Forum: Wirtschaft
Vor Bund-Länder-Treffen: Städtetag drängt auf schnelle Grundsteuer-Reform
DPA

Die Grundsteuer ist eine der am kompliziertesten zu berechnenden Steuern Deutschlands - und Karlsruhe verlangt eine Reform. Gibt es beim heutigen Treffen der Bundes- und Landespolitiker eine Lösung?

Seite 2 von 7
OldJerk 01.02.2019, 08:17
10. ich werde so oder so klagen

es sei den. diese Steuer wird abgeschafft.

Wir wohnen in der Stadt, haben keine Strasse, eigenes Wasser und Abwasser und wurden seinerzeit beim Umbau von der Stadt eingeschränkt. WAM wird in jedem Fall bei uns vor Gericht gehen.

Jeder stöhnt über zu hohe Mieten, die Abschaffung der Grundsteuer könnte helfen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
JoachimZ. 01.02.2019, 08:20
11.

Beste Lösung:
Komplett abschaffen! Ich habe schon einiges an Steuern für den Hauskauf bezahlt!
Aber in diesem Land stirbt die Hoffnung diesbezüglich ja zuletzt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
al2510 01.02.2019, 08:23
12. Die Ökologie sollte unbedingt berücksichtigt werden

Wenn jemand in der Stadt einen sehr alten Baum, z.B. Eiche hat dann nutzt das der Allgemeinheit, den Besitzer für seine Gutmütigkeit zu bestrafen ist ungerecht. Gärten sollten nicht unbezahlbar werden. Natürlich sollte ein Fußballfeld nicht einem alten Baumbestand gleich gestellt werden. Gerade Brachflächen und Artenreiche Gärten bringen der Stadt mehr als das Geld. Die Ökologie muss auch in die Steuer. Ein Blüh und Vogel Nutzwert muss in die Steuer. Dann gibt’s auch wieder Bienen und Vögel und Wühlmäuse, Igel und Hamster. Wenn der Boden schon teuer war, sollte das nicht auch noch besteuert werden. Das würde die Städter doppelt bestrafen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Indiana.Jones 01.02.2019, 08:28
13. Substanzsteuer

Komisch, warum diskutiert keiner über die Abschaffung der Grundsteuer? Mit dem Erwerb einer Immobilie zahle ich bereits Grunderwerbssteuer und das nicht zu knapp.

Wieso muss ich die zahlen, wenn mir das Grundstück hinterher anscheinend doch nicht so ganz gehört?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
durchsichtig 01.02.2019, 08:31
14. Man

möchte verzweifeln. Warum muss es immer kompliziert sein? Damit ein paar studierte Hanseln ihr Studium und absurde Bezahlung rechtfertigen können? Da muss zu jeder Steuer, die eine Hausfrau mit Menschenverstand in dreissig Sekunden gerecht errechnet hätte, eine drei Meter lange, vierstöckige Gleichung mit 5 Unbekannten und Delta plus erstellt werden. Inclusive 12 seitigem Formular.
Dieses einst wunderbare Land wird mit Vorsatz vor jede sich anbietende Mauer gefahren. Warum nur?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gekreuzigt 01.02.2019, 08:37
15. Man darf hier getrost

eine deutliche Steuererhöhung vorhersagen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
acitapple 01.02.2019, 08:47
16.

Ich befürchte zwei Folgen:

1. Die neue Steuererhebung wird nur auf dem Papier einfacher, in der Praxis wohl noch komplexer.

2. Die Belastung für die privaten Haushalten wird mit Sicherheit steigen. Oder glaubt jemand ernsthaft daran die verantwortlichen Politiker hätten ein Interesse die Bürger zu entlasten ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hohnspiegel 01.02.2019, 09:04
17. Selbstbedienungsladen

