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Vier Fälle binnen vier Wochen: Experten suchen nach Ursachen für Windrad-Crashs
DPA

Abgebrochene Rotorblätter, umgestürzte Windräder: Nach vier Havarien in vier Wochen steht die Sicherheit von Windkraftanlagen infrage. Müssen bestimmte Bauteile künftig genauer geprüft werden?

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porlox 05.01.2017, 12:45
140. Viel zu allgemein

Der Beitrag liest sich, als würde es nur ein Hersteller für Windkraftanlagen geben. Es gibt einige und jeder von denen hat unterschiedliche Modelle am Start. Und warum sollte es nicht möglich sein, dass in 4 Wochen 4 Anlagen fallen? Das kann auch in einer Woche oder sogar am selben Tag der Fall sein. Murphy hat da seine ganz eignen Gesetze.

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l.augenstein 05.01.2017, 12:46
141.

Zitat von litholas
Es werden etwa 50.000 Anlagen benötigt, entsprechend einer Anlage auf jedem dreihundertsten landwirtschaftlich genutzten Hektar. Die decken dann 70% des Strombedarfs, und erzeugen noch mal die gleiche Menge Überschüsse, mit denen laut Günter1934 z B Wasserstoff für die chemische Industrie erzeugt werden könnte. Dort wird bisher Erdgas benutzt um Wasserstoff zu erzeugen.
Noch mal auch für Sie: Wind weht nicht ständig, ist nicht beliebig verfügbar. Es gibt sogar Zeiten, da weht tage- und wochenlang kein Wind oder so wenig, dass er einfach nicht nutzbar ist. Also hören Sie endlich mit Ihrer Milchmädchenrechnung auf!

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micha63 05.01.2017, 12:47
142.

Zitat von Gauswadl
10 Jahre Betrieb unter der Belastung der teilweise enormen Windkräfte sind ab einer bestimmten Stundenzahl alterungsbedingt nicht mehr störungsfrei zu schaffen. Das ist wie bei den Atomkraftwerken. Deshalb wird z.B. ein Boeing-Jumbo nach 100.000 Flugstunden aus dem Verkehr gezogen. Aber es durfte vor 10 Jahren im Grünen-Wahn nicht sein, dass die Bedingungen der Technik auch für Ideologen gelten. Bei dem jetzigen Sturm über der Nordsee dürften die Windräder in den Windräder-Anlagen dort reihenweise umkippen, aber offenbar erfahren die Menschen in Deutschland davon nichts. Die Mitarbeiter halten dicht und es gibt keine Fotos. Da nicht sein darf, was ist. Die Windräder dort sind wegen der starken Stürme, des Salzgehalts der Luft und der Gischt noch wesentlich störanfälliger als die Windräder auf Land, die bisher havarierten.
Ja, es ist ganz offentsichtlich das die Menschen in Deutschland nicht davon erfahren.
Mhmm, warum eigendlich? Ah, klar. Weil sie es sagen.

Ich sehe das so richtig vor meinem geistigen Auge.
Einige Fischer macht Fotos, noch schlimmer, ein Video von einer komplett flach gelegten Off-Shore Windpark.
Und sofort kommt die grüne Geheimpolizei in Ihrer mit Sonnenblumenöl betrieben Helicoptern und beschlagnahmen das brisante Material. Unter der Androhung, wenn die Geschichte weitererzählt oder der Lügenpresse zugänglicht gemacht wird, sich für den Rest des Leben nur noch Vegan ernähren zu dürfen, werden die Fischer zum schweigen gebracht.
So, oder so ähnlich wird das wohl ablaufen.
100 pro.

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litholas 05.01.2017, 12:48
143.

