Forum: Wirtschaft
Vorstandschef Zetsche verabschiedet sich: I schaff bald ned mehr beim Daimler
obs/ SWR - Südwestrundfunk/ Daimler AG

Bei den Schwaben gilt als wer, wer einen Job "beim Daimler" ergattert. Dieter Zetsche war dort gar 13 Jahre lang Vorstandschef. Mit Walrossbart und flotten Auftritten wurde er selbst zur Marke. Nun tritt er ab - als einer der Letzten seiner Art.

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tobilechat 22.05.2019, 14:12
30. Demut täte gut

Zitat von MatthiasPetersbach
hat der schonmal was "gschafft"? Macht eigentlich nicht wirklich jemand, der "beim Daimler" ist - höchstens die unten.
Allein die unten erwirtschaften die Millionen der da oben.

Das müsste nicht so sein.

Ein deutschlandweiter Generalstreik würde den Aktionären recht schnell das Herz in die Hose rutschen lassen.

Aber es müsste nichts weniger als eine Revolution her, um dieses System umgehend zu beseitigen.

Es hilft aber auch, wenn sich ein jeder Strategien überlegt, wie er diesem System schaden kann und dann diese Strategien in tägliches Handeln umsetzt.

Wer das System toll und wahnsinnig geil findet, empört sich, wer das System lieber heute als morgen am Boden sähe, macht es.

Immerhin wäre doch laut Stéphane Hessel etwas gewonnen, wenn wenigstens mal ein paar wenige anfängen, sich zu "empören" (vgl. Stéphane Hessel "Empört Euch").

Jeder Mensch sollte vor den wahren Herrschern dieser Welt Respekt haben und ihnen Demut zollen. Denn im Vergleich zu Ihnen ist jeder Konzernchef ein kleines Lichtchen: Einem wie Zetsche knipst ein Hacker den Daimler ohne Probleme aus.

Diese kleinen Manager sollen mal nicht glauben, sie drehten das ganz große Rad oder wären mehr als ein kleines Rädchen.

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till_wollheim 22.05.2019, 14:15
31. Was sollen denn diese VOR-Urteile!

Die Schweden können vieles besser als wir in Deutschland. So haben sie zum Beispiel es geschafft, das depperte Bargeld überflüssig zu machen ohne es aber abzuschaffen! So hat man im Notfall immer noch ein Tauschmittel. Und genauso pragmatisch wird Herr Källenius Daimler führen. Zum Führen braucht er kein Ingenieur zu sein, er muß aber fähig sein, sich mit guten Leuten zu umgeben. Diese Fähigkeit hat er, denn sonst hätte Herr Zetsche ihn nicht als Nachfolger aufgebaut! Also lasst mal die unwissenschaftlichen Seitenhieb auf die Schwedische Industrie - zumal Volvo ein ganz hervorragendes Auto ist. Und elektrisch ist die Zukunft des Autos - da beißt die Maus keinen Faden … Denn ein Verbrennungsmotor ist ein Dinosaurier verglichen mit einem Elektromotor. Besteht doch der letzter nur aus 1/10 der Teile und hat einen 3 x höheren Wirkungsgrad und ermöglicht geräuschloses Fahren!

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tobilechat 22.05.2019, 14:35
32.

Zitat von nn280
zu billigen Plastik-Designerhöhlen mit für Chinesen ausreichender Qualität systematisch - durch alle Baureihen hindurch - heruntergespart. Die wenigen noch in Deutschland abgesetzten Exemplare sind hoffnungslos überteuert. Viel billige Effekthascherei im Innern, erbärmliche Sitze. Nach 15 Neuwagen seit 1976 weiß ich, wovon ich spreche. Es begann 2006 bei der alten A-Klasse. Von Jahr zu Jahr viel etwas bei den Grund- Elegance- oder Avantgardeausstattungen weg. mein VW von 2016 hat - dank Winterkorn - eine derart hervorragende Qualität bis ins Detail, wie kaum einer der Mercedes zuvor. Vom Motor über das Getriebe, die verzinkte Karosserie, excellente Bremsen und speziell die Sitze bis zur Farbe der Ventilkappe bei den werksseitigen Winterrädern, die an die Farbe der Radkappen angepaßt ist. Von Luftspaltmaßen ganz abgesehen, die kann Mercedes bis heute nicht. Wenn ich mich heute in eine A- oder B-Klasse setze, bin ich entsetzt. Nie wieder ein Mercedes-Benz! Ich vermisse nur den hervorragenden Service von Mercedes, wo ich in 40 Jahren Kundschaft bereits zur Verwandtschaft zählen durfte.
Wie kann man einen Betrüger loben?.

