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Volkswagen-Gewinn: Winterkorn legt glänzende Zahlen vor
REUTERS

Volkswagen ist überraschend gut ins Jahr gestartet: Der Umsatz stieg um mehr als zehn Prozent, der Gewinn sogar um 19 Prozent auf fast drei Milliarden Euro. Konzernchef Winterkorn, Sieger im Machtkampf gegen Piëch, stärkt das zusätzlich.

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bernd.stromberg 29.04.2015, 11:32
20.

Zitat von omop
Herr Piech ist Miteigner von VW, Herr Winterkorn ist ein angestellter Manager. Bei allem Respekt vor der Leistung von Herrn Winterkorn entscheidet letztlich immer noch der/die Eigner was geschieht. Und das ist auch gut so..
Ja genau, Piech ist MITeigner.

Er hält etwas über 20% am Unternehmen.
Dementsprechend haben auch noch knapp 80% der anderen Anteilseigener entsprechendes Mitspracherecht.

Und die haben sich recht deutlich für Winterkorn ausgesprochen. Die Zahlen und seine Arbeit sprechen klar für ihn, auch wenn ich persönlich mit VAG und Winterkorn selbst nicht viel anfangen kann.

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paulhaupt 29.04.2015, 11:44
21. Na klar

Zitat von Dosenpirat
Die haben meist 3 Bilanzen, eine für die Aktionären, eine für die Anteilseigner und eine für den Vorstand. Den wir kennen, ist für die Aktionäre, da kann man schnell mal Rücklagen aus Stillen Gesellschaften freimachen und Gewinne steigrn. So mancher Buchhalter schafft das in 24h!.
Das haben die sich einfach so ausgedacht.
In Wirklichkeit gibt es überhaupt kein VW-Werk mehr. Das ist nur ein Hologramm und die vielen Angestellten gehen nicht zur Arbeit sondern in die Kneipe.
Die Autos die verkauft werden sind von KIA eingekauft und mit Aufklebern umgelabelt.

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hans-georg-pabst 29.04.2015, 11:50
22. Nun ist wieder Zeit für V-Waffen und Endsieg-Phantasten

VW sollte auf überflüssigen Strom setzen, Tesla/ BMW-Vorbild. Haben Sie nachgelesen wie es in Wahrheit mit den E-Autos, besonders im Winter, aussieht?
Wenn Windstrom preiswert wäre, säßen schon alle stromfressenden Industrien (Alu, Cu, Eisen, Dünger...) an der Küste. Aber keiner kommt! Strom aus Dampfkraftwerken schickt 70 % der Energie in die Luft. Von den mageren 30 % werden durch Transformator-, Leitungs-, Batterie-, Schaltungs- Verlusten zusätzlich die Hälfte als Wärme an die Luft abgegeben.
Ein guter Dieselmotor arbeitet wesentlich ökonomischer.
Die VW-Ingenieure haben richtig entschieden nicht jeden Modequatsch der Jute-Freaks mitzumachen!
Weltstrategisch gesehen fehlt VW ein Topmanager von Nestlé.
Übrigens sollte man daran denken, dass die AUTO- und Zuliefer-Industrie die letzte deutsche Erfolgsindustrie ist. Alle anderen deutschen Prachtwerke haben unsere schlafenden Politiker den Bach hinunter rauschen lassen (Foto, Phono, TV, Stahl, Werften, Porzellan ...) Unsere NSA- Korrupties haben es den Globalisierungsfanatikern zum Fraß vorgeworfen.

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bernd.stromberg 29.04.2015, 11:51
23.

Zitat von Doppler
Na dann, kann man ja bei seinem Gehalt noch ein paar Milliönchen drauflegen und das dann an anderer Stelle durch ein paar Mitarbeiterrationalisierungen einsparen.
Ich frage mich was solch eine Aussage soll, wenn man bedenkt dass Volkswagen von Entlassungswellen verschont geblieben ist, es stattdessen viele Neueinstellungen gab und VW einer der am besten zahlenden Arbeitgeber Deutschlands ist. Geht's noch?!

http://www.welt.de/wirtschaft/article106194909/Wo-es-in-Deutschland-den-hoechsten-Stundenlohn-gibt.html

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tadel 29.04.2015, 11:58
24. Piech hat recht

2% bei der Kernmarke VW ist kein Grund zum feiern.

Toyota kommt nebenbei bemerkt auf 6%.

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Banause_1971 29.04.2015, 12:00
25.

Zitat von donald.martin320
Ich will Ihnen nicht zu Nahe treten, aber die Aktionäre eines Unternehmens, sind die Eigner. Die Manager sollen das Unternehmen im Sinne der Eigentümer führen, jedoch haben diese natürlich andere Interessen (Jobsicherheit, höheres Einkommen, Macht usw.). Daher werden Manager am Unternehmenserfolg beteiligt, damit diese quasi wie Miteigentümer werden und somit ein Interesse am Erfolg des Unternehmens haben. Im Modernsprech ist das Corporate Governance.
Da habe ich mich eindeutig missverständlich und schwammig ausgedrückt. Natürlich sind die Aktionäre die Eigner. Meine Befürchtung richtet sich an jene Aktionäre, die Aktien einzig wegen des Profits kaufen / verkaufen, und bei denen jede Meldung über Entlassungen zu einer Kurssteigerung führt. Entspricht die Ausschüttung dann nicht der persönlichen Gier, stößt man die Aktien ab und bringt so nicht selten Unternehmen in Schieflage. Hedgefonds sind da meine größte Sorge, die enormes Kapital in ein Unternehmen pumpen können, es aber ebenso schnell wieder absaugen können.

