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Verspätete Züge: Ronald Pofalla soll Krisenmanagement bei der Bahn übernehmen
DPA

Kaputte oder verspätete Züge: Infrastruktur-Vorstand Ronald Pofalla soll laut einem Medienbericht die Probleme der Deutschen Bahn bis Sommer in den Griff kriegen - als konzernübergreifender Krisenmanager.

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Kannebichler 13.01.2019, 08:48
110. Omg

Jetzt wird es schlimm. Herr Pofalla ist doch der, der die Verspätungen bekämpfen will, indem er die Züge bei Verspätung nicht mehr bis zur Enddestination fahren lässt sondern an einem vorherigen Bahnhof stoppen lässt, die Passagiere aussteigen lässt und dann den Zug umdreht. Statistisch, ich betone „statistisch“, kann er so vielleicht die Verspätungen reduzieren, er macht das dann aber auf Kosten der Passagiere, die sich an einem Bahnhof befinden, an dem sie gar nicht sein wollen. Ist mir bereits mehrfach auf der Strecke Frankfurt-Essen passiert, wo ich mich dann in Duisburg HBF wieder fand und selber schauen musste, wie ich nach Essen komme. Das ist Katastrophenkrisenmanagement. So eine Lösung im Zusammenhang mit Verspätungen kann sich eigentlich nur ein Beamter ausdenken!
Ich halte Herrn Pofalla seit seiner Zeit im Kanzleramt für arrogant und diskussionsunfähig. Schlimm, dass Frau Merkel ihn zur Bahn befördert hat und er jetzt da weiter arbeiten kann. Seit er bei da ist, geht es mit der Qualität der Bahn steil bergab.

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kraftmeier2000 13.01.2019, 08:49
111. Die Niete

aus der Politik soll das also jetzt übernehmen, na dann warten wir sicher noch ein Paar Jahre bis sich bei der DB etwas zum Guten wendet, der Mann war doch schon in der Politik einer, welche nur heiße Luft produzierte.

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wrzlbrnft 13.01.2019, 08:49
112. Den Bock zum Gärtner

Herr Pufffaller ist ja bis jetzt für die Infrastruktur verantwortlich, Aber gerade diese Infrastruktur funktioniert hinten und vorne nicht. Da liegt es natürlich nahe ein So erfolgreichen Verantwortlichen zum Krisenmanager zu machen.
Im Sinne der Autoindustrie hätte es dann die Bundesregierung endgültig geschafft ein für die Infrastruktur wichtiges Unternehmen kaputt zu sparen

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polltroll 13.01.2019, 08:50
113. Wieso tut ihr das?!

Hallo SPON, ich kann nicht anders: Montag erklärt Herr Pofalla die Probleme bei der Bahn für beendet! :-) Scherz beiseite: Ich halte die Aufgabe für einen Schleudersitz! Wie sollte der Pofalla Dinge bis zum Sommer in den Griff bekommen, wo andere, echte Manager jahrelang dran gescheitert sind!? Wahrscheinlich ist bei der Bahn spätestens mit dem Kohlezweitjob irgendwem aufgefallen, dass es sich bei H. Pofalla nicht um einen hart und konzentriert arbeitenden Manager sondern um einen postensammelnden Karrieristen handelt. Mein Tipp: Lieber Chuck Norris für den Job verpflichten! Herr Pofalla kann ja BER Vorstand werden. Da kann es a) nicht schlimmer werden, b) erwartet keiner ernsthaft Resultate und c) lässt es sich, wie bei der Bahn wunderbar Steuergelder verprassen.

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Der BIicker 13.01.2019, 08:51
114. Endlich - super Idee!

Ronald Pofalla kann sicherlich von seinem in der Politik erworbene Erfahrungsschatz profitieren! Er wird - ähnlich wie vor Jahren bei dem von den USA 'angebotenen' No-Spy-Abkommen erklären, die Züge hätten eine 'always-in-time'-Vereinbarung vorgeschlagen und damit das leidige Thema 'Verspätung' für erledigt erklären. Gut, dass die Bahn über das Wissen und die Erfahrung solcher Spezialisten verfügen kann!

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renewallich 13.01.2019, 08:51
115. Klingt wie eine Überschrift beim Postillon

Und dann reibt man sich die morgendlichen müden Augen und sieht, dass es da wirklich steht.

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il_phenomeno 13.01.2019, 08:53
116. ich denke die kurze Zeit wird reichen

ist es nicht sowieso der Fall, dass die Verspätungen zum Sommer abnehmen?!!? dann packt das der Pofalla :-)

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Rossi-LSD 13.01.2019, 08:55
117. Pofalla und Krisenmanagement?

Dann hoffen wir mal, dass "soll übernehmen" nicht zu "wird übernehmen' führt. Der Mensch ist ein einfach gestricktes Wesen. Handlungen zu erzwingen, geht nur mit Geld einfach. Diese Woche hatte ich wegen einer kurzfrustigen Streckensperrung 125 Minuten Verspätung. Zuerst wird eine Verspätung von etwas über einer Stunde angekündigt und die entsprechenden Fahrpreisrückerstattungsformulare mit Zangenabdruck bei 25% Rückerstattung verteilt. Sind die verteilt, kommt die Ansage, dass es doch länger dauert. Dann wäre der Anspruch aber 50% Fahrpreisrückerstattung. Am nächsten Tag beginnt der Spaß mit einem PDF Formular auf der Internetseite der Bahn die Rückerstattung zu beantragen. Inklusive Postversand (!!!) bzw. Besuch am Bahnschalter (gibt es ja nur noch in Großstädten). Tickets über Internetseite oder App verkaufen und sofort abbuchen kann die Bahn, aber eine Rückerstattung auf dem Niveau der 80er Jahre durchführen ist zulässig. Wenn die Politik die Krisen der Bahn in den Griff bekommen will, dann gehört auch die Fahrpreisrückerstattung analog dem Kauf abgewickelt. Ich steige aus dem Zug aus und auf Grundlage meiner im Zug selbst über das Komfort Check-in entwerteten Fahrkarte kann ich über die App meine Rückerstattung einleiten. Für so etwas sendet aber die Politik keinen Pofalla als Krisenmanager zur Bahn. Seinem Horizont entspricht eher, dass er noch die Brieftauben in den Rückerstattungsprotess integriert. Krisenmanagement bedeutet aber, dass in die Indrastruktur an den richtigen Stellen investiert wird, damit keine Umsatzeinbußen durch Gutschriften entstehen. So ein Kandidatenprofil brauche ich nicht bei Politikern zu suchen. Meine Empfehlung ist, sich in Unternehmen des familiengeführten Mittelstands umzuschauen. Wer hat da sein sein selbst aufgebautes Unternehmen erfolgreich an die Kinder übergeben und langweilt sich jetzt. Die können so eine Krise lösen. Das können aber kein Pofalla und Scheurer.

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winki 13.01.2019, 08:56
118. Wenn das stimmt, ...

dann betrachte ich das als einen vorgezogenen Aprilscherz. Obwohl, möglich ist das schon. Wer eine Frau v.d.L. zur Verteidigungsministerin macht schreckt ohnehin vor nichts zurück.

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flytogether 13.01.2019, 08:57
119. Ich kann mich nicht erinnern

dass Herr Profalla jemals durch herausragende Leistung aufgefallen wäre.

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