Zitat von l.augenstein
Ich sage nicht, dass man auf Kohlekraftwerke setzen muß - das wird einfach so gemacht, weil die Dinger da sind! Und dass man zur Grundversorgung weiterhin diese Alternativen braucht ist unstrittig, weil die Windanlagen keine stetige Energie liefern können - egal, wie viele Sie und andere davon noch bauen wollen. Da haben die Umweltschützer nicht zu Ende gedacht. Aber damit der pösen, pösen Atomenergie der Garaus gemacht werden kann, darf ruhig CO2 in die Luft geblasen werden. Sie werden immer einen Grundunterbau benötigen, um die teils dramatischen Schwankungen aus den Windanlagen und anderen Alternativwerken aufzufangen bzw. abzufedern!
Diese Kraftwerke wären auch ohne EE da. Wegen EE erzeugen sie aber signifikant weniger Gesundheits- und Umweltschäden. Und wegen des EE-Stroms können halt statt Kohle- und Kernkraftwerken Gaskraftwerke verwendet werden, das spart jährlich etwa 16 Mrd Euro ein.

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knuty 05.01.2017, 12:50
144.

Zitat von laxness
...nicht stimmen Sie wandeln mit den WKA kinetische Energie (=Wind) um in elektrische Energie. Diese wird am Ende der Kette wieder in Wärmeenergie umgewandelt, die entweder die Erde aufheizt oder ins Weltall abgestrahlt wird.
Wind bezieht die kinetische Energie aus Wärme(-differenzen) der Atmosphäre. Und auch Wind wird, wie jede kinetische Energie, letztendlich wieder durch Ribung in Wärme gewandelt, auch dann, wenn die kinetische Energie von Wind nicht ein paar Millisekunden lang zwischendurch in elektrische Energie gewandelt wird.

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helmut.alt 05.01.2017, 12:50
145. Könnten UV-Licht und/oder Ozon

die Urheber von Materialermüdung sein? Es ist bekannt, dass UV-Licht Polymere brüchig macht. Als Abhilfe werden Additive (UV-Filter) dem Polymeren zugegeben. Eine ähnliche Auswirkung zeigt Ozon, das übrigens auch Autoreifen im Laufe der Zeit spröde macht.

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viceman 05.01.2017, 12:50
146. muß es denn erst

tote menschen geben? tote vögel gibt es ja genug !
diese sch...windparks werden doch nur aufgestellt, weil man sich (schnellen) profit verspricht. höchste energiepreis , maximale staatliche förderung, da sind dann umwelt-oder naturschutz sowieso zweitrangig !

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RenegadeOtis 05.01.2017, 12:50
147.

Zitat von k1420988
Da stellt sich schon die Frage, ob es Sinn macht die Landschafft mit solchen Ungetümen zu verschandeln, zumal wir noch sehr viele davon benötigen werden.
Sie haben noch nie n Tagebau gesehen, oder?

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horstvonork 05.01.2017, 12:50
148.

Zitat von Ge-spiegelt
Lebensdauer sollte ja 20 Jahre sein. 2 waren 16 und 18 Jahre alt und die anderen zwei? Und ich hoffe der Stromverbraucher muss nicht für diese Unfälle zahlen. Der Strom ist schon teuer genug. Aber ich bin da pessimistisch. Laut Fraunhofer Studie 2013 ist ja onshore mit minimal 4,5 ct/KWh fast so billig wie Braunkohle, aber ohne erhähte Netzkosten und Backup. Und Offshore ist mehr als doppelt so teuer. Also billiger wird es nicht.
Weshalb kommen Sie auf die Idee, dass der Stromverbraucher dafür haftet? Wäre jetzt einmal interessant.

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litholas 05.01.2017, 12:51
149.

Zitat von blitzmärker
... Für die Überbrückung von Zeiten der "Dunkelflaute" brauche ein Land wie D nicht 10, nicht 100 und auch nicht 1000, sondern mehrere Tausend Pumpspeicherwerke, die so groß sind, wie das größte, welches in D bisher gibt. Wo bitte wollen Sie diese bauen????
Für die Überbrückung von Dunkelflauten braucht man überhaupt keine Pumpspeicherkraftwerke. Da gibts Erdwärmekraftwerke, Müllheizkraftwerke, Wasserkraftwerke, Biomassekraftwerke... und wenn alle Stricke reissen Erdgaskraftwerke, dann spart man trotzdem noch 90% der konventionellen Emissionen ein.

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