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Vorsorgeatlas Deutschland: So steht es um Ihre Rente
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Wie sicher ist der Lebensstandard der Deutschen im Alter? Eine umfassende Studie zur Altersvorsorge zeigt, wie viel Geld die gesetzliche Rente abwirft. Das Ergebnis: Vor allem den Jungen fehlen später mehrere hundert Euro.

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santoku03 10.10.2017, 14:05
160.

Zitat von descartes
Ein Volksentscheid auf Bundesebene? Kommt hoffentlich nie! Ganz einfach, auch wenn es wohl jeder Stammtischler anders sieht, weil die meisten Bürger zu bequem oder schlichtweg zu ungebildet sind, bundes- oder länderweit reichende Themen zu überblicken und die ......
Daumen hoch. Hinzu kommt, dass es bei Volksentscheiden nur schwarz und weiß gibt und keine Möglichkeit, Kompromisse auszuhandeln, wie in einem Parlament bzw. einer Regierungskoalition. Wohin das führt, sieht man am Brexit. Statt eines Kompromisses überstimmen 52% die 48%. Das ist falsch verstandene Demokratie. Und ich würde das auch sagen, wenn es andersherum ausgegangen wäre.

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netroot 10.10.2017, 14:05
161. Durchrechnen!

Ich empfehle sehr die privaten Angebote durchzurechnen. Meist erreicht man mehr, wenn man das Geld im Sparstrumpf hortet.

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Berliner42 10.10.2017, 14:06
162.

Zitat von zensurgegner2017
Was soll denn sonst dabei rauskommen, wenn sich Vermögende bzw Gutverdiener aus der staatlichen Rentenbeitragszahlung verabschieden können. Warum bezieht man nicht das Kompletteinkommen.....
Warum sollte man in so ein Loch einzahlen? Die Akzeptanz der RV wäre endgültig dahin. Einzahlungen und Auszahlungen müssen äquivalent sein. Eine zu große Negativrendite wäre nicht verfassungsgemäß.

Ihr zweite Annahme ist übrigens auch falsch.

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Kurt-C. Hose 10.10.2017, 14:07
163.

Zitat von janfred
Als wir ab den 70er Jahren die Geburtenschwachen Jahrgänge hatten wurde sehr schnell erkannt, daß in der Zukunft immer weniger Leute für einen Rentner aufkommen müssen. Zusätzlich wurde die "Rentenkasse" auch zweckentfremdet um andere Löcher zu stopfen. Sich den Luxus zu gönnen immer weiter am Beamtentum festzuhalten ist auch eigentlich sehr kurzsichtig. Und als dann.....
Ihr Beitrag strotzt von Unkenntnis und Fehlern.
Erstens: Beamte sind fpür Bund und Länder kein "Luxux", sondern während der Anstellung billiger als Angestellte. Wenn die Haushalte angespannt sind und die Kämmerer von der Hand in den Mund leben, stellen sie lieber Beamte ein, als teure Angestellte und hofeen, dass sich für das Pensionsproblem irgendwann eine Lösung findet. Die Kämmerer können aber nicht einfach schüler nach Hause schicken, keine Baugenehmigungen mehr ausstellen oder die Finanzämter schließen, um Stellen abzubauen.

Zweitens weder SIE noch sonstwer haben einen "Pfennig mehr in die Rentenkasse eingezazahlt" als jeder Ostdeutsche. ERstens haben Sie nicht verstanden, was ein Umlagesystem ist, und zweitens nicht, dass die Demogrphie der DDR deutlich gesünder war als die der BRD und damit dem Rentensystem ein echter Gefallen getan worden ist, in dem man lauter junge Beitragszahler hereingeholt hat. Denn die Ostrenter kriegen nicht nur Renten, sondern die jungen Ossis zahlen auch kräftig in das Rentensystem ein (Bei der Frag ist sogar egal, ob sie mittlerweile im Osten oder im Westen leben). Gleichzeitig sind die Ostrenten heute noch nicht auf dem Niveau der Westrenten, die jungen Ossis zahlen aber gleich hohe Beiträge. Wenn man überhaupt eine Unsinnigkeit feststellen wollte, dann die.

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Berliner42 10.10.2017, 14:08
164.

Zitat von lupenreinerdemokrat
Auch aktuell gilt die Altersarmut als großes gesellschaftliches Problem hierzulande
Altersarmut ist heute mitnichten ein großes Problem. Rentner sind die Gruppe mit dem geringsten Armutsrisiko und den höchsten Vermögen. Die könnten das Problem untereinander lösen ohne die Jüngeren zu belasten.

