Forum: Wirtschaft
Vorschläge der Euro-Gruppe: Der Katalog der Grausamkeiten
REUTERS

Eine Entscheidung gibt es in Brüssel noch nicht - dafür aber ein Positionspapier der Euro-Finanzminister. Es liest sich wie eine gewollte Demütigung Griechenlands.

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angelobonn 12.07.2015, 21:26
120. Wo bleiben die Grausamkeiten?

Ich habe den Artikel bis zum Ende gelesen, und zahlreiche sinnvolle Vorschläge gesehen, die eigentlich Selbstverständlich sein sollten, wenn man mit dem Rücken so wie Griechenland zur Wand steht. Grausamkeiten habe ich in der Auflistung beim besten Willen nicht gefunden.

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thinking_about 12.07.2015, 21:27
121. +++ 20:26 Regierungsvertreter:

+++ 20:26 Regierungsvertreter: "Mentales Waterboarding" +++

Das Gespräch von Premier Alexis Tsipras mit Kanzlerin Angela Merkel und Staatspräsident Francois Hollande erinnere an "mentales Waterboarding", zitiert der britische "Guardian" einen "hohen Regierungsvertreter." Wer das sei, sagte der Brüsseler Korrespondent der Zeitung, Ian Traynor, allerdings nicht.
Entweder setze Griechenland noch in der kommenden Woche Reformen um, sei Tsipras gesagt worden. Andernfalls werde das Land die Eurozone verlassen und erleben müssen, wie seine Banken zusammenbrechen.

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epigone 12.07.2015, 21:27
122. Ihr Stil ist der eigentliche Müll!

Zitat von Sprühregen
dämlicher gehts kaum mehr ... das Geld ging an die linken deutschen und französischen Banken ... ihre Biertischparolen schenken Sie sich bitte in Zukunft!
1. Das EK der Banken betrug um 3%. D.h., dass bei einem Zahlungsausfall die Einlagen bei den Banken, die 97 % der Aktiva betrugen, futsch gewesen wären. Und das sind Festgelder, Sparbücher, Pfandbriefe, Sichteinlagen etc. zahlloser Bürger und Unternehmen.

2. Im übrigen ist nur etwa ein Drittel der Hilfszahlungen nach GR zur Ablösung fälliger Schulden an die Banken gegangen. Rd. 220 Mrd. Euro an Gemeinschaftsgeldern dienten der Finanzierung des griechischen Haushaltes und der Auszahlung von Bargeld an die Griechen zwecks Kapitalflucht.

Ohne jegliche Sachkenntnis pöbeln ist extrem peinlich -lassen sie's besser (oder wie Mao sagte: "Ohne Kenntnis kein Mitspracherecht")

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epiktet2000 12.07.2015, 21:27
123. Hört sich nach Kolonie an...

Aber Griechenland mag unbesorgt sein. In der Euro-Gruppe sind einige Länder mit kolonialer Kompetenz. Auch Deutschland weiß mit der Bevölkerung in Kolonien effizient umzugehen. Die Hereros könnten davon Zeugnis geben.

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2015_fortune 12.07.2015, 21:27
124. Demütigend?

Wenn angesichts der griechischen Politik der letzten sechs Monate und des bestehenden exorbitanten Finanzbedarfs seitens der Geldgeber endlich mal konkrete Reformen verlangt werden und dem Verfasser nur populistische Äußerungen, wie "demütigend" oder "Katalog der Grausamkeiten", einfallen, fragt man sich, welchen Zweck diese billige Propaganda verfolgt. Offenbar stehen beim Verfasser die Anliegen der europäischen Steuerzahler nicht hoch im Kurs.

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Oberschlawutzi 12.07.2015, 21:28
125. Jetzt fang ihr auch noch an mit der

... na klar ist die Situation nicht gerade erbaulich, wenn man Schulden hat ohne Ende. Diese Situation ist demütigend, aber nicht der Umstand, dass man über Konditionen verhandelt. Ich habe auch Schulden, ich habe auch verhandelt, und ich habe mich nicht demütigen lassen, vor allem nicht dadurch, dass ich ZUVIEL Schulden angehäuft habe.

Was die Griechen an Schulden aufgehäuft haben, war SELBSTDEMÜTIGUNG.

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an-i 12.07.2015, 21:28
126.

