Forum: Wirtschaft
Vision gefordert: Industriechefs werfen Europa Naivität gegenüber China vor
DPA/Ye Pingfan/XinHua

Die aggressive Vorgehensweise Chinas bei der Ausdehnung seiner Wirtschaftsmacht bereitet europäischen Unternehmern Sorgen. Sie fordern eine härtere Gangart von Brüssel - und eine überzeugende Vision.

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jozu2 14.04.2019, 09:01
1. Ja, ja, liebe Industriebosse

Selbstverständlich verhalten wir uns naiv. Wir denken ja auch maximal 2 Jahre in die Zukunft. Chinesen denken in Jahrzehnten. Aber unsere Industrie ist ja selber so Geld-geil, dass sie ihre Entwicklungssysteme und viele Anlagensteuerungen mit dem Internet verbinden (mit Firewall und Virenscanner, hohoho) und sich dann wundern, dass sie ausspioniert werden. Weniger ist manchmal mehr.

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pluuto 14.04.2019, 09:06
2. hallo wach?

komisch, zu dieser Ansicht bin ich schon vor 15 Jahren gekommen.

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max-mustermann 14.04.2019, 09:10
3. Realsatire

Herrlich mal wieder diese Realsatire aus den Chefetagen der deutschen Industrie. Wer hat denn Jahrzehntelang seine Produktion nach China ausgelagert und den Chinesen somit das Know How frei haus geliefert ? Wer klammert sich denn zB. seit Jahrzehnten an eine veraltete Verbrennertechnik bei Autos und lehnt reflexartig jede Änderung und Innovation ab ? Wer weigert sich denn die Digitalisierung ernst zu nehmen und sich zu nutze zu machen ? Aber hey schuld ist natürlich alleine die Regierung weil sie keine Visionen für die Zukunft hat. Mann könnte wirklich herzhaft lachen wenn es nicht so traurig wäre zuzusehen wie hier fahrlässig wenn nicht sogar vorsätzlich unser Wohlstand aufs Spiel gesetzt wird.

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thomas0815-1 14.04.2019, 09:10
4. Dafür

wäre es zuerst einmal erforderlich seinen eigenen (nationalistischen) Horizont zu öffnen! Und eine wirkliche, europäische Intentität zu entwickeln bzw. zu akzeptieren. Das China sich seit Jahrzehnten über die Naivität der Europäer belustigt und das gnadenlos ausnutzt, ist ja wohl nichts neues. Das das jetzt auch schon unseren "WirtschaftEliten" auffällt - na alle Achtung. Ich befürchte nur, daß bereits alle "Schiffe abgefahren" sind (siehe nur Griechenland und Italien, von Afrika, Südamerika ganz zu schweigen. Das hat die Wirtschaft GEMEINSAM mit der Politik "versaut".Und wiedermal fällt der Wirtschaft nichts besseres ein, als nach der Politik zu rufen... . Wie peinlich, sie wissen doch sonst immer "wie es geht"!?

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con-trau 14.04.2019, 09:13
5. Absurde Forderungen

Sicherlich ist viel Naivität im Spiel (Arroganz?). Allerdings ist es doch gerade die Industrie die Unfähigkeit ist langfristige Pläne zu machen. Kurzfristige Gewinne und ein Weitblick der bis maximal übermorgen reicht. Soll die Politik jetzt die Unternehmen an die Hand nehmen? Das wäre den Industriebossen / share Holdern doch auch nicht recht. Ja, langfristige Visionen fehlen. Das ist ein echter Wettbewerbsnachteil gegenüber China.

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thoms1957 14.04.2019, 09:19
6. Die EU schläft

Beispiel Infrastruktur: Wo sind die großen Infrastrukturprojekte wie Anbindung des Baltikums mit Autobahn und Schiene, eine entsprechende Anbindung der Balkanstaaten und Griechenland. Das solche Projekte in Serbien und Ungarn zum Teil bereits von China durchgeführt werden, spricht Bände.

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frankfurtbeat 14.04.2019, 09:24
7. vielleicht ...

vielleicht sollte man die Kompetenz Altmaiers nutzen um eine Strategie für die Zukunft zu erhalten.

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butzibart13 14.04.2019, 09:24
8. Zwei unterschiedliche Systeme

Schönes Beispiel mit dem Käse zum Anknabbern bzw. mit den zu füllenden Löchern. China denkt, plant, macht. Europa denkt, plant ggf., macht nicht, um es auf diese einfache Formel zu bringen. China ist halt ein totalitärer Staat mit Weisungen von oben, Deutschland und Europa eine oft zerredete Demokratie. Dafür müsste Europa wie ein Block zusammenstehen, aber danach sieht es nicht aus.

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Alfred 14.04.2019, 09:24
9. Xi auf Lebenszeit

Xi hat das freundliche Grinsen einer Vertrauensperson, das Gegenteil ist der Fall.
Er schliesst Vertraege fuer mehr Rechte europaeischer Firmen in China.
Nach 5 Jahren merken unsere Trottel, das nichts davon eingehalten wurde.
Dann Schliessen sie neue Vertraege mit ihm.
Man muss sich das mal klar machen: Auslaendische Firmen duerfen mit ihren
Zweigwerken in China nur unverschluesselt kommunizieren.

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