Forum: Wirtschaft
Von Ort zu Ort: Neuer Rekord - 60 Prozent der Beschäftigten pendeln
picture alliance / dpa

Lange Arbeitswege sind nervig, umweltschädlich und gesundheitsgefährdend. Trotzdem steigt die Zahl der Pendler in Deutschland stetig. Und die Wege werden immer weiter. Spitzenreiter ist München, den größten Zuwachs erzielt Berlin.

Seite 23 von 29
kosu 03.04.2017, 06:59
220. Das ist das Ergebnis

unserer großartigen Einheitsparteien und deren sogenannten Führer!
Flexibität heißt das Zauberwort. In den Städten Mieten klettern und klettern, Privatisierung von öffentlichen Wohnungen war das Zauberwort der Dilettanten der Einheitsparteien, Lohnverzicht, Euroeinführung Halbierung der Nettovergütung nach 17 Jahren Preise zu Teil weit über DM Niveau Löhne zum DM Niveau am Ars.....
Nahverkehr auf dem Land und in den Speckgürteln wenn man Glück hat bis 19.00 Uhr alle 20 min mit einer Streckenführung für eine Weltreise. Das ganze ist sowas von ökonomisch!!! Dann nur Sprüche zur Umwelt und den so herrlichen Lebensumständen. Wer den ganzen Tag mit Chauffeur durch das Land in einer Luxus Karre bewegt wird der bekommt ja auch nicht's mit. Und schließlich muss der Induvidual Verkehr ausgebaut werden wegen der Arbeitsplätze bei VW BMW usw.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mettwurstlolli 03.04.2017, 07:00
221.

Zitat von Freidenker10
Und warum ist das so? Weil sich immer weniger eine Miete in den Ballungsgebieten ( wo leider auch die Arbeitsplätze sind ) leisten können! Der Öko der gemütlich mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, darf sich mittlerweile mit einer Neidkampagne anfreunden, da er es sich offensichtlich noch leisten kann Arbeitsplatznah zu leben! Schon bald werden nur noch wohlhabende in Städten leben und all die Dienstleister die eine Stadt am laufen halten werden im Umland leben ( müssen) ! Aber uns gehts doch allen soooo gut.....
Stimmt, es geht uns allen so gut. Das lässt sich sogar statistisch belegen. Der Flächenverbrauch pro Kopf steigt in den Großstädten seit Jahrzehnten Jahr für Jahr. Es gibt keinen Wohnungsmangel. Hamburg hat heute in etwa so viele Einwohner wie 1968, aber 200.000 Wohnungen mehr. Und die Wohnfläche pro Kopf liegt mittlerweile bei über 43 qm. Wohnraum ist, ökologisch betrachtet, einfach noch nicht teuer genug. Es könnten viel mehr Menschen in den Städten leben, wenn unsere Ansprüche nicht so überzogen wären. Wer mal in Asien war, weiß, wie viel Platz noch in unseren Städten ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Dumme Fragen 03.04.2017, 07:01
222. Man kann den Zuzug mindern!

Wenn man den Zuzug mindern will, kann man das auch! Man muß es halt nur wollen! Die Leute ziehen dorthin, wo es gut bezahlte Jobs gibt. Und die kann man verlagern. Es gibt genug stagnierende oder schrumpfende Städte. Dort einfach die Gewerbesteuer auf 0 setzen, in den Großstädten verdoppeln - das dürfte helfen. Dann noch in den Großstädten die Größe der Unis halbieren und in anderen Städten welche gründen. Wenn zB 100.000 Leute von Hamburg nach Bremerhaven und Stralsund umziehen würden, wäre allen drei Städten geholfen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
prince62 03.04.2017, 08:01
223. Intelligente Menschen leben nicht in den großen Städten

Zitat von JaIchBinEs
.... Ich habe als HHer mal in einer 80-Einwohner-Idylle gelebt. Und musste zum "Leben" immer weit fahren. Meine KO-Kriterien sind jetzt 1.Universität, 2.Fluß oder See, 3.Musik- und Tanzveranstaltungen.
Sehen Sie, für intelligente Menschen gilt genau das Gegenteil dessen was Sie für Leben halten, alle die in die Großstädte ziehen machen nur das, was die große Masse macht und machen wird, immer schön in der großen Herde mitlaufen und das Denken kann man sich getrost sparen, nicht umsonst hat bei bestimmten Kreisen schon lange ein Trend pro Land eingesetzt, das Leben dort ist einfach richtig lebenwert, ganz im Gegenteil zur Großstadt,

ich pendle jetzt seit über 35 Jahren nach München und bin noch nie auf die Idee gekommen auch dorthin zu ziehen, es gibt für Leute die zu leben verstehen nichts Besseres als das Land mit seinen Möglichkeiten, vor allem die unbezahlbare Möglichkeit, den übrigen Menschen mal gezielt aus dem Wege zu gehen,

in der Großstadt ein Ding der unmöglichkeit und daß dies auch die Großstädter wissen, sieht man jedes Wochenende wenn die geplagten und vom Leben verschonten Münchner über ihr Umland "herfallen"!.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
krypton8310 03.04.2017, 08:09
224.

Merkwürdige Definition von 'pendeln'. In die nächste Gemeinde muss doch fast jeder. Da hätte ich eigentlich mit mehr als 60% gerechnet. Wie auch immer. Im Durschnitt 16,8km. Da würde ich (rein subjektiv) noch nicht von pendeln reden. Ich habe ziemlich genau diese Strecke (nach München rein) und fühle mich durch die 20-40 Minuten jetzt nicht übermäßig gestresst. Zumal viele Münchner Kollegen nicht schneller bei der Arbeit sind obwohl sie innerhalb der Stadtgrenzen wohnen.
Vielleicht bin ich aber auch deshalb nicht gestresst weil ich den ÖPNV konsequent meide und entweder mit dem E-Bike oder dem Auto fahre! Schon morgens in einem dieser versifften Waggons auf Kuschelkurs mit Ubekannten zu gehen (meist im Stehen) und dafür doppelt viel Zeit zu brauchen würde mich nerven...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Plasmabruzzler 03.04.2017, 08:13
225.

