Forum: Wirtschaft
Vom Radikalen zum Realisten: Der neue Tsipras
REUTERS

Alexis Tsipras hat eine Grundsatzrede über die griechische Wirtschaft gehalten. Sie zeigt, wie sich der Sozialist gewandelt hat. Nur in einem Punkt bleibt er hart - den Reparationsforderungen gegen Deutschland.

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sarkasmis 11.09.2016, 20:15
1. Realpolitiker?

Vielprass hat nur 2/15 Reformen umgesetzt und fabuliert immer noch über fragwürdige Ansprüche, die spätestens mit dem 2 + 4 Vertrag seine Grundlage verloren haben. Die Griechen wollen die Krise weiter aussitzen und sich von anderen finanzieren lassen, darum die Aufnahme in das QE-Programm. Auf faz.net war vor kurzem erst ein super Artikel woran es in Griechenland alles krankt, warum Investoren sich lieber fernhalten. Macht dem Trauerspiel endlich ein Ende und stellt die Finanzierung Griechenlands ein!

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gmv-meldet-sich 11.09.2016, 20:15
2. Ach, so kommt man zu Wachstum

"Am Tag zuvor hatte Tsipras verkündet, dass sein Land schon 2016 wieder zu Wachstum kommen werde, und zwar durch folgende Faktoren
...
- Rückkehr zum Wachstum
- solides Wachstum"

Wenn das so einfach ist, warum nicht gleich so?

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Korken 11.09.2016, 20:22
3. Ein Feindbild zum Zusammenhalt

Man kann vieles durchbringen, wenn man weiter ein gemeinsames "Feindbild" vor Augen hat, was am Ende vielleicht doch für alles aufkommen soll. Griechenland hat weiter seine Forderungen gegenüber Deutschland, (Süd)korea macht es mit Japan, schlussendlich verhindert es aber nur ein wirkliches Aussöhnen und in die Zukunft gehen, wenn auch die beschuldigten Nationen noch so sehr wohlwollend entgegenkommen.

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QuoVadis sociedad 11.09.2016, 20:26
4.

Bitte biite achten Sie als unabhängiges Journal darauf, unabhängig dessen was Sie persönlich erachten, insbes, wenn es um Politik geht (auch Wirtschaftspolitik gehört dazu) ein Mindesmaß an Neutralität und Distanz zu wahren
Zu behaupten die Kehrtwende die Syrizia vollzogen hat sei eine von "Von Radikalisten zu Realisten" ist murks. Erstens war sei nicht freiwillig und zweitens ist diese Weg keineswegs unumstritten besser. Es grenzt an Ignoranz, Hybris und Unkenntnis für sich den wahren Weg (z.B.der Ökonomie zu kennen) und von anderen mal aggressiv mal subtil zu fordern diesen für scih zu akzeptieren.
Im Sinne eines aufgeklärten gesiets udn Jouranalisten muss der Anspruch sein jede Forderung selbst auf Sinnhaftigkeit hin zu untersuchen und das Maxime der Vernunft lautet "Sapere Aude" und beachte den Kategorischen Imperativ!
Ich wünschte Politiker, Ökonomen aber zumindest Journailisten würden dies wieder stärker beherzigen und auch über die realen Folgen permanent von Krediten abhängigen Wirtschafstwachstums diskutieren und ALternativen aufzeigen,
Der erhobene Zeigefingder taugt nicht,leidtragend ist nicht nur Griechenland auch nicht nur der Süden sondern alle Länder, die eine geringere Prdouktivität als Deutschland haben und mit gütern in den Export gehen die geringere Erlöspreise (terms of trade --> tot) aufweisen asl die der deutschen (viele industriegüter, daher hohe tot)
Es braucht eu weit koordinierte wachstumsprogramme , die wenn sie die verschiedenen komparativen vorteile der länder ausschöpft ausgleiche schafft, sodass sich nach und nach neue märkte uznd industrien acuh dort bilden wo heute ncoh eher tote hose ist
dann wäre wohl auch eine koordinierte steuer und flüchtlingspolitik machbar...Der Vorschlag, die bereitschaft wohlstand zu fairteilen und wachstum in den anderen eu staaten zu ermöglichen muss aber von den reichen ländern kommen. Die ALternative ist ein scheinheiliges Deu, das die Mitglieder stcük für stück aus der eu drängt oder am sichenden existenzminimum und unter undemokratischen prinzipien drin hält, sodass sich ingesamt ein hässlich zwiegesplatenes bild ergibt:
Eine Reiche ignorante upper class (20%) und ein brauner Rest vollgestopft mit existenz- und legitimationsfragen der erkennt dass der traum eine gemeinsamen wohlhabenden europas für sie nie wahr werden wird

