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Vorsorgeatlas Deutschland: So steht es um Ihre Rente
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Wie sicher ist der Lebensstandard der Deutschen im Alter? Eine umfassende Studie zur Altersvorsorge zeigt, wie viel Geld die gesetzliche Rente abwirft. Das Ergebnis: Vor allem den Jungen fehlen später mehrere hundert Euro.

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pittiken 16.10.2017, 09:03
410.

Zitat von jupp78
Richtig, genauso wie Rentner. Das alles ist aber halb so wild. Aktuell fehlen keine Arbeitsplätze. Eine Volkswirtschaft muss einen stabilen Zustand hinbekommen. Immer mehr.....
Rentner sind knauserige Konsumenten. Es wird nichts mehr großes angeschafft, nach dem Motto, das was ich habe, reicht bis ich in die Kiste steige. Die Heizung wird runtergeregelt, stattdessen sitzt man mit den dicken Ballabudschihosen und zwei Decken vor dem Fernseher. Wasser wird gespart, weil man die Klamotten zum Lüften raushängt, statt zu waschen, sind ja keine Flecken da, kann ich morgen dann noch mal anziehen. Entsprechendes Ergebnis kann man an der Kasse im Supermarkt/Discounter erleben.

Wie kommen Sie auf noch größeren Babyboom als Antwort auf die Babyboomer?

Meine Mutter = 4 Kinder, 6 Enkelkinder, 2 Urenkelkinder.
Alle vier Kinder Beitragszahler, 4 Enkelkinder sind Beitragszahler, 1 ist noch Schüler, 1 ist gesundheitlich nicht in der Lage zu arbeiten.
Erkennen Sie die Schieflage? Und dann kommen noch die kinderlos gebliebenen dazu, die auch versorgt werden wollen.

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christian-h 16.10.2017, 10:23
411. Angabe

Zitat von jupp78
1)Berechnen kann das eh niemand, denn dafür gibt es für die Zukunft eben noch zu viele Variablen. 2)Denn zum keine Ahnung wie vielten mal: Aus dem Fakt, dass rund 50% der Beschäftigen weniger als 2330€ verdienen, kann man nicht schlussfolgern, dass diese 50% auch irgendwann mal in der Grundsicherung landen.
1) Die Rentenversicherung, die jedes Jahr die Rentenbescheide verschickt, hat eine ziemlich gute Datenlage.

2) Dann würde ich Sie doch bitten zu Qualifizieren wieviele davon Azubis, Studenten, Teilzeitmuttis etc sind.
Sie scheinen ja genauere Zahlen zu haben um Ihre Aussage entsprechend zu untermauern.

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christian-h 16.10.2017, 10:31
412. Angabe

Zitat von jupp78
1. Ich lasse noch ein Stück Ihr Argument gelten, dass man nicht einfach etwas gescheites lernen sollte zu. 2.Aber dass man als Kindergartnerin nicht in der ......
1) Wo hätte ich dieses geschrieben? Die Frage ist doch eher was ist "etwas gescheites" bzw. wer legt fest welcher Beruf "gescheit" ist?
Ich halte jeden Beruf der für den reibungslosen Ablauf in einer Gesellschaft notwenig ist für gescheit. Nur spiegelt sich das nicht zwangsweise im Einkommen wieder.

2) Das sollten Sie belegen. Wenn eine Gemeinde/Stadt größtenteils nur Kitas mit Öffnungszeiten von 8 - 14 Uhr anbietet, dann können Sie eben nur zu diesen Zeiten arbeiten. Und zu diesen Zeiten zu arbeiten heißt eben Teilzeit.

3) Dann dürfte es für Sie ja kein Problem sein dieses mit Zahlen zu untermauern wenn Sie dieses behaupten.
Oder handelt es sich da eher um Bauchgefühl.

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christian-h 16.10.2017, 10:37
413. Angabe

Zitat von tatsache2011
Kinder erhöhen die Arbeitsplatzzahl, weil sie Konsumenten sind. Waren müssen hergestellt werden (z.B. Kinderwagen, Kleidung) und Dienstleistungen (z.B. Friseur) werden benötigt.
Nicht zwangsweise.
Es kommt auf den Technologisierungsgrad der Herstellung dieser Produkte an und wo diese hergestellt werden.
Es ist ja vielfach so, das Sie mit weniger Manpower immer mehr Konsumenten versorgen können.
Wo es schwieriger wird sind eher soziale Berufe (Lehrer, Kindererzieher, Pleger etc.) da wird es einen Zuwachs geben müssen.

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christian-h 16.10.2017, 10:43
414. Angabe

Zitat von jupp78
1)Richtig, genauso wie Rentner. 2)Das alles ist aber halb so wild. Aktuell fehlen keine Arbeitsplätze. 3)Eine Volkswirtschaft muss einen stabilen Zustand hinbekommen. Immer mehr Kinder, damit man die "wenigen" Alten versorgen kann, das ist kein stabiler Zustand.
1)Rentner weniger, denn Renter sind ja schon vorher Konsumenten gewesen als diese noch keine Rentner waren.
Der Punkt ist dort eher das der Konsum dieser Gruppe sinken wird im Vergleich zu vorher da eben auch das Einkommen sinkt.

2) Es fehlen Arbeitsplätze und zwar die gut bezahlten. An weniger gut bezahlten gibt es keinen Mangel, da haben Sie recht.

3) Die Datenlage sieht aber etwas anderst aus. Die Zahl der "Alten" steigt aufgrund der höheren Lebenserwartung während der Zuwachs an Kindern eher stagniert.
Wobei man eben nicht pauschal sagen kann das wir zwangsweise mehr Kinder benötigen. Industrie 4.0 und technischer Fortschritt werden dafür sorgen das wir weniger Manpower brauchen um unsere Bevölkerung zu versorgen.

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