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Verstoß gegen Arbeitsrecht: Burger King entzieht umstrittenem Franchise-Nehmer 89 Fil
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Die Fast-Food-Kette Burger King trennt sich von ihrem größten Schnellrestaurant-Betreiber in Deutschland. Betroffen sind 89 Standorte. Die Yi-Ko-Holding hatte wiederholt gegen Standards verstoßen.

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thomas.b 19.11.2014, 13:20
1.

Leider geschieht immer erst etwas mit Druck der Öffentlichkeit. Bis dahin zählt die Rendite.

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blackfades2grey 19.11.2014, 13:25
2. Die wussten doch..

...breits vorher dass sie irgenwannn raus fliegen. Deshalb hat Yi-Ko noch die letzten Monate raus geholt was geht an Gewinn (Einbehaltung von Leistungen, Unterbestzung von Schichten etc.) - Cash out, baby!

Mich würde es nicht wundern wenn die beiden Herren unter anderem Namen bald Filialen von einer anderen (Fast Food) Firma eröffnen...

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anderermeinung 19.11.2014, 13:30
3. Franchise

Wenn ein Franchise-Nehmer so viele Filialen betreibt stellt sich mir die Frage: Warum nicht Burger King selbst? Wenn einer nur eine oder wenige Filialen betreibt, kann er selbst aufpassen und flexibel reagieren, selbst am Sonntag arbeiten, auf Urlaub verzichten, motivierte Familienangehörige beschäftigen, .... Das ist bei einer so großen Organisation kaum mehr möglich. Wie man hier ja sieht.

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Stechpalme 19.11.2014, 13:31
4. Daumen hoch...

... auch wenn Burger King die Mißstände selber hätte aufdecken müssen, finde ich wenigstens die Konsequenzen gut. Sofern das Versprechen gehalten wird, dass man die Filialen erhält, kann es ja nur besser werden.

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rudi.rednose 19.11.2014, 13:48
5. Wer den Pakt mit dem Teufel schließt...

...muss sich nicht wundern, wenn er sich eines Tages die Finger verbrennt. Mir tun nur die Mitarbeiter leid, die deswegen jetzt in Teufels Küche kommen.

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xaka 19.11.2014, 13:52
6. Ausbeutermethoden von yi-ko haben ihr Ende gefunden

Na also, geht doch ...

Wenn die Einsicht auch spät und nur auf Druck von außen, aber es ist ein klares Signal an alle. Gut zu wissen, dass es noch mündige Kunden gibt, die letztlich den Druck durch Abstimmung mit den Füßen mitgetragen haben.

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jasper366 19.11.2014, 13:53
7.

Zitat von anderermeinung
Wenn ein Franchise-Nehmer so viele Filialen betreibt stellt sich mir die Frage: Warum nicht Burger King selbst?
Dieser Franchisenehmer hatte ja alle Filialen übernommen die zuvor von Burger King direkt betrieben wurden.

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ruhepuls 19.11.2014, 14:09
8. Franchise = andere betreiben das Geschäft

Zitat von anderermeinung
Wenn ein Franchise-Nehmer so viele Filialen betreibt stellt sich mir die Frage: Warum nicht Burger King selbst? Wenn einer nur eine oder wenige Filialen betreibt, kann er selbst aufpassen und flexibel reagieren, selbst am Sonntag arbeiten, auf Urlaub verzichten, motivierte Familienangehörige beschäftigen, .... Das ist bei einer so großen Organisation kaum mehr möglich. Wie man hier ja sieht.
Die Idee beim Franchise ist es, ein Geschäftskonzept zu verkaufen, nicht es selbst zu betreiben. Auch Mc Donalds, Apollo, OBI uvm. sind Franchise-Unternehmen.

Die Dachorganisation liefert das Konzept und das Drumrum (Einkauf, Beratung, Werbung usw.) - und der Betreiber ist als Unternehmer für den wirtschaftlichen Erfolg selbst verantwortlich. Im Grunde ist er ein "selbständiger Angestellter", denn die Dachorganisation schreibt ihm vor, wie er das Geschäft zu betreiben hat.

Vorteil: Er kauft ein funktionierendes Geschäftsmodell inkl. Service.

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sha-de 19.11.2014, 14:15
9.

Das Unternehmen ist ein Joint Venture von einem Türken und einem Russen - schön getarnt um den anderen zu suggerieren es ist ein asiatisches Unternehmen. Es war von Anfang an ausgelegt Gewinne zu maximieren . Es war nie das Interesse der Russen und Türken europäische Standards einzuhalten. Insofern völlig richtig die Konzession zu entziehen. Bleibt aber die Frage offen warum Burger King das erst jetzt bemerkt. Ein Blick in die Unternehmensgeschichte diese JV hätte genuegt um die wahren Absichten des Unternehmens zu erkennen.

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