Forum: Wirtschaft
Von Ort zu Ort: Neuer Rekord - 60 Prozent der Beschäftigten pendeln
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Lange Arbeitswege sind nervig, umweltschädlich und gesundheitsgefährdend. Trotzdem steigt die Zahl der Pendler in Deutschland stetig. Und die Wege werden immer weiter. Spitzenreiter ist München, den größten Zuwachs erzielt Berlin.

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Susi64 02.04.2017, 11:29
1. Dann siedelt doch industrie und Arbeitsplätze

in ländlichen Gegenden und Ostdeutschland an!
Nur glaube ich nicht, dass das funktioniert.

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tullrich 02.04.2017, 11:34
2.

Pendeln macht niemand freiwillig. Wenn die Zahl der Pendler also wächst, gleichzeitig die Grünen den Verbrennermotor, mindestens aber den Diesel, am liebsten sofort verbieten möchten, dürfen sie sich nicht wundern, dass ihre Wahlergebnisse zurückgehen.

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Steve1982 02.04.2017, 11:35
3. Deswegen

Muss einfach der Hauptfokus auf dem Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs liegen! Bitte noch mehr Autos und noch mehr Straßen wird die Umwelt geschädigt! Es braucht mehr Busse und Bahnen und ein Gesamtkonzept für Deutschland! Endlich mal!

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Lamentierer 02.04.2017, 11:37
4. Notgedrungen

Egal ob München (2. Stammstrecke) oder Frankfurt, der Nahverkehr hinkt immer hinterher und wer ist schuld? Nein, nicht die Politiker, die Umweltschützer und das Verbandsklagerecht.
Insoweit sind die Umweltschützer mit verantwortlich für die Umweltverschmutzung, sie verhindern den Ausbau von Nah- und Fernverkehr auf der Schiene, siehe Stuttgart 21.
Gell, da staunt Ihr ob meiner Aussage!
Ach es gibt noch einen Schuldigen die Parteien links der Mitte und natürlich die Brüsseler Bürokraten.

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brüggebrecht 02.04.2017, 11:37
5. Horrormeldung

Da zeigt sich die Hilflosigkeit deutscher Stadt- und Verkehrsplaner. Der Markt regiert und schafft Realitäten, die dann nachträglich gemeistert werden müssen. Der Nahverkehr ist bis zum Anschlag ausgereitzt, die Autobahnen überlastet und die Nerven der Pendler liegen blank. Ich war selbst viele Jahre Pendler und bin heilfroh, diesen Wahnsinn nicht mehr mitmachen zu müssen.

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Kanalysiert 02.04.2017, 11:38
6.

Ja komisch aber auch, wenn sich kaum ein Münchner die überteuerten Mieten noch leisten kann. Es bleibt einem ja nichts anderes übrig, als immer weiter raus zu ziehen. Wäre ja auch ganz schrecklich, wenn sich die Superreichen nicht alles kaufen könnten und Bauvorhaben plötzlich wieder für die Münchner realisiert werden würden. Also raus mit uns arbeitendem Angestelltenpack, wen interessiert's, solange in der Maxmilianstraße der Rubel rollt.

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xyz890 02.04.2017, 11:40
7. Ist das wirklich so überraschend?

Viele Leute können sich die Preise in den Städten selber nicht mehr leisten. Öffentliche Verkehrsmittel oft nicht vorhanden oder viel zu umständlich/langsam. Wem wunderst den dann wirklich über die Entwicklung und das sie schon seit Langen so ist.

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der_weisse_wal 02.04.2017, 11:40
8.

Jahrzehntelang hat uns die Politik vorgebetet, dass wir flexibel sein sollen, dass wir jeden Job annehmen müssen und unsere persönlichen und familiären Bedürfnisse hinten anstellen müssen.
Und jetzt ist das auch nicht Recht?

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Freidenker10 02.04.2017, 11:43
9.

Und warum ist das so? Weil sich immer weniger eine Miete in den Ballungsgebieten ( wo leider auch die Arbeitsplätze sind ) leisten können! Der Öko der gemütlich mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, darf sich mittlerweile mit einer Neidkampagne anfreunden, da er es sich offensichtlich noch leisten kann Arbeitsplatznah zu leben! Schon bald werden nur noch wohlhabende in Städten leben und all die Dienstleister die eine Stadt am laufen halten werden im Umland leben ( müssen) ! Aber uns gehts doch allen soooo gut.....

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