Forum: Wirtschaft
Volkswagen: Die Abgas-Affäre könnte ein Segen sein
DPA

Aktienkurse und Konzernchefs stürzen, die deutsche Industrie gerät unter Generalverdacht: Die VW-Abgas-Affäre hat unmittelbar harte Folgen. Langfristig aber könnte sie der Umwelt nutzen - und Innovationen erzwingen.

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Nölkopp 26.09.2015, 18:02
210. Markt

Zitat von mcpoel
Stimmt nicht! Es muß keine Nahrunsmittelkonkurrenz geben. Es muß auch kein regenwald gerodet werden. Beides (wie auch der schnell widerlegte Abgastest der belegen sollte, daß z.B. Pflanzenöle mehr NOx erzeugen) waren Erfindungen der MinÖl Industrie, die dem wachsenden Gebrauch von Biokraftstoffen Einhalt gebieten wollte. Man muß nicht alles glauben, was so kursiert... Es z.B. gibt über 5000 Ölpflanzen. Viele von denen wachsen auf Böden, die für Nahrungsmittelanbau unzureichend sind. Solche Flächen sind in mehr als ausreichender Menge vorhanden, daß der Bedarf mehr als gedeckt werden kann. Hinzu käme die Ergänzung durch andere erneuerbare, und dezentral erreichbare Energieträger. Am Ende muß es dazu führen, daß wir unabhängig von Großkonzernen und zweifelhaften erdölexportierenden Staaten werden.
Sie übersehen das Wesentliche: Auf einer Agrarfläche wird das angebaut, was - gemessen in Geld - den meisten Ertrag bringt. Und das werden mit zunehmender Energiknappheit Pflanzen zur Energiegewinnung sein. Damit werden Energie und Nahrungsmittelpreise aneinander gekoppelt. Der Energiekonsum von Einzelpersonen ist empfindlich von deren Einkommen abhängig. Der finanziell wohlhabene bestimmt bei knappen Gütern ( hier Energie und Nahrung ) den Preis.
Im Ergebniss werden immer breitere Bevölkerungsschichten von einer ausreichenden Nahrungsmittelversorgung abgeschnitten. Und das hat schon einmal eine Krise ausgelöst: In der Frühzeit der aktuellen Finanz- / Eurokrise kam es zu einer Nahrungsmittelpreisspekulation und zu Unruhen in Ägytpen, Mexiko usw. Die internationale Politik reagierte umgehend. Hernach kam es zu einer Energiepreisspekulation. Irgendwo mußte das von der FED emmittierte Geld ja hin. Amerikanische Häusle-Besitzer konnten nicht zugleich die Spritrechnungen bezahlen und die Hypotheken auf ihren Häusern bedienen. Der Rest ist bekannt ...

Der technische Aspekt ist: Alle Anbauflächen der Welt reichen nicht, um den Treibstoffbedarf der Welt zu decken. Lediglich die Idee, die Photosynthese von Algen zur Energiegewinnung zu nutzen, gibt neue Möglichkeiten. Doch was bedeuten ökologisch riesige Algenfarmen für die Ozeane? Auch dem Spiel dürften Grenzen geesetzt sein.

Verantwortbar können / sollten Bio-Treibstoffe nur einen kleinen Beitrag liefern.

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oalos 26.09.2015, 18:33
211. Die Wende

