Forum: Wirtschaft
Verspätete Züge: Bahnchaos auf Sylt - wie weiter mit dem Hindenburgdamm?
DPA

Das Ausfälle und Verspätungen auf der Zugstrecke zwischen Sylt und dem Festland bringen Tausende Reisende und Pendler zum Verzweifeln. Was macht die Bahn, um die Probleme zu meistern?

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kraftmeier2000 31.08.2018, 20:32
1. Es ist doch

ganz einfach, die Bahn hier "Enteignen", den Damm etwas erhöhen und verbreitern, und dann eine Zweispurige Straße drauf setzen, und schon hat das Drama ein Ende. Die Bahn ist doch seitdem Sie von Mehdorn und Co kaputt saniert wurde in den nächsten 20 Jahren sicher nicht in der Lage dieses Dilemma zu beheben. Sitzen ja auch Heute noch die sogenannten Nieten in Nadelstreifen an der Spitze, nur mit anderen Namen.

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svennolino 31.08.2018, 20:33
2. Pendler von Elmshorn nach Hamburg auch betroffen

Nicht nur diese Strecke bereitet der Bahn Probleme. Auch auf den Verbindungen zwischen Flensburg und Hamburg, sowie Kiel und Hamburg kommt es mehrmals in der Woche zu Problemen. Leider wird darüber nicht berichtet. Ursachen, es wird an Infrastruktur und schlecht konfigurierte Technik - dazu eine desaströsen Informationspolitik. Ich hoffe, dass der Deutschen Bahn bald die Konzession vom Land entzogen wird. Mindestens 2 Mal kommt es in der Woche zu größeren Verspätungen und Zugausfällen. Pendler im Kreis Pinneberg sind extrem genervt. Die Bahn Tür nichts.

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zardoz77 31.08.2018, 20:41
3. Reiche

Dann sollen die Reichen eben per Hubschrauber auf ihre Insel fliegen (die eigentlich nur noch per Definition eine Insel ist)

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aggro_aggro 31.08.2018, 20:43
4. und...

Was würde es kosten eine Straße zu bauen an Stelle der Gleise? Mit Mauteinnahmen teilweise finanziert? Und könnte eine Fahrt mit dem Auto dann eventuell sogar weniger kosten als 50 Euro? Gibt es in Deutschland Technik und KnowHow um eine Oberfläche zu schaffen auf der Automobile mit bis zu 80 km/h auf Gummireifen fahren können? Fragen über Fragen!

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Stäffelesrutscher 31.08.2018, 20:44
5.

»Eine Voruntersuchung der Wirtschaftlichkeit des Ausbaus hat ergeben, dass die Kosten wahrscheinlich höher liegen als der Nutzen. Die knappen Mittel wären also in anderen Projekten besser angelegt.«

Erstens gilt das - bei wesentlich größeren Zahlen - für Stuttgart 21, ohne dass dies die Bahn vom Bau abgehalten hätte. Da wurden stattdessen die Zahlen hingebogen.

Zweitens kann man sich gar nicht vorstellen, dass die Sylt-Strecke hier negativ abschneidet. Hat man da vielleicht die Zahlen in der anderen Richtung frisiert?

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nadelstich 31.08.2018, 21:08
6. #1

Na Sie sind ja ein ganz Schlauer ...

Die DB AG ist zu 100% im Besitz der Bundesrepublik Deutschland!
Was wollen Sie da "enteignen"?!

Lächerlich; dieses sinnbefreite Rumgepampe von Nieten hinter Tastaturen!

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maphry 31.08.2018, 21:13
7. Die Unternehmer

Die Unternehmer und Hotelbetreiber wollen eine bessere Anbindung, dann sollen sie sich an den Kosten beteiligen.

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sigmarsoulbach 31.08.2018, 21:17
8. Wass'n jetzt?

Wir haben millionen problematischer Autobahnkilometer, von denen weitere Millionen Bürger betroffen sind, und SPON nimmt sich der problemarischen Zuwegung einer Urlaubsinsel an? Wie viele Pendler waren das, 4500? Was ist denn jetzt los? Wurde der letzte Wochenendausflug der Hamburger Chefredaktion gestört oder wue erkläre ich mir dieses eigenartige Interesse an einer gesamtgesellschaftlich irrelevanten Bahnlinie?

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ansv 31.08.2018, 21:24
9.

Zitat von aggro_aggro
Was würde es kosten eine Straße zu bauen an Stelle der Gleise? Mit Mauteinnahmen teilweise finanziert? Und könnte eine Fahrt mit dem Auto dann eventuell sogar weniger kosten als 50 Euro? Gibt es in Deutschland Technik und KnowHow um eine Oberfläche zu schaffen auf der Automobile mit bis zu 80 km/h auf Gummireifen fahren können? Fragen über Fragen!
Und dann? Weisen Sie 2/3 der Insel als Parkplatz aus, damit alle - also Bewohner, Urlauber und die Arbeitspendler - ihre immer größer werdenden Autos irgendwo unterbringen?

Das erscheint mir nicht besonders nachhaltig.

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