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Vorruhestand: Fluglotsen erhalten bereits mit 52 Jahren Toprente
DPA

Der normale Rentenversicherte kann davon nur träumen: Fluglotsen können nach SPIEGEL-Informationen im Alter von 52 Jahren mit 60 Prozent ihres letzten Gehalts in den Ruhestand gehen - auch sonst zahlt die Deutsche Flugsicherung Toprenten.

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moneysac123 07.06.2014, 10:30
90. optional

fluglotse muss man erstmal werden und das dann jahrelang durchhalten, da ist das absolut gerechtfertigt.

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pedro_bergerac 07.06.2014, 10:30
91. Diese Frührente dient unserer eigenen Sicherheit.

Sie sollte auch auf Politiker angewandt werden.

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hotgorn 07.06.2014, 10:31
92.

Zitat von markeg
Mensch wird für schwere Arbeit auch bezahlt? Ist das ihre Schlagzeile heute?
die Eingabe des BildSpiegels ist offensichtlich Menschen die für ihre Leistung nicht gerecht entlohnt werden sollen sich über Menschen die gerecht entlohnt werden aufregen.

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CrystalFrontier 07.06.2014, 10:31
93. Klingt nach viel...

...ist aber im wahrsten Sinne des Wortes mehr als verdient! Verglichen mit manchen CEOs, die zwar auch irgendwo Verantwortung tragen müssen, sie aber mit Millionenbeträgen entlohnt kriegen, nachdem sie die Firma an die Wand gefahren haben und dann noch auf Schaden- und/oder Verdienstausfall klagen, finde ich es lächerlich das überhaupt zu thematisieren. Was passiert, wenn in der Flugsicherung wirklich was schiefgeht haben wir in Überlingen gesehen. Der Lotse wurde vom Vater eines Opfers ermordet. Von den Schefflern in den Großunternehmen gibt's viel mehr als Fluglotsen. Lasst die Leute ihre Arbeit machen! Die sind mit 54 fertiger als wir alle und haben sich eine frühe Auszeit mehr erarbeitet als eine ganze Menge Leute, die viel viel mehr verdienen und genauso früh ausscheiden (Banker, I'm looking at you!).

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CrystalFrontier 07.06.2014, 10:32
94. Klingt nach viel...

...ist aber im wahrsten Sinne des Wortes mehr als verdient! Verglichen mit manchen CEOs, die zwar auch irgendwo Verantwortung tragen müssen, sie aber mit Millionenbeträgen entlohnt kriegen, nachdem sie die Firma an die Wand gefahren haben und dann noch auf Schaden- und/oder Verdienstausfall klagen, finde ich es lächerlich das überhaupt zu thematisieren. Was passiert, wenn in der Flugsicherung wirklich was schiefgeht haben wir in Überlingen gesehen. Der Lotse wurde vom Vater eines Opfers ermordet. Von den Schefflern in den Großunternehmen gibt's viel mehr als Fluglotsen. Lasst die Leute ihre Arbeit machen! Die sind mit 54 fertiger als wir alle und haben sich eine frühe Auszeit mehr erarbeitet als eine ganze Menge Leute, die viel viel mehr verdienen und genauso früh ausscheiden (Banker, I'm looking at you!).

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motobyce 07.06.2014, 10:32
95. Merkt man was ???

Die frühschicht in der flugsicherung hat reagiert.
Wie wäre es,wenn das sicherheitspersonal und/oder das ladepersonal einmal für das gleiche streikt ?
Auch dann, meine damen und herren, können sie zu schichtbeginn die skatrunden eröffnen; fragt sich nur wie lange, bevor man sie nach hause schickt.
Vielleicht kennen sie den spruch: "wenn der arbeiter es will,stehen alle räder still". Sollte wirklich mal umgesetzt werden, damit der rest der welt sieht, wer von wem alles abhängig ist.

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ganymed1234 07.06.2014, 10:34
96. Wäre mir...

relativ Banane wenn das die Fluggäste bezahlen würden, und nicht ich!

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deus_ex_machina 07.06.2014, 10:35
97.

Zitat von LDaniel
Notärzte haben im Notfall Stress - das steht außer Frage. Allerdings sind die wenigsten Notärzte immer Notarzt und oft sind die Einsätze auch weniger stressig - die Bezahlung ist allerdings zuzugeben etwas gering. Dazu kommt allerdings auch, dass die meisten Notärzte den Job nur bis mitte 40 machen. Hubschrauberpiloten haben einen Anspruchsvollen Job und werden auch relativ gut bezahlt und dürfen auch vergleichsweise früh aufhören. [...] Ich finde zwar, dass die Fluglotsen zu oft streiken und ihre Monopolstellung oft unverhältnismäßig ausnützen - allerdings ist der Job auch außergewöhnlich stressig und ungesund.

In Ordnung, wie wäre es mit Rettungsassistenten? Während beim Fluglotsen nur dann Menschenleben auf dem Spiel stehen, wenn er Mist baut, ist das für den Rettungsdienst tägliches Geschäft. Ungesund? Einmal vom beinahe unvermeidbaren Rückenschaden (der auch in vielen anderen Berufsgruppen verbreitet ist; aber Menschen kriegt man eben nur mit schierer Muskelkraft und verdrehter Wirbelsäule aus dem 3. Stock die Treppe herunter) abgesehen, ist die Gefahrenlage am Einsatzort oft verheerend und undurchschaubar - die Anweisung "Euer Patient von Vorgestern hatte Meningitis, ihr müsst mal zur Untersuchung und vorsorglich Antibiotika futtern" ist da noch die harmlose Variante.
Dafür gibt es ein lächerlich geringes Gehalt und extrem schlechte Arbeitszeiten. Übrigens sind Ausrüstung und Bezahlung in den letzten Jahren nicht besser, sondern dank Budgettierung deutlich schlechter geworden. Zum krönenden Abschluss dürfen sich die berenteten Retter dann im Ruhestand einen Nebenjob suchen oder auf Teilzeitbasis weitermachen, weil sie sich mit der Rente den Ruhesatnd einfach nicht leisten können.

Aber klar - Fluglotsen haben es ja SO schwer.

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eilard 07.06.2014, 10:39
98.

Ja, und was, bitte schön, hat das Auswahlverfahren mit der privilegierten Rente zu tun? - Eben, gar nichts! Auswahlverfahren gibt es auch in anderen Bereichen, und je spezieller, desto schwieriger. Das als Arguent für eine Luxusversorgung zu nehen ist schon ziemlich ärmlich. Hier geht es den meisten Foristen um etwas ganz anderes: Privilegien zu verteidigen!

"Alleine das Auswahlverfahren zu bestehen, erfolgreich durch die Ausbildung zu gehen und dann die verantwortung für 10,20 Flugzeuge gleichzeitig, mit je bis zu 200,300 Menschen darin; wenn unter Deiner Verantwortung ein Kollisionswarnsystem zweier Flugzeuge anschlägt steht man erstmal vor einem Ausschuss, beim 2. mal ist man raus (Fachleute mögen mich gerne korrigieren, ich habe mal vor Jahren die DFS in München besucht). Es gibt einen Grund warum dieser Job so gut bezahlt wird. Bestimmt 95% könnten diesen Beruf gar nicht erlernen, selbst wenn sie es wollten."

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zufriedener_single 07.06.2014, 10:46
99. Frage

Was verdient eigentlich ein Spiegel-Redakteur oder ein Zensuradmin?

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