Forum: Wirtschaft
Von wegen Berater: Was José Barroso wirklich für Goldman Sachs tut
DPA

Der frühere EU-Kommissionschef José Manuel Barroso hat stets betont, die US-Bank Goldman Sachs nur zu beraten. Ein Brief, der dem SPIEGEL vorliegt, zeigt etwas anderes.

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robin-masters 20.02.2018, 08:05
1. Lobbyismus in der EU

Ich denke der Lobbyismus in der EU hat hier viel mehr Möglichkeiten... da nervige Wähler nicht ständig dazwischen Funken und oftmals die gleichen Personen sehr lange an den Schalthebeln sitzen... siehe Juncker.

Eine Kontrolle der Institutionen findet wohl auch wenig bis gar nicht statt.

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l.augenstein 20.02.2018, 08:16
2. Da kann man ja nur hoffen, dass in der EU niemand

zu sehr schockiert ist (Sarkasmus aus!)!

Was glaubt man eigentlich, was Barroso's Job bei Goldman-Sachs ist? Kontoauszüge drucken?
Ich verstehe bis heute nicht, warum man Politikern, die sich um derart herausragende Ämter reißen nicht verbietet, bei Amtsende in die Wirtschaft- und ins Beratergeschäft einzusteigen! Wo liegt da das Problem? Das kein Politiker - und sei er noch so unbedeutend - daran interessiert ist, sich zukünftige leichtverdiente Einnahmen zu verbauen!

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Patrik74 20.02.2018, 08:19
3. Berater

Hoffentlich verstehen mehr Leute, was „Beratung“ im politischen Kontext bedeutet; dann versteht man auch, was „intensive Beratung“ ist (da werden „wichtige Papiere“ übergeben); und dann wird auch deutlich, warum die Politik so einen hohen „Beratungsbedarf“ hat - am meisten hassen „die Märkte“ solche Politiker, die „beratungsresistent“ sind. Alles Neusprech.

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eulenspiegel2k17 20.02.2018, 08:20
4. Hehe

Das überrascht uns jetzt alle?

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schmuella 20.02.2018, 08:31
5. Nichts Neues

Die Spitzen aus Politik, Wirtschaft und Finanzwelt arbeiten in vielfältiger Weise zusammen. Viele Protagonisten wechseln die Lager im Laufe ihrer Berufskarriere. Das war schon immer so.

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jula.wildberger 20.02.2018, 08:56
6. Die EU gehört uns, ihren Bürgern!

Darum ist es so wichtig, dass wir uns für die EU interesssieren und uns gut überlegen, wen wir wählen, sowohl hier in Deutschland als auch bald bei den Europawahlen. Mehr Kontrollmöglichkeiten durch das EU Parlament. Parteien, die darauf achten, was da passiert, und auf allen Ebenen dafür sorgen, dass sowas nicht mehr vorkommen kann. Konzerne und Banken strecken ihre Finger nach dem Kuchen aus, und wir wollen ihnen das ganze überlassen. Austreten hilft da gar nichts: Je zerstrittener und gespaltener die andere Seite (die Bevölkerungen und ihre demokratisch gewählten Regierungen) ist, desto leichteres Spiel haben es Goldmann Sachs und Co. Aus lauter Angst, die anderen Nationen könnten etwas gegen unsere nationalen Interessen tun, verhindern wir demokratische Kontrolle und lassen Lobbyisten und Hinterzimmerdiplomatie freien Lauf. Mehr EU-Demokratie wagen! Machhen wir die EU endlich zu unserem Projekt.

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stadtmusikant123 20.02.2018, 09:15
7. xxx

Zitat von schmuella
Die Spitzen aus Politik, Wirtschaft und Finanzwelt arbeiten in vielfältiger Weise zusammen. Viele Protagonisten wechseln die Lager im Laufe ihrer Berufskarriere. Das war schon immer so.
Wer Langeweile hat, kann bei den Pensionsbezügen ehrenamtlich arbeiten, und so der Gesellschaft etwas zurückgeben.

Aber so sieht es aus als ob Einige den Hals nicht voll ...............

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Interessierter0815 20.02.2018, 10:23
8. Suprise suprise

Goldman Sachs nimmt einfluss auf EU-Politik? Jetz echt? Wirklich?

Spiegel wie wäre es denn mal mit einem ausführlichen Bericht über die "die Anstalt" sendung zu diesem Thema?

https://www.youtube.com/watch?v=lKoVeaSOx0M

Nicht das diese Sendung bereits Ende 2012 ausgestrahlt wurde!

*gähnpseudojournalismus*

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jochenErte1 20.02.2018, 10:23
9. In Brüssel wie in Berlin,

Versuche, in öffentlichen Listen Lobbytätigkeiten offen zu legen, waren innerhalb von Minuten durch die Parlamentarier abgeschmettert worden. Da in Brüssel keine Kontrolle durch einen Untersuchungsausschuss vorgesehen ist, krankt das System seit Gründung an Transparenz. Selbst die katholische Kirche, die sich als Vertretung Gottes bezeichnet, ist nicht in der Lage, Missbrauch im eigenen Verein - sexuell oder finanziell - aufzuklären, zu vermeiden, oder zu bestrafen. Es bewahrheitet sich stets Machiavellis These, dass Moral und Ethik nichts mit Politik zu tun haben, der Zweck bestimmt die Mittel.

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