Forum: Wirtschaft
Vor G-20-Gipfel: Schäuble will Börsenabgabe im Alleingang durchdrücken

Bei der Einführung einer Börsensteuer gibt sich Finanzminister Wolfgang Schäuble vor dem G-20-Gipfel kompromisslos: Sollte es bei dem Treffen keine Einigung geben, müsste die EU die Abgabe eben im Alleingang einführen, verlangt der CDU-Politiker.

Seite 3 von 13
heldenmut 31.10.2011, 08:29
20. London empfiehlt zur Steuervermeidung!

Die Briten werden das zu verhindern wissen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
peter78 31.10.2011, 08:34
21. Gleich kommt wieder das Argument mit den Arbeitsplätzen...

... die dann eben in Deutschland wegfallen und auf den Bahamas oder den Cayman Islands neu entstehen würden.

Viele dieser Finanz-"Produkte" sind so nützlich wie Drogenhandel oder Kinderprostitution; wenn wir *diese* so einfach loswerden würden, würden Sie dann auch mit dem Argument "Arbeitskräfte" kommen?
Sind Sie ernsthaft der Meinung, nur weil es eine Nachfrage nach Kipo gibt, kann ihr Angebot doch nicht schlecht sein?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
u.loose 31.10.2011, 08:34
22. Das passt zum deutschen Kassenwart....

Die Versorger hat man ja schon fast in den Ruin getrieben, warum nicht auch noch die deutschen Börsen?

Wenn ich dann noch an die "Lohnuntergrenze" denke, dauert es wohl nicht mehr lange und die CDUler sprechen sich zukünftig mit Genosse an.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
regula2 31.10.2011, 08:34
23. Merci vielmal, thanks a lot !!

Die Schweizer und die Engländer reiben sich die Hände und lachen sich ins Fäustchen über so viel beamtete Dummheit und naiven Staatsidealismus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
curticurt 31.10.2011, 08:35
24. bei sich selbst anfangen

Wenn Schäuble doch mal so "kompromisslos" gegen Neuverschuldung und Steuergeldverschwendung im eigenen Lande vorgehen würde. Er bräuchte dazu nicht einmal eine G20-Abstimmung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jd87 31.10.2011, 08:36
25. ...

Zitat von sysop
Bei der Einführung einer Börsensteuer gibt sich Finanzminister Wolfgang Schäuble vor dem G-20-Gipfel kompromisslos: Sollte es bei dem Treffen keine Einigung geben, müsste die EU die Abgabe eben im Alleingang einführen, verlangt der CDU-Politiker.
Da bin ich mal gespannt, ob es nur heiße Luft ist oder ob jetzt wirklich mal etwas gemacht wird!

Worauf ich aber noch mehr gespannt bin ist, wann es eine Währungsreform geben wird...mal schauen vielleicht schon nächstes oder übernächstes Jahr...und wenn dann noch die Vorschläge von Schäuble sich durchsetzten lassen, ja dann wären wir ein ganzes Stück weiter...aber lassen wir uns erstmal überraschen und keine voreiligen Schlüsse ziehen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Klaus.G 31.10.2011, 08:38
26. Schäuble will

da bin ich jetzt mal wirklich gespannt ob er dass schafft. Bin da eher skeptisch, die Finanzindustrie wird schon wissen wie Druck aufgebaut werden kann...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
deppvomdienst 31.10.2011, 08:43
27. Blöder geht es nicht!

Zitat von sysop
Bei der Einführung einer Börsensteuer gibt sich Finanzminister Wolfgang Schäuble vor dem G-20-Gipfel kompromisslos: Sollte es bei dem Treffen keine Einigung geben, müsste die EU die Abgabe eben im Alleingang einführen, verlangt der CDU-Politiker.
In der idealen Welt wäre gegen eine FTA nichts einzuwenden. aber vo der sind wir so weit entfernt, dass diese Planungen zur Unzeit kommen:

Es geht um das Recht, mit seinem Eigentum machen zu können, was man will. Auch wenn dieses Eigentum in geld besteht. Kein Staat kann mich, in Zeiten freien Kapitalflusses, zwingen, an bestimmten Börsen zu wetten. Wenn ich einen anderen Deppen finde, der das mit mir auf dem Handelsserver in Timbuktu durchziehen will, ist das nicht zu verbieten.

Die Frage ist nur, inwieweit man mit fremdem Geld zocken darf, also Banken mit ihren Kundengeldern. Auch hier hilft ein pauschales Verbot nicht weiter: weil es dort Geld zu verdienen gibt, würde ein Verbot nur dazu führen geschlossene Fonds zu konstruieren, die dann "nach Timbuktu" abwandern. Weil dort die Riesen-Profite zu machen sind. Aber die würden dann endgültig nur noch von den Reichen dieser Welt eingestrichen und die Normalanleger schauen doof in die Röhre.

Wir brauchen keine FTA, sondern die strikte Trennung des Bankensystems in Retail, Investment, Hedge, Versicherung und Zahlungsverkehr. Damit (!) auch kleine Vermögen, bewusst eingesetzt, an den Chancen der Finanzwirtschaft teilhaben können, sie aber die Risiken aaber auch selbst tragen ...

Die FTA ist wieder ein Beispiel dafür, dass die Politik an einer wirklichen Kontrolle des Bankwesens kein Interesse hat, sondern nur ein Möglichkeit sucht, hierbei abzukassieren. Zum Nutzen von Niemanden, außer den Politikern und Beamten, die sich in einem immer größer werdenden Apparat satt fressen können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Gani 31.10.2011, 08:44
28. Nanu?

Zitat von lemmy01
In dem Artikel geht es ja ziemlich durcheinander. Erst wird gesagt, dass die Börsenabgabe notfalls auch in der EU allein eingeführt werden soll und dann wird Schäuble zitiert, der von den Euro-Ländern spricht. Ist ja ein kleiner Unterschied. Genauer gesagt macht Großbritannien den kleinen Unterschied.
Kein Durcheinander. Wenn die G20 nicht mitzieht, soll die EU (27 Staaten) es machen. Wenn es a auch Querschläger gibt (die Briten) dann soll es eben die Euro-Zone (17 Staaten) zunächst schnell einführen - die brauchen ja auch das Geld. Die Briten zwar auch, aber die kriegen nix.

Zitat von
Irgendwie bin ich bei diesem Alleingang skeptisch. Ich vermute mal, dass das die großen Anleger wenig stören wird. In einer Zeit, in der es egal ist, ob ich mit Skype nach Wanne-Eickel oder nach Singapur telefoniere, wird es für diese Anleger auch ein leichtes sein, ihre Transaktionen außerhalb des "Börsenabgaberaums" durchzuführen.
Das ist aber eine reichlich kuriose Theorie. Denk da nochmal drüber nach, dann wirst du sehen wieso das so nicht funktioniert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spiegelmaus 31.10.2011, 08:46
29. halb richtig

Zitat von jugo311
Wieder eine Willensbekundung vom Schwätzer Schäuble. Passieren wird sowieso wieder nichts. Und dann wird es achselzuckend heißen: die anderen wollten nicht mitmachen, also kann auch Deutschland nicht alleine eine Transaktionssteuer einführen, denn das würde "die deutschen ....
Nur halb richtig. Wenn Schäuble mit gutem Beispiel vorangeht, kann das die anderen ermutigen, nachzuziehen.
Die Politik muss sich endlich aus der Abhängigkeit der Märkte lösen und Mittel einführen, den Märkten in den Hintern zu treten. Derivate gehören gesetzlich hart eingeschränkt und überwacht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 13