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Vier Fälle binnen vier Wochen: Experten suchen nach Ursachen für Windrad-Crashs
DPA

Abgebrochene Rotorblätter, umgestürzte Windräder: Nach vier Havarien in vier Wochen steht die Sicherheit von Windkraftanlagen infrage. Müssen bestimmte Bauteile künftig genauer geprüft werden?

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syt 05.01.2017, 08:21
1. Diese sind an den

Schraubbolzen abgerissen ? Evl. eine falsche ,nicht geeignete Festigkeit des Schraub Bolzens ? Minderwertige Qualität der Verschraubung ? Oder Schraubverbindung durch Vibration gelösst,da keine Schraubensicherung vorhanden war ? Sonst könnte die Verbindung nicht abreissen.

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dgbmdss 05.01.2017, 08:26
2. nicht richtig - max. Systemleistung ist nicht erbrachte Leistung

die angegebenen 46.000 MW werden natürlich nur zu den Zeiten erbracht, in denen überall in Deutschland entsprechende WInde wehen - also fast nie.
Wenn dieser dann mal weht. muß der überschüssige Windstrom mit Strafprämien ins Ausland verkauft werden. Das mindert weiter die Rentabilität von WIndkraftwerken. Mit welchem Teil rechnet eigentlich die Branche für die Versorgung? 10.000 MW? Egal, die Energiewende wird - gesetzlich verordnet - vom deutschen Privatverbraucher bezahlt, richtig so, der hat die Regierung schließlich auch gewählt.

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Hinrich7 05.01.2017, 08:45
3. wunderbare Windkraft

weder Vogelschlag noch Standsicherheitsprobleme rufen Einschränkungen hervor. Weiterhin wird gejubelt ob der Energieversorgung. Die Standsicherheitsprobleme sind schon lange bekannt, nur wurden sie unter der Decke gehalten um nur ja den Gegner keine Munition zu liefern. Wenn es mal zu extrem böigen Winden kommen sollte fallen die Windräder wie die Dominosteine.

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vincent1958 05.01.2017, 08:45
4. Mir,als Bewohner..

..des Strahlungsgebiet vom AKW Tihange ist es egal,ob in D irgendwo eins von zig Tausend Windrädern umfällt.

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Solid 05.01.2017, 08:49
5.

Das sieht fast so aus, als habe man die Anlagen dahingehen optimiert, Material zu sparen zu Lasten von Sicherheitsreserven.
Ein paar wenige, versicherte Totalschäden bei Sturm sind eben billiger, als jede Anlage mit viel Spielraum zu dimensionieren.

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Zitrone! 05.01.2017, 09:07
6.

Zitat von syt
Schraubbolzen abgerissen ? Evl. eine falsche ,nicht geeignete Festigkeit des Schraub Bolzens ? Minderwertige Qualität der Verschraubung ? Oder Schraubverbindung durch Vibration gelösst,da keine Schraubensicherung vorhanden war ? Sonst könnte die Verbindung nicht abreissen.
So einfach wird das vermutlich nicht sein. Zu einem früheren, sehr ähnlichem Fall (ich glaube, in Hessen, habe es aber nicht mehr genau im Kopf) habe ich gelesen, dass die Steuerung der Rotorblätter-Einstellung nicht mehr richtig funktioniert hat. Dadurch kam es bei bestimmten - nicht bei sehr hohen! - Windgeschwindigkeiten zu Resonanzen im Mast, was der nicht lange ausgehalten hat.

Da handelte es sich übrigens um den gleichen Typ Windrad wie bei dem Vorfall in Vorpommern Ende letzten Jahres. Insofern würde mich auch der Typ der Anlage bei Hamburg interessieren, aber dazu kann ich nichts finden.

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RenegadeOtis 05.01.2017, 09:08
7.

Zitat von Hinrich7
Die Standsicherheitsprobleme sind schon lange bekannt, nur wurden sie unter der Decke gehalten um nur ja den Gegner keine Munition zu liefern. Wenn es mal zu extrem böigen Winden kommen sollte fallen die Windräder wie die Dominosteine.
Erstaunlich dass nach 2015 und dem Orkan Niklas überhaupt noch welche standen - sind ja schließlich alle "wie die Dominosteine" umgefallen.

Können Sie mir plausibel erklären, wie man in einem dichtbesiedelten Land wie Deutschland das Ihrer Meinung nach dutzendweise Umfallen von fast 100m hohen Rotoren "unter der Decke hält"? Ich meine, jetzt mal so ganz unter uns: Das sieht man und in vielen Fällen hört man, wenn so etwas umfällt. Da wohnen oft genug Leute Drumherum. Wenn ich morgens aufwache und am Horizont statt 3 nur noch 2 Rotoren sehe, dann würden sich mir Fragen stellen - oder kommt dann die Geheimpolizei der Energiewende und zwingt mich zum Schweigen?

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nici_d 05.01.2017, 09:08
8. trial and error

Wenn man das so liest, fühlt man sich an die Zeit der ersten Dampfmaschinen erinnert. Nack mehreren Kesselzerknallen wurde der DÜV Dampfkesselüberwachungsverein gegründet, der verbindliche Regelungen zum sicheren Betrieb vorgab. Man stelle sich mal vor, bei der DB würden innert Monatsfrist 4 Achsen brechen! Es bleibt der Eindruck, dass Windkraft mehr mit Freaks als mit Ingenieurwesen zu tun hat.

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horstvonork 05.01.2017, 09:09
9.

Zitat von Hinrich7
weder Vogelschlag noch Standsicherheitsprobleme rufen Einschränkungen hervor. Weiterhin wird gejubelt ob der Energieversorgung. Die Standsicherheitsprobleme sind schon lange bekannt, nur wurden sie unter der Decke gehalten um nur ja den Gegner keine Munition zu liefern. Wenn es mal zu extrem böigen Winden kommen sollte fallen die Windräder wie die Dominosteine.
Da Ihnen ja alles bekannt ist, könnten Sie es ja mal belegen und auch Ihre Aussage zu den Dominosteinen würde glaube ich viele interessieren.

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