Zitat von ZornigerMitmischer
Automobile Kraftwagen für den Individualverkehr sind als uralte Sauriertechnik des 19. Jahrhunderts am Ende. Nur noch mit Lügen und Betrug kann VW auf die großen Umweltherausforderungen unserer Zeit reagieren. Die Zukunft liegt in smarten, intelligent vernetzten Mobilitätskonzepten. Will VW die Zukunft gewinnen, muss sich der Konzern vom Autobau für Individualverkehr trennen und zum Anbieter umfassender smarter Mobilitätslösungen werden. Sonst sind seine Tage gezählt.
Abschied vom Individualverkehr ? Das müssen Sie schon deutlicher sagen, damit man Sie deutlich versteht: kein Auto mehr für jedermann. Und da fällt dem Kfz.-Besitzer dann gleich das Kinn herunter - Sie wollen ihm sein Lieblingsspielzeug, sein (Selbst-)Objekt, seine Freiheit wegnehmen ?
Im Sommer fahre ich Moped oder Fahrrad, im Winter ggf. Nahverkehr (ist in Berlin prima und schneller als m. Auto, ausser sie streiken mal wieder), für längere Strecken taugt die Bahncard. Sie haben vollkommen recht hins. der Umwelt- und Mobilitätsherausforderungen. Meine ersten bescheidenen Vorschlage: Kostenloser ÖVP bundesweit und noch mehr Bus und Tram und U-Bahn und gerne wieder mehr Personal und Komfort im Waggon und an der Haltestelle (W-Lan, Trinkwasser, Toiletten, Telefon, Regenüberdachung, ...). Car-Sharing subventionieren und ausbauen. Subventionierung von Taxibetriebenen und damit mehr Taxen und niedrige Preise ( vielleicht auch Sammeltaxi: 'Dolmusch', wie in Istanbul...). Kann m.E. alles durch Einsparungen im Strassenbau und im Gesundheitswesen finanziert werden. Weniger 6-Spur, weniger Neubau, weniger Verschleiss, weniger Unfalltote, weniger Krebs. Mal durchrechnen lassen -- aber nicht von VW und Co. und auch nicht von Dobrindt.
Die andere Seuche ist der Güterverkehr: alles zurück auf Schiene und auf den Kanal. Lässt sich auch 'just in time' bewerkstelligen -- man muss nur wollen.
Ob die Autokonzerne da aber so innovationsfreudig sein werden und zukünftig nur Busse, Bahnen und Ladestapler bauen wollen oder sich irgendjemand mit smarten, intelligenten Mobilitätskonzepten durchzusetzen vermag, wage ich zu bezweifeln (selbst der Transrapid wurde hierzuland kläglich vergeigt...). Und der DAX wird wackeln. Und die Arbeitsplätze ! Die Arbeitsplätze ! Die gäbe es dann wohl in anderen Bereichen, aber wer will schon Veränderung? Und dann noch ohne einen neuen Prolo Turbo vor der Tür ?

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d.schyle 26.09.2015, 18:34
212. Hybrid ist auch eine Mogelpackung

Habe neulich die Gelegenheit gehabt, eineWoche lang einen Hybrid-Kleinwagen zu fahren. Fand es fürchterlich, weil vollautomatisch und mit sehr verzögerter Reaktion auf Gaspedal. Das Auto war lahm und hatte für einen Kleinwagen mit 6,5 l (Super) im Durchschnitt auch keinen sehr geringen Verbrauch. Hybrid ist meiner Meinung nach völliger Unsinn, weil die rekuperierte Energie durch das höhere Gewicht wieder verbraucht wird. Auch da wird ordentlich besch..., wenn der Normverbrauch mit 3l (bei tatsächlich mehr als doppelt so viel) angegeben wird.
Mit einem Diesel würde man einen Verbrauch von wahrscheinlich weniger als 5l hinbekommen. Selbst bei Mehrkosten für eine vernünftige (und nicht betrügerische) Stickstoffreinigung der Abgase dürfte der dann immer noch billiger sein als ein Hybridfahrzeug.
Der Hype um Hybridfahrzeuge ist wieder ein gutes Beispiel für die Macht des Marketings. Man muss es den Leuten nur dauernd ins Ohr blasen, irgendwann glauben's dann alle...

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Ursprung 26.09.2015, 18:42
213. Weg aus dem Desaster

Es muendet alles in Strom. Und diese Methusalemkoeppe auch bei VW setzen mit der Technologie aus dem vorigen Jahrtausend noch auf Gemeinwohlbetrug, nicht zu fassen.

Das E-Auto empfahl ich hier Forum bereits dem neuen Mueller aus der KdF Altmuehle VW.
Bin insofern aehnlicher Meinung wie die beiden Artikelschreiber und hoffe somit endlich auf eine Revision im Energieeinsatz in der Mobilitaet.
Weltweit, wir haben keine Zeit zu verlieren. Diese Generation ist die letzte, welche die Welt noch retten kann (Uno-Zitat).
Strom ist das einzige Medium, was derzeit (im Einkauf) seit Jahren immer billiger wird, da das Angebot neuer Technologien immer imflationaerer wird.
Und diese Entwicklung hat erst begonnen, es sind weitere Technologien im Koecher (Strom aus Gravitation, Plastikabfall zu Strom, Gaerreste aus Bioreaktoren auch noch zu Strom, CO2 zu Methan, Braunkohle direkt zu Benzin oder H2 mit Waermekopplung, Wind, Sonne aus sonst brachliegenden Gegenden, vieles, vieles.
Der neue VW-Mueller sollte sofort E-Autos bauen mit 15 Jahre Intaktgarantie und fuer diese Zeit die Nutzer kostenlos mit Strom beliefern, weltweit natuerlich.
So kaeme der (und der deutsche Export und die Welt) noch billig aus dem Desaster heraus.
Oder gar nicht.