Zitat von meinung2013
viel Geld und die Grunderwerbsteuer, sowie die Grundsteuer sind Haupteinnahmequellen. Wohnen wird in jedem Fall noch teurer. Grundsteuer ist auf die Nebenkosten umlegbar. Solange aber dem Volk das Feindbild Vermiete präsentiert werden kann, regt sich der Unmut nie gegen die Politiker, schon gar nicht gegen die Kommunalpolitiker. Die Bürgermeister des Landes aber trugen mit zur Wohnungsnot bei. Verkauf von Sozialwohnungen sanierten die Stadtsäckel. Allerdings: wir Bürge und Bürgerinnen lassen das auch zu. Wir lassen zu, dass Volkseigentum wie Grund & Boden, Sozialwohnungen die mit Steuergeldern errichtet wurde, dem Ausverkauf an Investoren und damit der Spekulation freigegeben sind. Der deutsche Immobilienmarkt ist ein Eldorado für ausländische Investoren.
das ist die Grundsteuer für Kommunen, siehe Mülheim an der Ruhr, dort haben Bürgermeisterin und Lämmerer mit Swap Geschäften Millionen verloren und was macht die Stadt? 2019 wird der Hebesatz auf 890 % hochgesetzt und alle Bürger mit einer Erhöhung von 39 % beglückt.
Egal wie die Grundsteuer berechnet wird das weckt doch Begehrlichkeiten wenn der Haushalt überschuldet ist werden Städte und Kommunen an der Stellschraube Grundsteuer drehen da sich hiwer die Bürger bisher nicht wehren konnten.
In Mülheim hat man die Schraube wohl überdreht, dort regt sich Widerstand .

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pittiken 01.02.2019, 09:09
18.

Zitat von fatherted98
....es kann ein Betrag X pro Quadratmeter Wohnraum und ein Betrag X pro Quadratmeter sonstiger Fläche (von mir aus auch Unterschiede zwischen Gewerbe, Privat und Landwirtschaft) festgesetzt werden....dann hat man so um die 5 Werte....und die Kommunen legen dazu den Hebesatz fest....wo bitte ist da das Problem?
Ihre Berechnung wäre ja einfach und würde sich ja an die bisherige Berechnungsmethode anlehnen, aber da die Kommunen das dicke Geld wittern, muss es ganz kompliziert werden, und das ganze muss dann noch mit der Sozialverträglichkeitskomponente verstrickt werden, so dass der Bürger gar nicht merkt, dass er ganz doll abgezockt werden soll, dass soll er erst mit dem Steuerbescheid mitbekommen, und dann ist es zu spät. Auch wenn man Einspruch erheben kann, dieser Einspruch hat ja keine aufschiebende Wirkung, gezahlt muss erst einmal auf alle Fälle (ist ja der Staat). Und bevor wieder bis zur höchsten Gerichtsbarkeit durchgeklagt wurde, vergehen Jahre und einige werden dann wohl verkaufen müssen.

Ich verstehe auch nicht, warum man bei selbstgenutzten Immobilien eine fiktive Miete ansetzen will. Das ist doch Betrug in meinen Augen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
labuday 01.02.2019, 09:19
19. Deswegen hatten unsee Rotgrünen Beutel-

schneider schon die Grundsteuer um 200 % in NRW Erhöht. Wird alles auf die Mieter umgelegt - so oder so. Aber das dreidteste Gaunerstück ist die parallele Verdeifachung der Grunderwerbssteuer
Da werden die erdchlagen, die den ansteigenden Mieten entgehen wollen: junge Familien, die Eigentum haben wollen
Seltsamerweise sind hier im Spon immer die Vermieter die Bösen, dabei hat sich die Kaltmiete - ausser in wenigen Spitzenwohnlagen - inflationsbedingt rückwärts entwickelt. Mit der Grundstreuer haben die Politiker ein zweites Instrument, neben den Gebühren und der Energieversorgung, an denen pausenlos bei Verringerung der Leistungen, geschraubt wird, der Ausgsbendeckelung zu entgehen. Und die dämlichen Mieter- insbesondere hier im Spon - hören die Schüsse nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 7