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lab61 29.04.2015, 12:01
26.

Zitat von omop
Herr Piech ist Miteigner von VW, Herr Winterkorn ist ein angestellter Manager. Bei allem Respekt vor der Leistung von Herrn Winterkorn entscheidet letztlich immer noch der/die Eigner was geschieht. Und das ist auch gut so..
Sie haben grundsätzlich recht, wenn Sie schreiben, dass der/die Eigner zu entscheiden hat/haben.
Herr Piëch ist nun aber nicht der einzige Eigner des Konzerns. Und deshalb steht es ihm auch nicht zu, nach eigenem Gutdünken alleine wesentliche Entscheidungen zu treffen, ohne sich mit den anderen Eignern entsprechend abzustimmen.

Dass er jetzt, wo ihm seine Machtspielchen mal nicht gelungen sind, sich gleich als beleidigte Leberwurst aus seiner Verantwortung stielt, zeigt, was für einen intriganten, niederträchtigen, egoistischen und eitlen Charakter dieser Mann hat.
'
Ein solcher Konzern muss aber mit Vernunftentscheidungen geführt werden, und nicht mit "wer hat den längsten"-Gehabe.

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Kronks 29.04.2015, 12:07
27.

Zitat von Doppler
Na dann, kann man ja bei seinem Gehalt noch ein paar Milliönchen drauflegen und das dann an anderer Stelle durch ein paar Mitarbeiterrationalisierungen einsparen.
Ah ja. Bei Volkswagen gibt es ja auch regelmäßig fette Kündigungswellen. Und dann arbeiten die Angestellten dort noch für Hungerlöhne. Wo leben Sie denn?
Ich weiß zufälligerweise sehr genau wie es dort abläuft. Die Tariflöhne können Sie selber schnell herausfinden. War Wolfsburg nicht mal vor kurzem die reichste Stadt Deutschlands? Glauben Sie mir, den VW-Angestellten geht es gut, sehr gut sogar. Und ja, VW wird seine Anzahl an Mitarbeitern verringern. Aber nicht durch Kündigungen. Es werden nur nciht mehr so viele Neueinstellungen stattfinden und den Rest erledigt die Zeit. VW hat "zu" viele MA. Gucken Sie sich vergleichbare Konzerne an.

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Willi Wacker 29.04.2015, 12:24
28. Toyota erzielte 2014 13 Milliarden EURO Gewinn, die Gesamtvergütung ...

Zitat von messwol
VW fährt überall hinterher und hat nirgendwo die Nase vorn? Genau, deshalb fährt VW in jedem Quartal neue Gewinnrekorde ein und in 2014 die meisten Autos verkauft 9,91 Mio, vor Toyota und GM ! Herr Winterkorn ist bei VW und nicht bei Fiat....evtl. mal die Brille putzen! *ironieaus*
des Toyota-Vorstands mit 21 Mitgliedern ist so hoch wie die Einzelvergütung von Winterkorn. *

Piech muss DIESE Zahlen gekannt haben. So werden auch die Aktionen von ihm endlich verständlich.

* Gefunden in einem anderen Kommentar

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donald.martin320 29.04.2015, 12:30
29. Banause 1971

Ok verstanden, aber ich denke jeder Aktionär kauft Aktien einzig wegen des Profits, zumindest in allen Indizes ist ja das vorrangige Ziel, damit Geld zu verdienen. Das, was Sie meinen sind wohl eher Familienunternehmen, da werden Anteile gehalten bzw. nicht verkauft, weil einem das Unternehmen am Herzen liegt, aber da sind Sie bei VW an der falschen Adresse. Der einzige Aktionär der bei VW so denkt wie Sie, ist sicher das Land Niedersachsen, aber selbst die profitieren enorm von den Dividenden, aber haben natürlich ein Interesse daran, dass das Unternehmen gesund weiterläuft, eben weil dort viele Jobs dranhängen. Und daran auch wiederum Steuerzahlungen. Die Sache die mich immer stört ist, dass von Gier und Shareholder Value usw. gesprochen wird, aber mal ganz ehrlich, viele große Investoren sind auch Pensionsfonds oder Staatsfonds oder Rentenfonds und die investieren logischerweise in gut laufende Unternehmen. Man darf nicht vergessen hinter allen Fonds stecken ebenfalls nur Menschen die eine Rendite wollen. Und logischerweise stehen hinter Rentenfonds normale Bürger wie Sie und ich. Aber heute ist es in Mode zu sagen "da wird ein Unternehmen aufgrund des Shareholdervalues geopfert", was totaler quatsch ist. Nur durch die Shareholder besteht das Unternehmen und dafür wollen diese Profit sehen. Und die Shareholder sind eben nun mal normale Bürger. Wieviele wohl bei lufthansa als kleinaktionäre Aktien halten um ein bisschen Cash zu machen? Ich denke einige Leute in Deutschland und weltweit und dann kommen Piloten die streiken und sagen aufgrund von Shareholdervalue wird unsere Rente nicht gezahlt, dabei sind die meisten Aktionäre wohl Menschen, die weniger verdienen als der besagte Pilot. Aber soweit denkt kaum einer in Deutschland. Da werden nur böse Hedgefonds gesehen. Generell werden Aktionäre als Böse heutzutage angesehen, dabei sind die meisten Durchschnittsbürger die einfach ein bisschen Geld verdienen wollen.

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