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Georg_Alexander 10.10.2017, 14:12
165. Die Lösung ist

ein komplett steuerfinanziertes "Bedingungsloses Grund-Einkommen" für ausnahmslos ALLE Bürger dieses Landes mindestens in der Höhe der jetzigen Grundsicherung. Vorteil: Kein riesiger Verwaltungsaufwand für die Zuteilung. Keine komplizierten (um nicht zu sagen undurchsichtigen) Rentensysteme, die letztlich für große Teile der Bevölkerung doch in der Grundsicherung enden und - das Wichtigste - ALLE tragen mit ihren Steuern dazu bei. Ende der staatlich sanktionierten Drückebergerei der Reichen!
Voraussetzung ist folglich: Konsequente Schließung der bekannten 'Steuervermeidungssysteme'.
Da der Aufwand für das BGE insgesamt eher niedriger als höher ist und bei Beteiligung aller am Steueraufkommen auch mehr Steuern zusammenkommen, kann das gesamte Steuerniveau entsprechend verringert werden.

Wer mehr haben will, der kann dann nach eigenem Gutdünken vorsorgen. Das werden schließlich immer noch weitaus die meisten sein :-D

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Plasmabruzzler 10.10.2017, 14:13
166.

Zitat von joomee
Sie müssen das Geld auch intelligenter anlegen. Über 30 - 35 Jahre sollten Sie mit breit gestreuten Aktien und Fonds im Schnitt auf 4 - 6% Rendite pro Jahr kommen.
Diese Art, Vermögen anzulegen, ist aber auch ganz schön risikoreich. Da könnte man ja auch empfehlen, ausgewählte Weine verschiedener Jahrgänge zu kaufen, gut zu lagern und im Alter wieder gewinnbringend zu verkaufen. Oder Oldtimer...

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Kurt-C. Hose 10.10.2017, 14:13
167. Statistik ist schwierig

Aus den Ansprüchen an die gesetzliche Rentenversicherung Rückschlüsse auf "Wohlstand" oder "Armut" zu ziehen, ist bestenfalls schemenhaft möglich. Klassisches (nicht seltenes) Beispiel: Er Selbständig oder gut verdieneder Angestellter, Sie früher berufstätig, dann Hausfrau. Er pritvat vorgesorgt, eigenes Haus bissel Vermögen. Sie zu Anfang zwanzig Jahre gearbeitet, jetzt als Rentnerin vielleicht 600 Euro Rente - offziziell nach der Statistik arm, wohnt aber im hinterlassenen schuldenfreien Haus und hat ein paar Dividenden und Zinsen aus dem Vermögen? Ist Sie jetzt arm, weil sie 600 Euro Rente kriegt? Nein.

Die Frage, wer wie im Alter dasteht, hängt von so vielen Faktoren ab, einschließlich in den kommenden Generationen von der Größe ererbten Vermögens, dass das mit der Statistik der gesetzlichen Rentenansprüche allenfalls schemenhaft zu erfassen ist.

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KarlRad 10.10.2017, 14:24
168. Privat vorsorgen?

Als Familie (mit zwei Verdienern) bleibt am Ende des Monats nichts übrig. Geht alles für Miete, Energie, Essen und Schul- und Kitagebühren drauf. Was soll der Humbug mit der privaten Vorsoge?!

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thoms1957 10.10.2017, 14:29
169. Die Lüge von der Alternativlosigkeit sinkender Renten

Das Rentensystem gehört reformiert: 1. Alle zahlen ein - auch Selbständige und Gutverdiener 2. Freiwillige Einzahlungen in die gesetzliche Rente müssen möglich sein. Das System läuft, ist provisionsfrei und füttert nicht die private Versicherungswirtschaft. 3. Alle Einkommen werden beitragspflichtig, auch Mieteinnahmen, Kapitalerträge und Dividenden. 4. Das gilt ebenso für die Kranken- und Pflegeversicherung. Hört sich einfach an, müsste aber gegen die oberen 5% und die Lobbyisten in Poltik und Wirtschaft durchgesetzt werden. Dass die jüngere Bevölkerung in Relation schrumpft ist Fakt. Aber gleichzeitig steigt jedes Jahr die Produktivität der Wirtschaft. Davon profitieren aber fast ausschließlich Aktionäre und andere Kapitalbesitzer. Fazit: Ein gerechtes Rentensystem wäre möglich. Es ist aber von Wirtschaft und Politik nicht gewollt. Stattdessen wird uns von diesen Herrschaften die Alternativlosigkeit sinkender Renten suggeriert, bis wir anfangen, das selbst zu glauben.

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