Forum: Wirtschaft
Vor dem Brexit: Finanzfirmen ziehen 1,2 Billionen Pfund aus Großbritannien ab
AFP

Großbritanniens Finanzbranche bereitet sich auf den Brexit vor: Immer mehr Unternehmen verlagern Firmenteile und Vermögen ins EU-Ausland. Ein Profiteur ist Frankfurt.

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gigi76 11.03.2019, 11:45
1. gut so.

Dann kann man sich bald wieder entspannter ein Leben in London leisten. Wenn die ganzen überzahlten Finanzmitarbeiter weg sind, sollte ein paar nette Apartments frei werden.

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damei 11.03.2019, 11:55
2. Untergang

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff

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ForistGump2 11.03.2019, 11:59
3. "Ein Profiteur ist Frankfurt..."

Vielleicht ein paar Investmentbanker in Frankfurt. Die Bevölkerung "profitiert" lediglich von steigenden Mietpreisen und Lebenshaltungskosten.

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HerrPeterlein 11.03.2019, 12:00
4. Erklärt die überraschend guten Zahlen

Ich war überrascht warum die Wirtschaftsdaten im Moment aus GB noch so gut sind, dieses erklärt es aber zum Teil.
Die Kosten die bei einem Umzug, größerem Lager usw. entstehen sorgen kurzfristig für eine Belebung der Wirtschaft, ab dem April kommt dann die Ernüchterung. Selbst wenn der Brexit jetzt komplett abgesagt wird, der Schaden ist jetzt schon da. Und es wird zu dem harten Brexit kommen.

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radlrambo 11.03.2019, 12:00
5. Was ist schon 1 Billion

im Vergleich zu der Option, dass man sich den Gurkenkrümmungswinkel nicht mehr von der EU vorschreiben lassen muss, sondern einen GB Spezial-Gurkenkrümmungswinkel einführen kann oder auch gar keinen. Die Freigheit nehm ich mir!

Ok, eigentlich berührt mich das in meinem Alltagsleben gar nicht, sondern lediglich die Gurken-Verpackungsindustrie, und die muss sich ja immer noch an den bösen EU-Gurkenkrümmungswinkel halten um weiterhin in die EU exportieren zu können.

Aber GB hat wenigstens die Freiheit sich einen zusätzlichen Bürokratismus zu leisten (böse GB Technokraten müssen ja jetzt selber nicht nur um den guten GB Gurkenkrümmungswinkel, sondern ja auch noch dafür schauen, dass der böse EU-Gurkenkrümmungswinkel eingehalten wird.

Dagegen ist doch 1 Billion lediglich ein Fliegeschiss..ha,ha die Briten werden uns alle auslachen (Irony off)

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KingTut 11.03.2019, 12:00
6. Wer nicht hören will ...

Es liegt auf der Hand, dass der Schaden für Großbritannien wesentlich höher sein wird, als die eingesparten EU-Beiträge. Davor wurde im Vorfeld des Referendums immer wieder eindringlich gewarnt. Wer nicht hören will ....
Ich bin gespannt, wann der erste prominente Brexiteer (Johnson, Farage, Murdoch-Presse) an die Öffentlichkeit tritt und die Verantwortung für das angerichtete Desaster übernimmt. Nicht nur, dass der marode Gesundheitsdienst NHS keine Gelder aus den eingesparten EU-Beiträgen erhält, nein die Wirtschaft insgesamt wird nachhaltig geschädigt, indem Firmensitze in die EU verlegt und Gelder abgezogen werden. Wenigstens kann man sich für unser Frankfurt freuen, dessen Stellenwert als Finanzmetropole deutlich gesteigert wird.

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nofreemen 11.03.2019, 12:06
7. die Gelegengeit beim Schopf packen

Solche verkappte, scheingeilige "Finanzdienstleister" braucht doch kein Mensch. Die sollen bleiben wo sie herkommen. Unsere, einheimischen Banken, genügen unserer Volkwirtschaft vollkommen. Oder brauchen die die Unterstützung dieser Super Gangkster aus England? Einfach nur noch lächerlich. Keiner dieser Umzügler sollte eine Betriebs-Lizenz erhalten um diese unlauteren Machenschaften auf dem Kontinen weiter zu führen. Diese Geschäfte nutzen nur diesem System selbst und schaden den Volkswirtschaften Europas erheblich. Von unnötiger Kapitalbindung, falscher Preisgestatalltung, unnötiges Anstiften für Finanzinvestitionen unter dubiosen Anreizen etc.etc. Die Chance dieser Beanche den Riegel zu schieben war nie so gross. Packen wir es.

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mannakn 11.03.2019, 12:11
8. There is more...

...to come. What did you expect, Brexiteers?

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bigroyaleddi 11.03.2019, 12:11
9. Wundern sich die Briten denn wirklich darüber?

Das kann ich nicht glauben. So blauäugig kann nicht mal ein eingefleischter Brexitier sein. Sie haben es so gewollt. Aber ich persönlich bin nicht ganz so glücklich, wenn wir die Finanzmafia jetzt in geballter Form hier in der EU haben.

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