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Von der Leyens Bildungspaket: Reform mit Flop-Garantie

Arbeitsministerin von der Leyen kämpft um ihr Prestigeprojekt: Mit verlängerten Fristen will sie das Bildungspaket für Kinder aus armen Familien retten. Doch die Kernprobleme*bleiben - eine dürftige Informationspolitik und der riesige bürokratische Aufwand.

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++arthur 18.04.2011, 18:26
1. Von der Leyens Bildungspaket

Es gibt sicher Familien die im ALG II-Bezug sind und inkompetent, faul sind und ihre Kinder und sich selbst vernachlässigen und die mehr an Bildschirmen als an Bildung interessiert sind. Diese Leute sind wahrscheinlich auch einfach unfähig.

ABER DAS IST DER KLEINERE TEIL. GOTTSEIDANK.

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vita 18.04.2011, 18:30
2. Wenn schon Werbung für diese Möglichkeit, dann

wohl besser nicht im Kino, sondern auf den Fluren der ARGE und um diverse TV-Sendeformate herum, bei denen die Erreichbarkeit der Zielgruppe gegeben ist. Das könnte dann zu einer Verbreitung der Nachrichten führen. Die Menge der Anträge dürfte dadurch allerdings nicht steigen, denn das Interesse scheint doch mäßig.

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MatzeH 18.04.2011, 18:34
3.

Bekommt Frau von der Leyen eigentlich irgendetwas auf die Reihe? Ihr hochgelobtes Web-Stopp-Schild gehört ja nun ebenfalls der Vergangenheit an. Und jetzt das Bildungspaket... Was soll die denn noch alles verpfuschen? Und welche Verdienste als Ministerin hat sie überhaupt vorzuweisen, die ihren derzeitigen Posten rechtfertigen könnten?

Und warum gehen die kompetenten Leute eigentlich nie in die Politik sondern immer nur die inkompetenten?

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chaoskatze 18.04.2011, 18:40
4. .

Zitat von vita
wund um diverse TV-Sendeformate herum, bei denen die Erreichbarkeit der Zielgruppe gegeben ist.
Welche wären das? Was guckt "der Hartzie" denn?

ALG II-Berechtigte sind keine homogene Gruppe, auch wenn man es noch so gerne hätte.

_Mich_ (Akademikerin aber sichtbar "behindert" und seitdem ohne Lohnarbeit) erreichte man am besten über Arte und ZDF neo.

Meinten Sie _das_ mit "diverse TV-Sendeformate?

Oder wollten Sie billig "Hartzies klatschen" und in die Frauentausch-Bauersuchtfrauschwiegertochterneuenhund-Ecke abschieben?

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Daniel Hoogland 18.04.2011, 18:40
5. Wie sozial sind denn die Harzler ?

Es wird Frau von der Leyen nicht überraschen. Ihr wahrer Beweggrund für Ihr Plan war doch, es sollte nicht einfach Geld fliessen. Sage ich es mal diplomatisch so....: würde man die Leistungen in Cash auszahlen, hätten die Kinder noch weniger davon. Die Eltern aber umsomehr, wie auch Krombacher, Veltins und wie die alle heissen, Kümmerling, Bacardi usw.
Es liegt mit anderen Worten nicht so sehr am Gesetzgeber, sondern an ihre Zielgruppe.....

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kumiori 18.04.2011, 18:43
6. Kernproblem

Zitat von sysop
(...) Doch die Kernprobleme bleiben - eine dürftige Informationspolitik und der riesige bürokratische Aufwand.
Nicht zu vergessen Desinteresse, Analphabetismus, fehlende Sprachkenntnisse.

Das Geld gehört in die Schulen z.B. für mehr Lehrer, Förderkurse oder Ganztagesbetreuung.

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Sabi 18.04.2011, 18:44
7. falsch

Zitat von sysop
Arbeitsministerin von der Leyen kämpft um ihr Prestigeprojekt: Mit verlängerten Fristen will sie das Bildungspaket für Kinder aus armen Familien retten. Doch die Kernprobleme*bleiben - eine dürftige Informationspolitik und der riesige bürokratische Aufwand.
Um ihre Kinder geht's den Leuten nicht - sie wollen lieber
Bargeld ! Damit können sie dann Prekariat-Status-Symbole
wie LCD-TV, Smart-Phones, etc. kaufen !
Aus scheinheiligen Gründen "Political correctness" darf man's
aber nicht öffentlich sagen !

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Jogiberlin 18.04.2011, 18:45
8. An den Berechtigten vorbei geplant

Ein Trauerspiel, was UvdL sich da wieder geleistet hat! Viele Hartz-4-Empfänger gehören zu den sogen. bildungsfernen Menschen und wissen vielleicht gar nicht, dass es diese Leistungen gibt. Und dann diese unsägliche Idee, im Kino dafür zu werben! Eine Kinokarte kostet mindestens 6 EUR, am WE 7,50 EUR. Die Fristverlängerung wird da auch nichts nützen. Ein weiteres schönes Beispiel dafür, wie weit sich unserer PolitikerInnen von der Realität entfernt haben. Die Gelder sollten besser direkt den Einrichtungen zugute kommen, die die Aktivitäten durchführen.

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Piawanegawa 18.04.2011, 18:46
9. Bürokratie hui! Konsum pfui!

> Bargeld, meint die Ministerin, würde nur im Konsum
> verschwinden - und nicht direkt bei den Kindern ankommen.

Mal abgesehen davon, dass Kinder ja auch konsumieren, und vermutlich immer noch stärker als die Eltern, die sich für ihre Kinder so einiges verkneifen, ist es natürlich viel besser, das Geld in der Bürokratie zu versenken, damit ja kein Erwachsener von den für die Kinder vorgesehenen Leistungen profitiert. Sonst nimmt man am Ende noch den Druck von den Arbeitslosen, die sich dann vielleicht nicht mehr so leicht verzwangsarbeiten lassen ... und das kann ja nun wirklich niemand wollen.

Pia

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