Zitat von singpat
… das wuerde ich mir ja mal fuer Deutschland wuenschen. Aber ernsthaft, was sollen denn das fuer Details sein? Das ist wirklich kleinkariertes Zeug. Das kann ja wohl nicht entscheidend fuer das Wohl und Wehe einer Volkswirtschaft sein.
...haben Sie eine Ahnung, der Wunsch würde ihnen ganz schnell aufstossen

http://europoly.tagesspiegel.de/

in der Ukraine wird es schon praktiziert, dann braucht es in der EU kein TISA und CETA mehr, da alles sowieso in der Hand der WallStreet ist

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/06/10/us-statthalter-beginnen-mit-dem-ausverkauf-der-ukraine/

das ist der alte Trick des IWF

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mhwse 12.07.2015, 21:28
127. ja klar

Zitat von bartsuisse
irgendwie gehts dann weiter. Lieber arm als gedemütigt. Der Tourismus und die Landwirtschaft wird reichen um zu überleben. Bestimmt werden einige Länder auf der Welt auch Hilfe leisten. Aber lieber arm als unter Merkel-Schäuble-Weidmann. UND dann aber knallhart die Deutschen Schulden aus dem Krieg einklagen. Schlimmer als unter deutschlands Pseudohegemonie kanns nicht werden
im Steinzeitmode .. klar gleich sterben muss keiner, obwohl .. es gibt Menschen die benötigen Medikamente .. Kraftfahrzeuge .. Telekommunikation .. Strom .. alles das gibts dann wohl nicht mehr .. 82 Mia sind die Leistung eines EU Arbeitstages .. so viel sollten einem Freunde wert sein .. ausserdem soll es ja zurückbezahlt werden .. hätten die Griechen eine besser Position könnten sie einiges in Rechnung stellen .. andererseits wenn es nicht kategorisch ausgeschlossen wird .. ich würde unterschreiben .. und als guter Geschäftsmann eine saubere und prüfbare Rechnung (ich sage hier nur z.B. wachsende Flüchltingsströme .. da sind 82 Mia gleich verballert ..) schicken .. und natürlich die Vertragsbedingungen einhalten ..

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2wwk 12.07.2015, 21:28
128. Die Banken wurden von der griechischen Regierung

ausgeraubt und die griechische Regierung ist das Volk. Ich lache immer wenn ich lese dass das Bailout an die Banken ging. Die hatten das Geld VORHER an die Griechen gegeben! OK, mehr die Oberschicht aber auch an die Tourismus Branche usw.!

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tallinn1960 12.07.2015, 21:29
129.

Zitat von gewgaw
Es liest sich wie eine gewollte Demütigung Griechenlands. Wie ein Autor auf solch einen Satz kommt macht mich schon sprachlos. Die griechischen Politiker und ein Ex-Finanzminister haben sich in den letzten Wochen wie die Axt im Wald aufgeführt, Griechenland hat seine Partner seit Jahrzehnten ausgenutzt und belogen und der Autor faselt von Demütigung, wenn die Geldgeber auf eine sinnvolle Verwendung ihrer Gelder bestehen. Unglaublich.
Ich könnte ja jetzt schreiben darüber, welchen Respekt demokratisch gewählte Regierungen innerhalb der EU erwarten dürften.

Will ich aber gar nicht. Sondern erwähnen, dass seit dem 2.! Rettungsprogramm - eigentlich seit dem ersten - die Reformunwilligkeit Griechenlands, wo sie denn bestand, hätte angemahnt werden können, seit (mehr als) fünf Jahren! Ich halte einen Vorhalt diesbezüglich an die Tsipras-Regierung für völlig unglaubwürdig und vorgeschoben. Die gibt es erst seit sechs Monaten, und man hält ihr vor, Reformen versäumt zu haben, für die selbst der deutsche Bundestag mehr als eine Legislaturperiode benötigen würde.

Das ist alles völliger Käse, was hier den Journalisten durch Politiker in die Schreibblöcke diktiert wird. "Vertrauensverlust". "Reformunwilligkeit". Auf einmal.

Ich lach mich tot.

Und ich finde es auch enttäuschend, wie viele Foristen sich hier aufs Kreuz legen lassen. Ich finde, gerade das Internet ermächtigt uns Bürger, die richtigen Fragen zu stellen. Stattdessen lese ich virale BILD-Schlagzeilen.

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