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Modest 26.09.2015, 19:39
214. Herr Verkehrsminister Wissmann a.D

Heute sitzt er als Lobbyist in der Autmobilbranche und hat die Bundesumweltbehörde dsbzgl. als erstes Geschäft platt getreten. Was soll eigentlich der Bürger in diesem Land noch glauben, wenn er enteignet, getäuscht und belogen wird. Wie soll ich mich verhalten, wenn der Staat die Freiheit und Demokratie knechtet? Wenn Korruption und Steuerhinterziehen jahrelang ungeachtet behandelt wurden? Das Prinzip der Glaubwürdigkeit ist auch in der Asylakte schwer beschädtigt, nun kommt die Kinderschänderpartei und will moralische Kompetenz auffahren, oh je.

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roby1111 26.09.2015, 19:41
215. ... jegliche Steigerung der

wäre der eigentliche Schaden für die Umwelt und auch für den Geldbeutel der arglosen Verbraucher!

Denn die eMobilität ist weit davon entfernt, nachhaltig zu sein!

Das fängt mit den nicht dafür ausgebauten Netzen (die massiv erweitert werden müssten, wer soll das bezahlen, wie stark belastet das die Umwelt???) an, geht über die monopolistisch überhöhten Strompreise weiter und endet bei den einzelnen Fahrzeugen, die mit Akkus voll mit hochexplosiven und aus Schurkenstaaten stammenden Lithum, die auch dann die Energie "verbrauchen", wenn sie gar nicht gefahren werden, Stichworte: "Ladeverluste" (bis zu 10%, wer würde es tolerieren, bei jedem Tankvorgang 5l, einen Reservekanister voll also! zu verlieren???), Selbstentladung (bis zu 5% je Tag!) und letztlich auch extrem begrenzte Lebensdauer und stark abnehmende Leistung der teuren und hochgiftigen Akkus!

Jeder, der sich täglich über die schon bald nach dem Erwerb abnehmende (und in Summe unbefriedigende!) Laufdauer seines Smartphones oder Notebooks ärgert, sollte gewarnt sein vor dieser, nur die großen Energiekonzerne wie EON oder Vattenfall bereichernde eMobilität!

Hier wurde einfach die große Sensibilität der Leute hinsichtlich Umwelt für einen Marketing-Coup genutzt und nun soll wohl mit dem VW-Bashing wohl auch noch eine Stimme der Vernunft mundtot gemacht werden!

Ach ja: wenn die eMobilität erst mal flächendeckend da ist, können EON, Vatenfall und Co. die Energiepreise nach Lust und Laune erhöhen, dank "zero emission" Gesetzen wird eine Rückkehr zu den Verbrennern nicht mehr möglich sein!

Also passt gut auf Eure aktuellen Autos auf oder kauft welche, solange es noch welche gibt!


Ich hoffe nur, das "Treu und Glauben" dann in der Politik noch gilt und es keine Enteignung im Sinne umfassender Fahrverbote geben wird!

NOx ist übrigens weit weniger schädlich, als aktuell vorgegeben wird! Es ist genau die Substanz, die auch in größten Mengen als Dünger auf die Felder ausgebracht wird und wirkt zudem auch noch als Ozon-Bildner, d.h. erzeugt Ozon, das dann aufsteigen und die geschwächte Ozonschicht stabilisieren kann.

Ozon selbst ist übrigens auch nicht per Se gesundheitsschädlich, es gibt sogar Ozon-Kuren, nur in geschlossenen Räumen und höchsten Konzentrationen ist es schädlich. Ähnliches gilt auch für NOx, wenn auch schon ab etwas niedrigeren Konzentrationen, aber immer noch weit über dem, was die Mobilität jemals erzeugen könnte!

Autoabgase töten, ja, aber nur in geschlossenen Räumen und dann ist es egal, ob NOx oder COx das auslöst, CO2 ist übrigens das Endergebnis jeder auch noch so sauberen Verbrennung von kohlenstoffbasierender Materie, also von allem BIOLOGISCHEN auf dieser Welt!

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roby1111 26.09.2015, 19:56
216. @14

Erst informieren, dann posten!!!

H2-Wirtschaft würde die Erde in einen Wüstenplaneten verwandeln, denn H2 kann aufgrund der winzigen Moleküle nicht ohne große Dichtheitsverluste gespeichert oder verarbeitet werden, selbst als CH4 ist es noch zu flüchtig für eine großtechnische (also um einige Größenordnungen über der aktuellen Nutzung liegende!) Anwendung!

H2 oder das daraus erzeugte CH4 würde im großen Stil also in die Atmosphäre gelangen, aufsteigen in die höchsten Schichten, dort die Ozon-Schicht in null komma nichts komplett eliminieren (Ozon reagiert mit H2 zu H2O=Wasser, sehr reaktiv!), also unseren UV-Schutz komplett vernichten, aber noch schlimmer: riesige Mengen davon würden schlicht in das Weltall entschwinden und somit für die irdische Fauna & Flora (zu ersterer auch wir Menschen gehören!) endgültig verloren sein! Das mag ein paar Jahre ohne sichtbare Ergebnisse gutgehen, aber dann kommt es massiv: Versteppung, Verwüstung und letztlich kompletter Klimawandel!

