bitteschön. Wenn er 100 Euro monatlich! übrig hat, um seinem Nachwuchs „ein kleines Vermögen“ aufzubauen, kann es ihm ja nicht so schlecht gehen.

Und man kann hoffen, dass Sohnemann – falls er später mal studiert – auf dieses Vermögen zurückgreift, statt Bafög zu beantragen.

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info@fpmw.de 07.03.2013, 10:56
15. Guter Artikel, aber...

...der eigentlich wichtigste Ansatz fehlt noch. Wie der Autor richtig schreib, sind Eltern nach der Geburt eines Kindes natürlich voller Emotionen/Hormone/Beschützerinstinkte und dies wird leider immer wieder von Vermittlern ausgenutzt.

Statt der Floskel "Stellen Sie sich einmal vor, dass Ihrem Kind etwas passiert" sollte stets zunächst die Frage ihm Raum stehen "Was ist, wenn den Eltern etwas passiert". So hart und abgebrüht es klingen mag: Die Eltern sind wichtiger als die Kinder! Selbstverständlich nur im Hinblick auf die materielle Absicherung. Was nutzt die schönste Strategie für die Kinder, wenn ich diese aufgrund Krankheit oder Jobverlust nicht mehr zahlen kann? Daher: Berufsunfähigkeistversicherung, Risikolebensversicherung und unter Umständen - aber leider immer wieder vergessen - die Krankentagegeldversicherung.

Wenn dann noch Geld vorhanden und weitere Absicherung gewünscht ist tatsächlich die Invlaiditätsversicherung die beste Wahl. Aber eben auch eine teure.

Und was der (vermutlich) Kollege @spon-facebook-10000088168 hier verzapft...eieieiei

Positiv zu erwähnen auch noch, dass der Autor klarstellt, dass seine Lösung (insbesondere die zum Vermögensaufbau) keine Musterlösung ist. Die gibt es tatsächlich nicht, sie muss einfach zu den eigenen Bedürfnissen und vor allen Dingen Risikobereitschaften passen.

Dass sich viele Menschen eine solche Vorsorge (oder auch die eigene, siehe BU, etc.) nicht mehr leisten können, ist tragisch aber sicherlich nicht dem Autor anzulasten. Hier muss die Politik aufwachen - und der Wähler.

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Dr.W.Drews 07.03.2013, 10:57
16.

Zitat von spon-facebook-10000088168
Die Invaliditätsversicherung ist die Unfallversicherung ... eine dynamische Rente zu vereinbaren, die erst ab 50 % Invalidität leistet ist auch nicht sehr Sinnvoll ... lieber eine hohe Versicherungssumme die in einem ausgezahlt wird, egal welchen Invaliditäts-Grad man hat.
Eine Unfall-Invaliditäts- oder ähnliches - Versicherung die unabhängig vomInvaliditätsgrad zahlt gibts nicht. Wäre auch unsinnig. Wenn der Versicherte nicht invalide ist aus welchem Grund zahlt die Versicherung denn dann?

Die Auszahlung ist immer an den Grad der Invalidität gekoppelt, also an die dauerhaft zurükbleibenden Schäden. Eine sichere aszahlung bei Ablauf de Vers. war einfach ein Sparprozess und das ist nun mal keine Versicherung.

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realist29 07.03.2013, 10:58
17.

Zitat von gbartkowiak
Das Problem bei der Vorsorgeplanung für den Nachwuchs ist nicht die richtige Versicherung zu finden oder zu hoffen das der Aktienmarkt nicht einbricht. Das Problem ist das es immer wieder radikale Ideologen gibt die das privat angesparte Startgeld für die Kinder "vergemeinschaftlichen" wollen!!!! Anscheinend sind wir erst eine glückliche Gesellschaft wenn wir alle im blauen Overall auf dem Fahrrad in den volkseigenen Betrieb zur Arbeit fahren und Loblieder auf die ideologische Elite für die uns erbrachten Segnungen trällern.....
Jegliche Kritik an der ungleichen Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland stammt also von Verehrern der DDR? Wollen Sie das sagen?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass an der Universität die schlechteren Studenten über viel Geld verfügen. Trotz des relativ schlechten Abschlusses bekommen diese Leute einen gutbezahlten Job, weil Papi das organisert. Das ist das Gegenteil von Leistungsgerechtigkeit.

Prinzipiell ist jede Form der Erbschaft dem Prinzip der Leistungsrechtigkeit entgegengerichtet. Hier bekommen die Kinder anstrengungslosen Wohlstand. Das Resultat ist, dass unsere gesellschaftliche Elite immer dümmer wird.

Ich halte es daher für falsch, seinen Kindern 75000 Euro zu hinterlassen. Das Studium sollte kostenlos sein, jedes Kind sollte ausreichend Bafög erhalten und dann sollen sich die Leistungsstärksten durchsetzen.

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flinke_perioden_met_zon 07.03.2013, 11:04
18. Die praktische Erfahrung sieht bislang anders aus

Ich weiß nicht mehr, wann ich das mit den 100 EUR pro Kind pro Monat in einen Indexfonds auf den Eurostoxx 50 begonnen habe, Ende der Neunziger, Anfang der Zweitausender. Bislang ist gerade mal die Kumulation aller monatl. Zahlungen dabei rausgekommen. Die Kursschwankungen sind immer größer geworden und das Zufallsmomentum, ob sich am konkreten Verkaufsdatum ein Plus oder ein Minus dadurch ergebit, immer größer. Das macht die Anlage in meinen Augen immer weniger interessant. Ich misstraue aufgrund dieser realen Erfahrungen immer mehr dem, was ich so alles lese und durch irgendwelche Statistiken angeblich belegt sein soll.

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yves1981 07.03.2013, 11:07
19.

Zitat von realist29
Jegliche Kritik an der ungleichen Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland stammt also von Verehrern der DDR? Wollen Sie das sagen? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass an der Universität die schlechteren Studenten über viel Geld verfügen. Trotz des relativ schlechten Abschlusses bekommen diese Leute einen gutbezahlten Job, weil Papi das organisert. Das ist das Gegenteil von Leistungsgerechtigkeit. Prinzipiell ist jede Form der Erbschaft dem Prinzip der Leistungsrechtigkeit entgegengerichtet. Hier bekommen die Kinder anstrengungslosen Wohlstand. Das Resultat ist, dass unsere gesellschaftliche Elite immer dümmer wird. Ich halte es daher für falsch, seinen Kindern 75000 Euro zu hinterlassen. Das Studium sollte kostenlos sein, jedes Kind sollte ausreichend Bafög erhalten und dann sollen sich die Leistungsstärksten durchsetzen.
Was für ein Blödsinn. Wenn ich mal Kinder habe, werde ich alles tun damit diese bessere Chancen haben, als die anderen Kinder und werde diesen natürlich auch alles was ich habe vererben. Klar muss man Kinder richtig erziehen, inbesondere im Umgang mit Geld, aber ok mir soll es recht sein, wenn mein nicht so schlaues Kind Ihrem Kind im Job dann sagt was es zu tun hat. ;)

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