Zitat von ketzer2000
Aus der Praxis des Städtebaus: Firmen ziehen mit vorliebe in Innenstädte - so werden z.B. in Bonn ein Bürohochhaus nach dem anderen hoch gezogen, obwohl die grüne Wiese mit Ö-Anschluß eigentlich ideal wäre. Wenn alle, die heute mit dem Pkw kommen auf den ÖPNV umsteigen, bricht das System komplett zusammen.
Gerade in Bonn (Teil des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg) gibt es noch das Problem, dass in die Stadt-/Straßenbahnen seit Umstellung der Rheinuferbahn und Vorgebirgsbahn auf Stadtbahnbetrieb nichts mehr wirklich investiert wurde. Die Hardtbergbahn ist auf Eis gelegt (Tunnelstutzen sind am Bonner Hbf vorhanden), die U-Bahn Richtung Dottendorf wird nicht gebaut (Tunnelstutzen sind am Bonner Hbf vorhanden), die Linie 16/63 wird wohl nicht bis Mehlem verlängert, der Anschluss von Bornheim-Hersel nach Auerberg ist ungewiss usw. Das Traurige: es ist seit Jahrzehnten erkennbar, dass der Bedarf vorhanden ist und immer weiter wächst. Auch eine Verlängerung der Linie 7 von Köln-Zündorf über Langel nach Beuel war mal im Gespräch, aber wird wohl nie umgesetzt. Als das Neubaugebiet in Langel gebaut wurde, versicherte man den künftigen Anwohnern einen Stadtbahnanschluss, der aber wohl verwehrt bleibt. Ebenso ist der mindestens 4-gleisige Ausbau der linken Rheinstrecke wohl nicht bald zu machen, eine vernünftige Anbindung des Bonner Hbfs an den Köln/Bonner Flughafen nicht in Sicht. Das Pendeln könnte (angenehmer) gestaltet werden, aber man tut: nichts.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
akkarin 03.04.2017, 08:15
226. Kosten

Die ganze Pendelei hat auch noch einen, vielleicht nicht unbedeutenden Effekt: der jeweilige Mitarbeiter muß eben dann auch entsprechend verdienen, um die monetären Aufwände der Fahrerei überhaupt tragen zu können. Ich für meinen Teil pendele jeden Tag ca. 75 km einfache Strecke, und das weitestgehend mit dem ÖPNV. Damit bin ich von Tür zu Tür rund 1 3/4 Stunden unterwegs, am Tag also gute 3 Stunden. Fahre ich das Ganze mit dem Auto in verkehrsarmen Zeiten, heisst zuhause spätestens um 5:45 Uhr im Auto sitzen, Rückfahrt dann nicht vor 19:00 Uhr, dann benötige ich insgesamt 2 Stunden, hätte also mindestens 1 Stunde gespart. Allerdings sind die Gesamtkosten Auto um ein vielfaches höher als die des ÖPNV, und liegen bei bei einem einfachen Auto bei mir bei etwa 700-800 EUR im Monat, wovon die Hälfte reiner Treibstoff ist. Und das ist für mich eine Menge Geld.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pittiken 03.04.2017, 08:51
227.

Zitat von krustentier120
Wie wäre es: Es dürfen nur noch Wohnungen und Häuser besessen werden, die auch nachweislich selbst genutzt werden. Dann würden die Wohungspreise purzeln und die Leute könnten sich in der Nähe ihres Arbeitsplatzes auch was leisten.
Na dann werden aber die Plätze unter der Brücke aber mehr als knapp.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pittiken 03.04.2017, 09:01
228.

Zitat von hexagon7467
Wer pendelt wir über Steuer subventioniert, wer am Arbeitsort wohnt und höhere Wohnkosten hat, zählt ganz alleine. Der Auotlobby sei dank. Pendlerpauschale abschaffen!!!!!!!
Nein, das stimmt nicht. Es gibt einen Arbeitnehmerpauschbetrag in Höhe von 1.000 Euro im Jahr, der schon in der Steuertabelle eingearbeitet ist.

Und die Pendlerpauschale ist keine Subvention.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
JaIchBinEs 03.04.2017, 09:09
229. Städte als Hort der Intelligenz

Zitat von prince62
Sehen Sie, für intelligente Menschen gilt genau das Gegenteil dessen was Sie für Leben halten, alle die in die Großstädte ziehen machen nur das, was die große Masse macht und machen wird, immer schön in der großen Herde mitlaufen und das Denken kann man sich getrost sparen, nicht umsonst hat bei bestimmten Kreisen schon lange ein Trend pro Land eingesetzt, das Leben dort ist einfach richtig lebenwert, ......
Da lehrt die Geschichte etwas anderes. Alle wesentlichen Entwicklungen der Menschheit sind in den Städten entstanden als Keimzellen von Wissenschaft, Technik und Kultur, Handel und Wandel.
Provinzialität und Landei stehen für sprichwörtliche Rückständigkeit, Spießigkeit und Langeweile.
Diese Vorurteile hege ich in meiner analogen Welt nicht und begegne jedem mit Respekt.
Übrigen ist es eher meine Absicht, der Einsamkeit zu entgehen und z.B. im Englischen Garten - dem schönsten Park auf Erden - jemanden spontan kennenzulernen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 23 von 29