Forum: Wirtschaft
Vorschlag von Katarina Barley: Mietervereine sollen Vermieter für Wucher-Inserate abm
Arne Dedert/ DPA

Justizministerin Katarina Barley (SPD) will Inserate für Wohnungen mit Wucherpreisen verbieten - und Mietervereinen die Möglichkeit zum Einschreiten geben.

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iffelsine 21.05.2019, 13:54
1. Wie soll das denn kontrolliert werden ?

Die im Online-Inserat angebotene Miete kann ich ja ohne Betriebs- und Heizkosten reinsetzen und auch eine Staffelmiete fordern ohne diese im Inserat zu nennen. Aber Mietervereine haben ja genug Zeit das rauszufinden.

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gibraldo 21.05.2019, 13:54
2. abgewirtschaftet

haette unsere regierung in den letzten 20 jahren etwas für innovation, digitalisierung und breitbandausbau getan, hätten wir heute global player a la google, facebook und co würden aehmliche gehälter wie im silicon valley zahlen und alle würden über die mitpreise lächeln. politisch gewollte deflation ist das.

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frenchie3 21.05.2019, 14:06
3. Gute Idee !?

Wie viele Wohnungen sind überhaupt betroffen? Man redet von welchem Zustand der Wohnung in welcher Lage? Ist ortsüblich der ganze Ort mit Sozialwohnungen oder nur das Villenviertel pur? Da gehen die Interpretationen schon los und die Gerichte haben eh nichts zu tun. Wenn jemand eine überteuerte Wohnung bewirbt passiert was? Es meldet sich einer der sie bezahlen kann/will. Wird die nicht beworben und der potentielle Mieter schlägt auf, wer bekommt sie? Einer der sie bezahlen kann/will. Aktionismus pur. Aber schön wenn es dieses Gesetz gibt, dann kann man endlich etwas gegen die Ausbeuter tun die ausländischen Arbeitnehmern Dreckslöcher für teuer Geld "vermieten". Ich befürchte aber daß das weder die angepeilte Klientel sind noch die Mieter die sich (zu Recht) beschweren. Und es wird keinen Mieterverein interessieren weil die in der Regel nicht Mitglieder sind. Halt, da wäre eine Abmahnprämie nicht verkehrt..... grübel :-)

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Dr. homo oeconomicus 21.05.2019, 14:11
4. Typisch SPD

Man es vergeht kaum ein Tag wo nicht irgend ein Sozi Schwachsinn verbreitet. Erst Kühnert, jetzt Barley und morgen Nahles. Da ist erst einmal die Frage: Was ist ein überhöhter Mietpreis? Woran soll dieser objektiv festgelegt werden. Denn es muss die Lage, die Ausstattung objektiv beurteilt werden. Wie soll der Mieterverein objektiv an diese Infos kommen? Vor allen Dingen warum soll der Mieterverein die Kompetenz haben und nicht Haus und Grund? Der Mieterverein ist ein Interessenvertretung keine objektive Instanz. Daher völlig ungeeignet.

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max-mustermann 21.05.2019, 14:12
5.

Ach gott wie putzig unsere "Experten" aus der Politik mal wieder.
Als ob ein Vermieter in begehrter Lage es nötig hätte ein Wucherpreis auszuschreiben der nimmt einfach den Mieter der am meisten bietet.

Genau so wie heute Immobilien immer häufiger gegen Höchstgebot verkauft werden.

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MichaelundNilma 21.05.2019, 14:23
6. Mission Barley, Auslaufmodell Mietwohnung