Das genialste Genie und sein Produkt zählen bei mir nichts, wenn dieses Genie betrogen hat.

Betrug ist ein Delikt, zwar wird es anscheinend in gewissen Kreisen nicht geahndet, aber es bleibt eben doch ein beklagenswertes Delikt.

Auch wenn Carsten Maschmeyer davonkommt, für mich ist er das Gegenteil eines Vorbildes, ein Mensch zum Abgewöhnen.

Und wenn ein Staat nicht fähig ist, so einen in die rechtlichen Schranken zu weisen, dann kann Maschmeyer nicht mal als Negativbeispiel dienen, weil niemand weiß, was dem Staat ein solches Vergehen an Bestrafung und Verurteilung wert ist und der Staat kein Exempel an einem wie Maschmeyer statuiert hat.

Herrn Maschmeyer wird das alles egal sein, sicher meint er, er hopst bis an sein Lebensende frei da draußen rum, ich frage mich aber, da er weder Vorbild noch Negativbeispiel ist, was so einer der Gesellschaft bringt, was nützen der Gesellschaft Diebe und Betrüger, wenn sie weder Vorbild noch Negativbeispiel sind?.

Nun ja, ich vermute mal, wenn das das Schlechte ist, dann schärft das den Kontrast zum Guten und davon profitieren ja auch viele ehrliche "Häute".

Danke, Carsten, Danke, dass Du mich beklaut hast, als Du die geschätzten 35 Milliarden aus unser aller Steuerkasse nahmst?.

Tut mir Leid Carsten M., wie ich mir es auch hindrehe, was bleibt ist, ich mag dich und deinesgleichen nicht und würde es gerne sehen, wenn solche Leute wie ihr nicht meine Mitbürger wären, sondern us-Amerikaner., die fänden euch zudem richtig geil und würden sagen: Yezzz, das ist einer von uns.

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spiegelneuronen 22.05.2019, 14:43
33. angepasst, eine Marke als Manager ohne Eigentümer-Verantwortung

Zitat von janos71
Zitat: ... Zetsche zählt zu dieser Managerliga, genauso wie die früheren VW-Chefs Martin Winterkorn und Ferdinand Piëch. Die Autos, die sie bauen ließen, galten als konkurrenzlos gut... ...
Darsteller sind alle drei.
Winterkorn ist verbrannt - US-Strafverfolgung etc.

Piech und Zetsche unterscheidet eines.
Die Verantwortung als Eigentümer. Piech mit seinen damaligen Anteilen zog sich zurück.

Zetsche, ohne bestimmend große Anteile -also Manager, der hauptsächlich mit fremdem Geld spielen darf- wird als Aufsichtsrat gehandelt.
...damit der Ketchup weiter blubbert - wie der Autokenner Dr. Z. über die Zukunftstechnik E-Mobility darstellt.
Oh je ...

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tobilechat 22.05.2019, 15:09
34.

