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Vorsorgeatlas Deutschland: So steht es um Ihre Rente
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Wie sicher ist der Lebensstandard der Deutschen im Alter? Eine umfassende Studie zur Altersvorsorge zeigt, wie viel Geld die gesetzliche Rente abwirft. Das Ergebnis: Vor allem den Jungen fehlen später mehrere hundert Euro.

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karljosef 10.10.2017, 13:52
150. Wenn Sie sich noch nie geirrt haben,....

Zitat von realist4
Ich kenne keine Rentner, welche nicht deutlich weniger Rente als das letzte Gehalt erhalten. Das war schon immer so, außer bei den Beamten, welche inzwischen auch etwas zurückstecken mussten. Wer also seinen Lebensstandard nicht .....
Zu Zeiten von Kohl wurden Arbeitnehmer in die Rente gejagt, sage ich mal!
Man wollte Platz für jüngere Arbeitnehmer schaffen, schwurbelte man. (Nein, nein, niemand kam auf den Gedanken, dass jüngere schlicht und einfach billiger [u]waren[/], sie sind es nicht mehr unbedingt.

Zu diesen Zeiten gab es Rentner, die mehr Geld bekamen, als je in ihrem Leben!

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KaraBenFasel 10.10.2017, 13:55
151. 45 Arbeitsjahre

Zitat von raddy
Ich denke Sie wissen nicht was es heißt 45 Jahre zu Arbeiten. Als Handwerker ist das körperlich kaum zu schaffen. Im Büro schaffen Sie es mental nicht. Was es heißt bis 30 zu studieren, kenn ich aus dem Bekanntenkreis.
Es spricht nichts dagegen, nach 45 Arbeitsjahren in Rente zu gehen. Es ist aber eine schreiende Ungerechtigkeit (gegenüber den anderen Beitragszahlern), die längere Bezugsdauer abschlagsfrei in Anspruch nehmen zu können.
Nach 45 Beitragsjahren (also mit stetiger Erwerbsbiografie) hat man sicherlich ausreichende Rentenansprüche erworben. Für die anderen (häufige Arbeitslosigkeit) trifft ihr Argument ("ist das körperlich kaum zu schaffen") schlicht nicht zu.

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Plasmabruzzler 10.10.2017, 13:57
152.

Zitat von joomee
"Gleichzeitig eine Mindesrente von z.B. 1.000,- € (besser mehr) einführen" Wir haben das doch schon. Wenn Sie unter dem die Grundsicherung fallen, springt der Staat ein.
Die Grundsicherung beträgt zurzeit 688,25 EUR. Weit entfernt von 1.000 EUR. Und nicht jeder ist anspruchsberechtigt bzw. muss ggf. auch andere Einschnitte in Kauf nehmen.

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unaufgeregter 10.10.2017, 13:57
153. Der Staat bedient sich

Zitat von Alter Falter
Ich habe das mit der Rente vor über 20 Jahren schon ernst genommen und kräftig privat vorgesorgt, da Alleinverdiener (meine Frau bekommt ca. 150.-€ Rente). Nun bin ich seit 3 Monaten im Ruhestand und meine privaten Vorsorgen schmelzen wie der Schnee in der Sonne - dank inzwischen......
Das ist sehr bedauerlich für Sie und Ihre Ehefrau. Wer heute noch den Versprechungen des Staates traut, baut im wahrsten Sinne des Wortes auf Sand.
Heute gibt es kaum noch Zinsen auf Spareinlagen und ich neige dazu, mein Geld in die sprichwörtliche Matratze zu stopfen. Da kann ich jederzeit ran. Der Staat kann sich nicht noch einmal mittels Sozialversicherungsbeiträgen an meinem Geld bedienen. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum in letzter Zeit so viel von der Abschaffung des Bargeldes geschwafelt wird. Zur Not kann man das Geld auch noch in Edelmetallen lagern.

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santoku03 10.10.2017, 13:58
154.

Zitat von forumgehts?
werden wohl Renten mit Pensionen verwechselt. Einfach mal bei den Prozentsätzen nachschauen, dann kommt das nicht wieder vor! :-((
Wenn hier jemand etwas verwechselt, dann sind das eher die Autoren solcher Artikel. Meine Darstellung ist den Umständen entsprechend verkürzt, aber korrekt.

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pieterbruegel 10.10.2017, 13:58
155. Richtig..

Zitat von trader_07
Da sind Sie nicht umfassend informiert. Schon mit einem geringen Betrag von rund 200 Euro monatlich können Sie über einen Zeitraum von .......
..diese Vorsorge haben Viele betrieben.Der Staat hat sich dann gefreut,wenn der Betroffene mit 55Jahren im ALG II gelandet ist.Er brauchte es erst mal nicht zu zahlen...!

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santoku03 10.10.2017, 14:00
156.

Zitat von tanriverdi
... wenn ein Volk zuwenig Kinder hat. Eine Zeit lang geht´s gut, doch irgerndwann kommt die Abrechnung. Da können jetzt die Experten reden und analysieren und streiten, es wird unterm Strich alles nichts nutzen. Ohne ausreichende Reproduktionsrate geht´s einem Volk früher oder später an den Kragen.
Bei steigender Produktivität (ist gegeben) und Wirtschaftswachstum (ebenfalls) sind auskömmliche Renten auch bei schrumpfender Bevölkerung kein Problem. Das Problem sind nicht fehlende Kinder, sondern der falsche Rentenmechanismus.

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santoku03 10.10.2017, 14:03
157.

Zitat von urbanism
das Problem ist doch, dass die private Zusatzversorgung aktuell keine Rendite erwirtschaftet.
Das war dank horrender Provisionen immer schon so. Der Anschein einer leicht positiven Rendite kann nur aufrechterhalten werden, wenn mann die staatliche Subvention einrechnet. Wenn schon staatliche Subvention, dann bitte auch für zusätzliche freiwillige Einzahlungen in die GRV, sonst ist es nur ein Konjunkturprogramm für die privaten Versicherungen.

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pieterbruegel 10.10.2017, 14:03
158. Nur sind die Zeiten..

Zitat von joomee
Das ist leider falsch. Ihr Beitrag zeigt exemplarisch, dass die für die meisten Deutschen "Vorsorgesparen" nur bedeutet, dass man risikolos Zinsen von Kapitallebensversicherungen bekommt. Es gibt aber auch noch Sachanlagen wie Aktien .....
..von "einmal Daimler ,immer Daimler"vorbei.Bei den heutigen prekären Arbeitsverhältnissen ist man schnell im ALG I gelandet und nach einem Jahr im ALG II.Dann wars das mit dem schönen Aktiendond!

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TS_Alien 10.10.2017, 14:04
159.

Bei dem Beispiel mit den 1070 Euro verdient man rund 2200 Euro brutto, d.h. ungefähr 1500 Euro netto. Es fehlen also knapp 400 Euro zur späteren Rente. So schlimm ist das nicht. Niemand kann erwarten, dass man als Rentner ähnlich viel erhält wie als Arbeitnehmer. Als Rentner hat man ja auch weniger Ausgaben (Fahrt zur Arbeitsstelle, ...).

Würde man komplett zum Generationenvertrag zurückkehren und sämtliche privaten "Renten" nicht mehr mit Steuergeldern unterstützen, wären in diesem Beispiel sicher locker 100 Euro mehr möglich.
Das Rentensystem ist nicht schlecht. Schlecht sind eher die "Alternativen" dazu.

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