Das Ganze ist wohl im Laufe der Jahrmillionen auch auf dem Mars passiert, ob durch natürliche Veränderungen (selbst Bakterien könnten H2/CH4 produzieren und in die Atmosphäre abgeben, viell. sogar anorganische Vorgänge) oder (wie manche glauben) durch intelligentes Leben dort, egal wie: der Endzustand ist nun alles andere als lebenswert und das lange bevor unser Sonnensystem insgesamt kollabieren wird!

H2/CH4-Wirtschaft wäre langfristig eine noch weit größere Katastrophe als die aktuell intensivste Nutzung der langkettigen "Fossilen" Kohlenstoff-Reserven!

Es gibt nur 2 Alternativen, eine kurzfristige: massiver (Wieder-)Ausbau der Atomenergie, schnelle Brüter inclusive, aber mit durch den Verbrauchspreis vorfinanzierter Entsorgung des Endmülls (z.B. durch Verbringung ins Weltall mit Kurs auf die Sonne, dort wird es nämlich dann "recyled", da die Sonne als Fusionsreaktor das kann! Klingt aufwändig, ist aber energetisch sinnvoller als sämtliche Windkraft/Solar-Anlagen und auch in Summe umweltfreundlicher, wenn korrekt geplant und gut gegen Terror geschützt!

Langfristig hilft nur die Fusionsenergie, wenn wir auf halbwegs zivilierter Lebenshaltung bleiben wollen!

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qumpf 26.09.2015, 20:28
217.

Laut ICCT ist die Differenz zwischen Normverbrauch und Realverbrauch besonders bei den Hybrid-Antrieben extrem.
Rechnet man die Erzeugung des Fahrzeugs in die CO2-Bilanz mit ein, so ist ein Elektroauto die unökologischste Alternative.
Diese Kampagne richtet sich bewusst gg. dt. Hersteller, denn eigentlich war beim europäischen ICCT-Test ein ganz anderer Hersteller der Schlechteste!
Das Beispiel Autobild zeigt wie die Medien funktionieren - eine Ente und alle schreiben unrecherchiert ab.
Mich würde interessieren, ob VW in Europa ein Gesetz verletzt hat?

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sischwiesisch 26.09.2015, 21:03
218. leider

Zitat von ludwighuber1
Die dt. sind soweit hinter Kea, Toyota, Subaru oder Tesla in Elektro- oder Hypridantrieb zurück, dass es schon ein Wunder wäre, überhaupt auch nur ansatzweise konkurenzfähig zu werden. Die genannten haben längst patentiert was das Zeug hält, und das kostet. Erinnere mich noch sehr gut, wie Daimler die ersten Hypridautos von Toyota in der Samstagabendsendung vor 30 Jahren ins lächerliche zog und Wasserstoff als das allesbeherrschend hingestellt hat. Ausser Sprücheklopfen sieht es traurig aus mit dt. Ingeneurskunst
haben sie , wie so viele, null ahnung von der stellung deutscher firmen in der welt in hunderten techn. bereichen, ganz ohne überheblichkeit, sondern durch innovative und harte arbeit und ohne gejammer, und sie laufen wie ein lemming der hysteriewelle in den medien hinterher. langsam wird es unerträglich. es wird sich im untergang (welcher nicht kommen wird, im gegenteil) mit häme gesuhlt, ohne sinn und verstand. und selten kommt in den medien soviel scheinheiligkeit zu tage wie aktuell.

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hooverphonic 26.09.2015, 21:15
219. Was ist denn das wieder für ein Mist?!

Toyota - aha, genau, diese Geschichte mit dem Gaspedal, das klemmte. GM - stimmt, da war mal was mit den Zündschlössern.
Aber jetzt kommt der große Blödsinn: BP!!
GM ist wenigstens ein Kfz_zulieferer_. Toyota ist ein Auto_bauer_.
Aber was hat denn BP als Mineralölkonzern in dieser Gegenüberstellung zu suchen?

Nebenbei bemerkt, sollte man sich wegen dieser Horizon-Story nicht so aufregen. Brent Spar war viel schlimmer - und JA, das war auch ein Mineralölriese, nämlich Shell!
Also wenn schon so einen schwachsinnigen Äpfel-Birnen-Vergleich, warum wird BP genannt, aber Shell nicht?
Nicht *nur* deswegen lässt die journalistische Qualität des Artikels sehr zu wünschen übrig.

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