Zitat von Dornröschen R.
Die allererste Aufgabe eines Autokonzerns ist es, gute Autos zu bauen (natürlich soll er seine Kundinnen und Kunden nicht betrügen/Abgasskandal, und wenn er das getan hat, muss er es wieder gerade biegen). Der neue Manager ist Schwede. Schweden, aha. Weil die so tolle Autos bauen? Saab sah aus wie ein Flugzeug und Voölvo wie einen Panzer (zu schwer, zu spritfressend). Pleite sind Saab und Volvo auch (vielleicht ist noch chinesischer Investor dran). Und die wollen uns erklären, wie es geht? Die Schweden hatten keine andere Wahl als auf E-Autos zu setzen, weil sie nichts anderes mehr hatten. Sie sind nicht weiter als die Deutschen, sondern schlechter. Der Nachfolger: BWL studiert. Kein Ingeneuir mehr, kein Fachmann, sondern eine Labertasche, die ihr Fähnchen in den Wind hängt, grad ist es Umwelt (ist ja auch wichtig). Und wenn er den Konzern heruntergewirtschaftet ist, heißt es, die deutschen Autobauer sind zu schwerfällig, zu langsam, können keine Zukunft.
Bin mal gespannt, wie die Scheichs das sehen, ob sie Aktienpakete abstoßen oder zukaufen.

Wenn die Ihr Geld verbrennen, ficht mich das nicht groß an, auch nicht bei PSG, Chelsea oder ManU.

Überhaupt, wenn die Welt nichts Wichtigeres und Schöneres als Geld und Material kennt, dann ist sie ziemlich armselig, denn immaterielle Werte hat sie dann keine mehr, die sind alle vom kapitalistischen System stranguliert worden.

Und kaufen kann man die nicht, die hat man eventuell, wenn man Glück hatte, von seiner Familie mitbekommen.

Aber alle diese reichen Leute hatten möglicherweise diesbezüglich ziemlich großes Pech und wurden in die falschen Familien reingeboren.

Sie wissen um dieses Defizit von Kindesbeinen an und meinen dann, sie könnten dies durch materiellen Reichtum kompensieren.

Die Achtung Ihresgleichen haben Sie, die Bewunderung der Masse auch.

Nur wer des Nachdenkens mächtig ist, der ignoriert diese Menschen in Ihren doch ab und an lächerlich anmutenden Kompensationsversuchen und -bestrebungen.

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harald441 22.05.2019, 15:51
35.

Zitat von till_wollheim
Die Schweden können vieles besser als wir in Deutschland. So haben sie zum Beispiel es geschafft, das depperte Bargeld überflüssig zu machen ohne es aber abzuschaffen! So hat man im Notfall immer noch ein Tauschmittel. Und genauso pragmatisch wird Herr Källenius Daimler führen. Zum Führen braucht er kein Ingenieur zu sein, er muß aber fähig sein, sich mit guten Leuten zu umgeben. Diese Fähigkeit hat er, denn sonst hätte Herr Zetsche ihn nicht als Nachfolger aufgebaut! Also lasst mal die unwissenschaftlichen Seitenhieb auf die Schwedische Industrie - zumal Volvo ein ganz hervorragendes Auto ist. Und elektrisch ist die Zukunft des Autos - da beißt die Maus keinen Faden … Denn ein Verbrennungsmotor ist ein Dinosaurier verglichen mit einem Elektromotor. Besteht doch der letzter nur aus 1/10 der Teile und hat einen 3 x höheren Wirkungsgrad und ermöglicht geräuschloses Fahren!
Das haben Sie schön geschrieben. Aber woher kommt denn der Strom für die von Ihnen so hochgepriesenen E-Autos? Das Erdöl für den Automobilkraftstoff liegt sozusagen gratis und umsonst in der Erde herum, es braucht nur gefördert und raffiniert zu werden. Und der Strom? Der muß über mehrere Umwandlungsstufen mit einem Riesenaufwand auf die Motorwelle gebracht werden, um Ihr E-Auto anzutreiben, und wenn Sie sich der Mühe unterziehen würden, den schlußendlichen Gesamtwirkungsgrad auszurechnen, dann würde Ihnen dieser Tränen in die Augen treiben. Und nicht vergessen: Die Kernkraftwerke werden in Deutschland bis dahin ALLE abgeschaltet sein!

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curiosus_ 22.05.2019, 15:59
36. Das Ziel von Tesla?

