Forum: Wirtschaft
Vor neuer Gesprächsrunde: Trump wirft China im Handelsstreit Wortbruch vor
Evan Vucci/ AP

Am Donnerstag gehen die Handelsgespräche zwischen Vertretern Chinas und der USA weiter. Nur Stunden zuvor macht Donald Trump den Gästen noch einmal Vorwürfe: "Sie haben das Abkommen gebrochen."

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ricson 09.05.2019, 06:16
1.

Mister ?Für mich gelten keine Regeln? beschwert sich also wenn andere sich nicht an Regeln halten. Mit welchem Recht verlangt er von anderen was er selbst nicht bereit zu leisten ist? Die Chinesen müssen einfach nur abwarten. Trumps Politik macht nur das Leben seiner Anhänger teurer.

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claus7447 09.05.2019, 07:06
2. Vermutlich Donny's Strategie

Ich habe das Buch nicht gelesen (Warum soll ich ihm noch Einnahmen verschaffen), es wurde jedoch schon in Auszügen veröffentlicht "The Art of die Deal ".

Drohen, abbrechen unter Druck setzen. Das hat vielleicht (teilweise) mit seinen bisherigen Kunden geklappt. Die Chinesen werden ihm ihre Strategie dagegen bieten. Die war in der Vergangenheit zumindest um einiges intelligenter.

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The Restless 09.05.2019, 07:20
3. Wie nennt man es,

wenn der Wortbrecher den Verhandlungspartnern Wortbruch unterstellt? Ist halt nicht einfach, für beide Seiten, wenn Herr Trump am Morgen etwas verspricht und zum Mittag das Gegenteil twittert. Zum Iran: Wenn er nicht möchte, dass der Iran Atomwaffen hat, dann muss er etwas anbieten, was die wollen. So läuft das, nicht immer nur Sanktionen, denn das nennt man dann keinen 'Deal' mehr, sondern Erpressung.

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labuday 09.05.2019, 07:27
4. ich frage mich, wie man ein Abkommen in Verhandlung brechen kann -

wenn es noch gar keines ist.
Soweit ich das kenne, sind alle Positionen offen, solange keine Unterschrift darunter ist.
Und wie man schon unterschriebene Abkommen bricht, zeigt er doch jeden Tag selbst.
Wie dumpf sind die Amerikaner eigentlich, daß sie das nicht durchschauen oder ist es wirklich so, daß er genau deswegen gewählt wurde/wird ?
Das läßt nichts Gutes ahnen.

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sieman 09.05.2019, 07:38
5. Der Trump schon wieder

Das treffen hat noch garnicht stattgefunden und schon sind wieder die anderen schuld. Nur noch peinlich dieser Typ. Die Chinesen halten die groessten Dollar cash reserven der Welt. Falls die Chinesen die Dollars auf den Markt schmeissen ist der Dollar nichts mehr wert. Die Chinens wissen das sie unmengen von Geld verlieren falls sie es tun aber als sdozialistischer Staat laesst es sich leicher verkraften als ein kapitalistischer Staat. Ausser Japan wendet sich gerade ganz Asien weg von den USA, Eine grosse Chance fuer die EU!!!

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Harald Schmitt 09.05.2019, 08:14
6. Wortbruch

Der einzige, der mit einseitiger Kündigung bestehender Verträge bisher aufgefallen ist, ist doch Trump selbts.
Bei dem kann man ja nicht mal darauf zählen, dass er Verträge einhält bis die Tinte trocken ist!
Er muss ausserdem noch von Mueller Bericht ablenken und irgendwie sein gigantisches Haushaltsloch stopfen, das durch seine Steuergeschenke an Reiche im Haushalt klafft. Da kommen ihm die Einnahmen aus den Zöllen ganz Recht, nur wenn die Einfuhren sinken, sinken auch die Zölle.
Zum anderen herrscht doch angeblich Vollbeschäftigung in den USA, wer soll dann die Einfuhren ersetzen und hat die Kapazitäten das in den USA zu produzieren oder braucht die Wirtschaft die Waren gar nicht?
Die Chinesen planen auf jahrzehnte und Trump nur bis zur nächsten Wahl.
Wenn die USA sich nur um sich alleine kümmert, suchen andere vielleicht mal nach Alternativen zum Dollar und die USA weden dann alleine dastehen!
Einen Krieg gegen den Rest der Welt kann man langfristig nicht gewinnen.