Das Frau Barley sich auf einem Kriegszug gegen Vermieter befindet, dürfte auch der letzten Oma, welche eine Wohnung vermietet um ihre Rente aufzubessern, damit sie u.U. dem Staat nicht zur Last fällt, nicht entgangen sein. Die Frage ist, sollte ein Verein – auch wenn er Mietverein ist, Teil der Justiz eines Rechtsstaats werden, und damit Teil eines Überwachungssystems a la Barley, um Vermieter ausnahmslos wie Abmahnvereine zu drangsalieren oder ob auch Vermieter Rechte haben. Als Vermieter muß man sich mittlerweile darüber Sorgen machen, ob man noch Teil dieser Gesellschaft ist oder zum rechtlosen Gut degradiert worden ist. Gehört einem die vermietete Wohnung noch, welche man bezahlt hat, oder und muß man den Mietverein fragen, ob man noch einen Mietzins erwirtschaften darf und ob Nichteigentümer über das Mieteigentum anderer bestimmen dürfen, ohne sich an den Kosten beteiligen zu müssen. Dann wären wir wieder im Kommunismus angekommen. Das wilde, unterschiedslose, um sich schlagen und eindreschen auf alle Vermieter, durch Frau Barley, ist der direkte Weg in den Kommunismus. Es gibt ca. 4 Mio. Vermieter, sicher sind ihre Wählerstimmen bei der SPD nicht gut aufgehoben. Liebe Vermieter, investiert lieber wieder in Aktien, da ist das Risiko inzwischen geringer und die Rendite höher.

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quidquidagis1 21.05.2019, 14:37
7. Die Tierzuchtindustrie..

Zitat von MichaelundNilma
Das Frau Barley sich auf einem Kriegszug gegen Vermieter befindet, dürfte auch der letzten Oma, welche eine Wohnung vermietet um ihre Rente aufzubessern, damit sie u.U. dem Staat nicht zur Last fällt, nicht entgangen sein. Die Frage ist, sollte ein Verein – auch wenn er Mietverein ist, Teil der Justiz eines Rechtsstaats werden, und damit Teil eines Überwachungssystems a la Barley, um Vermieter ausnahmslos wie Abmahnvereine zu drangsalieren oder ob auch Vermieter Rechte haben. Als Vermieter muß man sich mittlerweile darüber Sorgen machen, ob man noch Teil dieser Gesellschaft ist oder zum rechtlosen Gut degradiert worden ist. Gehört einem die vermietete Wohnung noch, welche man bezahlt hat, oder und muß man den Mietverein fragen, ob man noch einen Mietzins erwirtschaften darf und ob Nichteigentümer über das Mieteigentum anderer bestimmen dürfen, ohne sich an den Kosten beteiligen zu müssen. Dann wären wir wieder im Kommunismus angekommen. Das wilde, unterschiedslose, um sich schlagen und eindreschen auf alle Vermieter, durch Frau Barley, ist der direkte Weg in den Kommunismus. Es gibt ca. 4 Mio. Vermieter, sicher sind ihre Wählerstimmen bei der SPD nicht gut aufgehoben. Liebe Vermieter, investiert lieber wieder in Aktien, da ist das Risiko inzwischen geringer und die Rendite höher.
..wird von Tierschutzvereinigungen überwacht und Exzesse gemeldet.Die Vermieter werden nun vom Mieterverein überwacht und Exzesse abgemahnt.So läuft das nun mal da,wo es der "Marrkt regelt".Bedanken Sie sich bei den schwarzen Schafen der Branche.

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bernhard.geisser 21.05.2019, 14:42
8.

Angenommen im Jahr 2019 sei an einem gewissen Ort der ortsübliche Niveau der Mieten bei 100%. Wohnungen sind dort aber knapp und begehrt, so dass die Vermieter leicht auf 110% oder 120% gehen können, sich also auch gemäss neuem Gesetz im zulässigen Bereich bewegen. Nach zwei Jahren wird ortsübliche Niveau der Mieten neu ermittelt und liegt nun auf 110% im Schnitt gegenüber 2019. Womit neu ab 2021 Mieten bis 130% im Vergleich zu 2019 möglich sind. Wenn das so weiter geht, dann ist im Jahr 2029 die ortsübliche Miete um 50% höher als 2019. Und Frau Barley wird anlässlich ihrer Pensionierung sagen: "Das Gesetz hat leider nicht die erwartete Wirkung erzielt".

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micsei 21.05.2019, 14:42
9.

Und wenn die Mieten deshalb so hoch sind, weil die Grundstückskosten, Baukosten, teure Auflagen, Baunebenkosten, Steuern so hoch sind? Wer eine mittelwertige Neubauwohnung in Frankfurt für unter 13€/qm anbietet, kalt, der sollte eine Spendenbescheinigung bekommen

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