Zitat von hansglück
Sprechen Sie mal mit BMW oder Daimler Mitarbeitern, das genaue Gegenteil ist der Fall, sie sehen Tesla als größte Gefahr. Und Tesla hat schon längst gewonnen: Das Ziel von Tesla war immer, alle anderen Hersteller zur Elektro Mobilität zu zwingen. Das hat funktioniert.
Sprechen Sie mal mit den Geldgebern/Aktionären von Tesla und mit Elon Musk. Deren Ziel war sicher nie "alle anderen Hersteller zur Elektro Mobilität zu zwingen", sondern mit Tesla Geld zu verdienen. Was Tesla seit der Gründung vor fast 16 Jahren noch in keinem einzigen Jahr geschafft hat. Ganz im Gegenteil:

Elon Musk ruft um Hilfe: Tesla taumelt der Pleite entgegen.

ntv, Dienstag, 21. Mai 2019

Tesla als größte Gefahr? Sicher nicht.

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nn280 22.05.2019, 16:21
37. Aber, der Daimler-Aktienkurs fällt bereits

Zitat von till_wollheim
Die Schweden können vieles besser als wir in Deutschland. So haben sie zum Beispiel es geschafft, das depperte Bargeld überflüssig zu machen ohne es aber abzuschaffen! So hat man im Notfall immer noch ein Tauschmittel. Und genauso pragmatisch wird Herr Källenius Daimler führen. Zum Führen braucht er kein Ingenieur zu sein, er muß aber fähig sein, sich mit guten Leuten zu umgeben. Diese Fähigkeit hat er, denn sonst hätte Herr Zetsche ihn nicht als Nachfolger aufgebaut! Also lasst mal die unwissenschaftlichen Seitenhieb auf die Schwedische Industrie - zumal Volvo ein ganz hervorragendes Auto ist. Und elektrisch ist die Zukunft des Autos - da beißt die Maus keinen Faden … Denn ein Verbrennungsmotor ist ein Dinosaurier verglichen mit einem Elektromotor. Besteht doch der letzter nur aus 1/10 der Teile und hat einen 3 x höheren Wirkungsgrad und ermöglicht geräuschloses Fahren!
während der Hauptversammlung und bereits vor dem morgigen Dividendenabschlag kontinuierlich. Woran mag das wohl liegen??
Ich traue Herrn Källenius unter Herrn Zetsche wenig zu, genauso wie einem Herrn Nagelsmann unter Herrn Rangnick.

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nn280 22.05.2019, 16:56
38. Was ist eigentlich aus der

Zitat von spiegelneuronen
Darsteller sind alle drei. Winterkorn ist verbrannt - US-Strafverfolgung etc. Piech und Zetsche unterscheidet eines. Die Verantwortung als Eigentümer. Piech mit seinen damaligen Anteilen zog sich zurück. Zetsche, ohne bestimmend große Anteile -also Manager, der hauptsächlich mit fremdem Geld spielen darf- wird als Aufsichtsrat gehandelt. ...damit der Ketchup weiter blubbert - wie der Autokenner Dr. Z. über die Zukunftstechnik E-Mobility darstellt. Oh je ...
VW-Volksaktie geworden? Die hat sich alle der Herr Piech eingesackt.
Lüge, wohin man sieht. Gegen Herrn Piech ist Herr Winterkorn für mich ein Ehrenmann, der unter Piech zur falschen Zeit auf dem falschen Posten fungierte.

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Klarunddeutlich 25.05.2019, 15:01
39. Alle gleich...

Ob Zetsche oder Winterkorn, es ist ein und das selbe Gesindel, das uns jahrelang belogen und betrogen hat und die immer wußten, was sie tun. Es ist die Gier, nein die Habgier die dieses gewissenlose Dreckspack zu dem macht , was sie sind,- alles andere als Alphatiere. Stilisieren wir sie nicht noch hoch,- sie haben es nicht verdient. Schicken wir sie dahin, wo sie längst hingehören : auf den Müllhaufen der Geschichte

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