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gewi1 11.09.2016, 20:30
5. in 2016?

Wie jetzt? In 3,5 Monaten Rückkehr zum Wachstum und dann noch solide? Will er mit EU-Geld den bankrotten Koreaner aufkaufen um dass Weihnachtsgeschäft zu retten? Fragen über Fragen!

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gunpot 11.09.2016, 20:35
6. Bei den Faktoren,

die laut Tsipras zur Stabilisierung beigetragen haben, fehlen die wichtigsten, weil sie noch ausstehen, wie z.B. die Privatisierung von öffentlichen Unternehmen oder Dienstleistern, der Kampf gegen die Steuervermeidung, die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung, etc.....
Da er nach wie vor erwartet, dass Deutschland Reparationen leistet, würde ich gern wissen, warum gerade die Italiener hier ausgespart bleiben. Die deutsche Invasion Griechenlands erfolgte schließlich nach einem Hilferuf Mussolinis. Auch die Italiener requirierten.

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nixblicker00 11.09.2016, 21:00
7. Reparationszahlungen

Der Gedanke, dass Griechenland gegenüber Deutschland berechtigte Ansprüche haben könnte und wir in Deutschland versuchen, uns mit allen Mitteln zu winden, ist unerträglich, kommt dies doch in gewisser Weise einer Leugnung politischer Verbrechen gleich. Die heutige Generation in Deutschland trägt keine Schuld an diesen Verbrechen. Eine Leugnung macht uns aber zu Komplizen.

Die Angelegenheit sollte dringend und so korrekt wie nur möglich vor dem internationalen Gerichtshof verhandelt werden. Eventuell festzustellende Ansprüche sollten unverzüglich beglichen werden. Nur so können wir auf der Welt unsere Rechtsstaatlichkeit, unser Geschichtsbewusstsein und schließlich unseren Respekt vor den Opfern unter Beweis stellen. Und zu diesen Werten stehen wir.

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realist4791 11.09.2016, 21:15
8. Soll er es...

mit den Milliarden verrechnen die die EU Griechenland an Hilfen seit Dekaden erhalten hat. Hilfen, die sie nur erhalten haben weil sie in der EU sind. Der EU, denen sie gefälscht Zahlen gegeben haben um Zugang zu erhalten.

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kenterziege 11.09.2016, 21:22
9. Merkel ist wegen der Flüchtlings- und Eurorettungspolitik fertig..

...niemand mehr in Deutschland wird auch nur einen Finger für diese abstrusen Forderungen erheben. Tsipras mag die Forderung im Sinne der Innenpolitik aufrecht erhalten. Er hat null Chance auch nur einen Cent zu bekommen. Deutsche Politiker, die das auch nur ansatzweise diskutieren würden, wären ganz schnell weg vom Femster. Man sollte sich auch von Sieten des Spiegel einmal gründlich mit der Situation in Griechenland zwischen 1940 und 45 befassen. Ich habe mir dazu extra zwei teure Bücher gekauft. Der Krieg ist nun 71 Jahre vorüber. Was will Tsipras überhaupt? Greichenland hätte doch inzwischen eine der wohlhabendsten Nationen Europas sein können. Für mich ist Griechenland ein H4 - Land! Klingt har - aber ist so! Erst wenn man weiß, dass zwei Flugzeugträger mehr strategische Bedeutung haben, als Griechenland, kann man wieder auf Augenhöhe diskutieren! Ich mag die Griechen - aber nicht die "Forderungen" einer sozialistischen Regierung.

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