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123rumpel123 09.05.2019, 08:19
7. bis zum bitteren Ende

Das Trump - Team wird seinen Weg gehen.
Es gibt für die USA keinerlei Gründe kompromissbereit zu sein.
Zumal die USA wohl kein Interesse haben, dabei mitzuhelfen, das Chinas Militärpräsenz im asiatischen Raum immer stärker wird.

Die angekündigten 25% werden dem US-Konsumenten schon nicht so weht tun, und ein Alleinstellungsmerkmal für elektronische Bauteile hat China auch nicht, da gibt es mit Korea & Co. genügend Alternativen.

Nur Apple wird sich ggf. aus dem Sofa erheben müssen, und über neue Lieferanten nachdenken müssen. Aber da speziell im Falle Apple die Wertschöpfung sprich "Beschäftigung und Einkommen" in China stattfindet, wird es die US-Wirtschaft nicht treffen. War für Apple & Co. halt bequem und überaus profitabel .

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123rumpel123 09.05.2019, 08:24
8. xxxx

Zitat von sieman
Das treffen hat noch garnicht stattgefunden und schon sind wieder die anderen schuld. Nur noch peinlich dieser Typ. Die Chinesen halten die groessten Dollar cash reserven der Welt. Falls die Chinesen die Dollars auf den Markt schmeissen ist der Dollar nichts mehr wert. Die Chinens wissen das sie unmengen von Geld verlieren falls sie es tun aber als sdozialistischer Staat laesst es sich leicher verkraften als ein kapitalistischer Staat. Ausser Japan wendet sich gerade ganz Asien weg von den USA, Eine grosse Chance fuer die EU!!!
Spon hat dezent die chinesischen Aktionen , die zu dieser US-Maßnahme geführt haben , umschrieben und harmlos als chinesische Nachverhandlungen dargestellt.

Man könnte es auch drastischer beschreiben. Die Chinesen haben eigene Verhandlungszugeständisse orgienhaft wieder zusammen gestrichen. Und diese dann Freitag den Amis übermittelt. Erst danach kam die Trump-Ankündigung der Zollmaßnahme.

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s.l.bln 09.05.2019, 08:28
9. Die Chinesen...

...werden kaum ihre Dollar verschleudern, zumal die USA als Herr über die Leitwährung Möglichkeiten haben, einen geringfügigen Wertverlust zu kompensieren.
Japan wird sich garantiert nicht auf die Seite der Chinesen schlagen. Die machen sich aktuell größte Sorgen über das immer aggressivere Auftreten Chinas in der Region und hoffen auf Hilfe vom "großen Bruder"
Die Chinesen würden evtl. die europäische Strategie bevorzugen, indem sie kleine Nadelstiche genau dort setzen, wo sie präzise Trump treffen.
Die Sojabauern haben jetzt schon spürbare Einbußen, weil China nun verstärkt in Südamerika ordert. Trump läßt das in Teilen über Prämien aus Steuergeldern kompensieren.
Wenn die Chinesen bei landwirtschaftlichen Produkten die Zügel richtig anziehen(Soja, Schweinefleisch etc.), macht das gemessen am Gesamthandel finanziell nicht viel aus, trifft aber ins Zentrum von Trumps Basis, die dann begreift, daß zumindest ihr ganz persönliches Amerika nicht greater wird.
Die zunächst verlachten EU Zölle auf Harley Davidson waren medial erfolgreicher als gedacht, weil sie Harley eine Ausrede geliefert haben, die ohnehin angedachte Verlagerung der Produktion nach Asien voranzutreiben. Das war eine ziemlich kluge Antwort.
Trump fiel nichts Besseres ein, als Harley zu verteufeln und zu Boykotten aufzurufen. Medial war das eine Katastrophe.
Man darf gespannt sein, wie die Chinesen das weiter spielen, aber sie sind intelligent und fokussiert und sie werden ihr Geschäftsmodell auf keinen Fall aufgeben, egal wie kompromißbereit sie temporär wirken mögen. Sie sind mit ihrer bisherigen Strategie innerhalb weniger Jahrzehnte zur wirtschaftlichen Weltmacht aufgestiegen und geben das nicht auf, nur weil die USA ein paar Jahre lang einen Präsidenten haben, der sich über sie profilieren will.
Außerdem können sie mit einer zeitweiligen Rezession politisch besser umgehen, weil sie nicht um Wählergunst werben müssen, während in den USA alle paar Monate irgendwo Wahlkampf ist.

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