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Verstoß gegen Arbeitsrecht: Burger King entzieht umstrittenem Franchise-Nehmer 89 Fil
DPA

Die Fast-Food-Kette Burger King trennt sich von ihrem größten Schnellrestaurant-Betreiber in Deutschland. Betroffen sind 89 Standorte. Die Yi-Ko-Holding hatte wiederholt gegen Standards verstoßen.

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wolfi55 19.11.2014, 14:26
10. endlich

Wobei ich mir nicht so ganz im klaren darüber bin, warum die Lebensmittelüberwachung bei dem Laden nicht genauer hingesehen hat. Dass es da Probleme gibt, das dürfte auch denen kaum verborgen geblieben sein. Und dann sehe ich halt öfter vorbei und wenn es nicht ebsser wird, dann wird halt mal zugemacht. Schild ran, das Lokal ist von der Lebensmittelüberwachung wegen Hygienemängeln geschlossen.

Das wirkt auf die Leitung bei Wurger-King beschleunigend.

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w.diverso 19.11.2014, 14:30
11.

Burger King hat ganz absichtlich die Entscheidung getroffen, alle Filialen an Franchise-Nehmer zu vergeben. Da haben sie zwar weniger direkte Eingriffsmöglichkeiten, dafür aber weniger Verantwortung, und was der wirkliche Grund war, sie haben so viel mehr Gewinn. Dass sich aber Franchise-Nehmer die sich so aufführen wie die Yi-Ko, grundsätzlich ändern, das haben nur absolute Optimisten geglaubt. Wenn Burger King schon im Frühjahr Nägel mit Köpfen gemacht hätten, hätten sie sich viel schlechte Publicity erspart. Einfach ein Managementfehler von der Führung in Deutschland. Ich hoffe, die merken das an dem geringeren Bonus. Und leid tun mir bei solchen Geschichten immer nur die kleinen Angestellten, die diese Sachen dann immer ausbaden müssen.

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fridericus1 19.11.2014, 14:37
12. Die Abwälzung von Verantwortung ...

... auf vertraglich geknebelte Franchisenehmer mit anschließender heuchlerischer "Ist ja nicht unser Bier" - Suada ist eine der allermiesesten Tricks des Spätkapitalismus. Kommt gleich nach Scheinselbständigkeit und knapp vor Praktikantenausbeutung und Leiharbeit. Das der Herr Y. vielleicht ein mieser Typ und Ausbeuter ist, verschlimmert das ganze, denn Burger King hat schließlich geduldet, das so ein Typ in seinem Namen Geschäfte macht - anscheinend, ohne ihn zu kontrollieren.

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Erweller 19.11.2014, 14:39
13. aufpassen!

Hier bringen einige jetzt was durcheinander (auch bei den passesnden Facebook-Diskussionen...):
Yi-Ko-Holding fliegt vor allem raus, da sie die Vereinbarungen (und dort wohl vor allem das Thema Arbeitsrecht, Schichtbesetzung etc.) missachtet haben; das Hygieneproblem hat sich wohl echt gebessert...

Aber wer so mit Mitarbeitern umgeht, dem geschieht das nun auch zu Recht.

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draussen nur kaennchen 19.11.2014, 14:50
14. Komisch oder gefi$%t eingeschädelt?

Seltsam:
Burger King hat laut eigenem Pressebericht erst im Mai 2013 die besagten Filialen an die Yi Ko Holding verkauft. Warum nur?
Ging es also eher um ein Entledigen unrentabler Standorte zwecks Gesundschrumpfung mit Hilfe eines Sündenbocks in Person eines Türken und eines Russen?
Und schafft man es tatsächlich, diese Standorte innerhalb von nur einem Jahr ins Minus zu fahren?
Und wieso hat Walraff mit RTL nur aus eben einer dieser Filialen berichtet?
Recherchiert hier noch irgendjemand ein kleines Bisschen?

http://www.burgerking.de/de/website/documents/press/pressemitteilung_burger_king_refranchising_final_0 2_05_2013_1.pdf

Dann eben doch lieber Döner...
Guten Appetit!

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nickmason 19.11.2014, 14:52
15. Transparenz?

Burger King tut leider nur so, als wäre man transparent. Wirkliche Offenheit wäre, wenn die Standorte aller Filialen des (ehemaligen) Betreibers genannt würden. Dann könnte der Kunde deutlich freier entscheiden, ob er solche Machenschaften unterstützt oder nicht.

So bleibt nur die Wahl, Burger King entweder komplett zu boykottieren oder das Angebot zu nutzen, jedoch ohne zu wissen, wem man da sein Geld hinterherwirft.

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Coemgen2 19.11.2014, 14:55
16. Mit 89 Filialen kann der seine eigene Kette aufmachen.

Weshalb ist der eigentlich noch ein Franchise-Nehmer unter den rigiden Regeln und Abnahmeverpflichtungen überteuerter Waren.

Wenn er aus diesen Knebelverträgen raus ist, kann er endlich auch seine Mitarbeiter anständig bezahlen, weil er das Geld auch nicht mehr für irgendeinen Werbe-Firlefanz ausgeben muss, sondern mit guter Betreuung durch motivierte Mitarbeiter werben kann.

Statt den Sklaventreiber zu spielen.

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Niewana 19.11.2014, 14:58
17. 3000 Angestellte?

Handelt es sich heirbei um Outsourcing oder um gemeinschaftliches Tun?

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docker 19.11.2014, 15:17
18. Yi

Zumindest die eine Hälfte von YiKo - Ergün Yildiz - läßt es easy angehen und baut nach Abriß zweier Häuser aus dem 17.ten Jahrhundert ein Wohn-und Geschäftshaus im Stader Zentrum. Geld scheint bei verunglückten Franchise-Nehmern keine Rolle zu spielen
- soweit man damit nicht Mitarbeiter ordentlich bezahlen muß.

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Solaris0815 19.11.2014, 15:17
19. Fyi

http://de.wikipedia.org/wiki/Yi-Ko_Holding

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