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Vor Jamaika-Runde: CDU-Unterhändler fordert Aus für Rente mit 63
DPA

Kurz vor der nächsten Jamaika-Runde fordert CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn, die Rente mit 63 abzuschaffen. Neben Sozialpolitik geht es in den Sondierungen auch um Innere Sicherheit und Digitalisierung.

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GSYBE 30.10.2017, 07:39
1. Jens Spahn fordert Aus für Rente mit 63

Da wird das Scheitern vorbereitet, und zwar klar ersichtlich von C-seite; diese Kröte können die Grünen unmöglich schlucken....jeden Kolationsvertrag mit diesem Inhalt wird denen von der Basis um die Ohren gehauen.

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full_metal_bullet 30.10.2017, 07:41
2. Arbeite bis die umfällst

ist auch eine Möglichkeit. Dann kann die Rentenkasse auch noch andere Rentenfremde Leistungen zahlen. Die Herren und Damen der Politik sind sowas von Weltfremd unterwegs. Alle größeren Unternehmen versuchen ihre älteren Mitarbeiter so früh wie möglich rauszubekommen. Wie so wird das Beitragssystem nicht geändert? Jeder hat in die Rentenversicherung einzuzahlen, ohne Ausnahme. Das wäre ein soziales System.

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t_mcmillan 30.10.2017, 07:44
3.

Klingt vernünftig. Wir kommen um eine längere Lebensarbeitszeit nicht herum, wenn wir immer länger Leben. Insbesondere die "Geburtenstarken" nicht.

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observerlbg 30.10.2017, 07:45
4. Genau, die politische Gestaltung der Rentenfrage muss.....

...immer im Fluss bleiben, damit wir Michel bloß keine sinnvolle Strategie für unseren Lebensabend entwickeln können. Soll sich mal kein Ottonormalverbraucher auf seine Lorbeeren ausruhen. Durch die dauerhafte Nullzinspolitik werden wir zusätzlich finanziell gefügig gemacht. Klasse Strategie, die erst so richtig durch die Gerhard Schröder-sPD eingeleitet wurde. Und die CDU erntet nun die Früchte des Neoliberalismus. Da kommen die Realo-Grünen und die Lindner-FDP gerade recht. Und nein, es gibt keine Alternative, einfach mal das Parteiprogramm der "Alternativen" lesen und versuchen eins und eins zusammen zu rechnen.

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laermgegner 30.10.2017, 07:49
5. Spahn versteht köperliche Arbeit nicht

Wir leben jetzt wirklich in einer Spaßgesellschaft. Herr Spahn hat den Unterschied zwischen körperlicher Arbeit und der Verwaltung nicht verstanden. Abhilfe würde hier die Einführung des Tages der Produktion sein, wo Verwalter mal körperlich arbeiten gehen sollten, um die körperliche Arbeit ihrer teilweise Untergebenen zu verstehen. ( Soetwas gab es in der DDR - hat niemanden geschadet )
Dann würde Herr Spahn vielleicht mal verstehen, dass die körperlich arbeitenden mit 63 derartige gesundheitliche Probleme haben, dass diese Regelung contra Krankheitschreibung durchaus sinnvoll macht.
Was uns die Politiker vorleben - ist weltfremd und die meisten Menschen studieren eben nicht bis 40 und wollen dann mit 63 in Rente gehen.

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kenterziege 30.10.2017, 07:50
6. Aus Sicht der jungen Menschen hat er recht!

Trotzdem ist es unfair unterschiedlich lange Einzahlungszeiträume zu haben. Das Ganze kann man auch versicherungsmathematisch lösen. Wer eher gehen will, muss erhebliche Abschläge in Kauf nehmen, weil die Lebenserwartung künftig ja noch höher wird. Aber was interessiert Lebenserwartung, obwohl sie mathematisch sehr relevant ist, wenn die Politik mit Gender-Aspekten dazwischgeht!
Wichtig für die Remtenversicherung wäre, dass ALLE einzahlen!

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qwertz1234554321 30.10.2017, 07:50
7. Lieber Herr Spahn

Wird dann auch die Mütterrente abgeschafft? Die ist wesentlich teurer als die Rente mit 63!
Wann sparen Sie endlich auch mal bei den Pensionen? Z.B.: beim reduzierten Beitrag zur privaten Krankenversicherung von Pensionären? Wieso zahlen die nur 30% selbst während Rentner auf ihre private Altersvorsorge sogar 100% der Beiträge selbst zahlen müssen?

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hypnos 30.10.2017, 07:53
8. Belogen und Betrogen

werden wir täglich von Luxusversorgten Politikern. Das ist das Todesurteil für Arbeitslose über 60, die nie wieder Arbeit erhalten.

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gumbofroehn 30.10.2017, 07:55
9. Sinnvoll war das nie ...

... allerdings ist die Verwendung, die Herr Spahn vorschlägt auch nicht unbedingt viel besser. Aber die Politik bleibt ihrer größten Wählerklientel (den Älteren) natürlich treu. Nach den Grundlagen zukünftigen Wohlstands (Infrastruktur, Bildung, Forschung) fragt man da besser nicht ...

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