Forum: Wirtschaft
Vorstoß der Grünen: Ein-Euro-Tickets - populistisch, aber nicht dumm
imago/ Gottfried Czepluch

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter fordert Ein-Euro-Fahrtickets für alle - und damit quasi kostenlosen Nahverkehr. Die Idee ist populistisch, könnte aber positive Auswirkungen haben.

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Öko Nom 14.10.2018, 18:42
40. Sozialismus 2.0

Der Schwachsinn ist nicht totzukriegen. Den 68ern muss man zumindest noch zugutehalten, dass sie es nicht besser wissen konnten. Aber heute, 30 Jahre nach dem Zusammenbruch aller kommunistisch-sozialistischen Projekte weltweit, gilt diese Ausrede nicht mehr.
Die Kinder der 68er Generation sind das größte Übel der westlichen Welt, unreflektiert Mama und Papas naive-dümmliche Weltsucht übernommen und noch einen drauf gesetzt ... die Kommunismuslobby war nie weg, nur wurde sie nicht mehr rot, sondern mittlerweile grün vermarktet und wesentliche Bereiche des Staates komplett unterwandert, von den Schulen bis in die Ministerien. Und diese Leute sind schlimmere Dogmatiker und Realitätsverweigerer als alles bisher gesehene.

Erst schafft sich Deutschland (ohne Not) ab ... dank der naiven Wählerstimmen für die "Deutschland-Hasser" in Grün. Dagegen waren selbst die SPD'ler Hardcore Patrioten.

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lisa_k._marx 14.10.2018, 18:42
41. Das Problem

Zitat von mimas101
Was heißt populisitisch? Würde ich so nicht sehen sondern eher als Diskussionsgrundlage. Zum einen altert Deutschland schneller als Nachkommen kommen und zum anderen sind die Städte pp mittlerweile hoffnungslos mit Autos verstopft. Kommt noch hinzu das Straßen einen höheren Landschafts- und Ressourcenverbrach haben als Schienen. Und nicht nur das, der Kostendeckungsgrad durch Ticketverkäufe liegt so um die 50%, der Rest schießt sowieso der Steuerzahler zu. Aber man sollte intelligent planen, z.B. Langstrecken mit dem Zug mit jederzeitiger Unterbrechungsmöglichkeit wenn man mal einen Ort an der Strecke sehen will. Da wäre auch sinnvoll ein Car-Sharing-Angebot gleich mit am Bahnhof zu haben, so für die Kurzstrecken. In Städten könnte man auch Ruf- und oder/Sammeltaxen einführen, die sind abends billiger und flexibler als die großen Busse /Straßenbahnen.... Uberlegenswert wäre auch sicher nicht nur fixe Haltestellen zu haben sondern fliegende wie es in vielen anderen Ländern üblich ist. Es braucht also nur etwas Phantasie und Wille um eine attraktive Konkurrenz zum Auto aufzubauen die auch preislich eine Konkurrenz zum Auto sein muß.
nicht jeder wohnt in einer großen Stadt wo der ÖPNV relativ attraktiv ist. Taktzeiten von einer bis zwei Stunden zur Kreisstadt an Werktagen sind weniger reizvoll.

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bbrueggemann 14.10.2018, 18:44
42. Rechnen klappt nicht ganz, gell...

"Erstens könnten sich die Verkehrsbetriebe mit gewissem Vorlauf auf die stärkere Nachfrage vorbereiten. Dazu bedarf es nicht nur eines Ausbaus der Schiene, gerade in entlegeneren Regionen. Nur so könnten auch Pendler profitieren, die derzeit noch auf ihren Pkw angewiesen sind. Es müsste auch in einen klugen Ausbau von Bahnhöfen und Haltestellen investiert werden, um dem höheren Aufkommen gerecht zu werden."

Aha. Und woher sollen die Mittel für diese Verbesserungen im ÖPNV kommen, wenn keine Einnahmen mehr erzielt werden? Jeder halbwegs ökonomisch denkenden Mensch muss hier realisieren, dass diese Rechnung schlimmer als jede Milchmädchenrechnung ist, grober Unfug sozusagen.

Warum soll der Steuerzahler z.B. Reisen von Menschen finanzieren, die sich diese sonst nicht leisten könnten? Innovativ ist dies nicht, sondern höchstens naiv. Um es mal noch positiv zu benennen.

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sven2016 14.10.2018, 18:46
43. Da ist mehr erforderlich

Am Preis für den ÖPNV drehen ist eine Methode. Hinzukommen müsste aber die bessere Anbindung der Städte in die Verkehrsverbundfläcje und vernünftige Übergangspreise zwischen Verkehrsverbünden.

Bei uns (Nähe Bonn) hat sich das Tarifsystem in benachbarten Verbund innerhalb von NRW Anfang desJahres in kürzeren Strecken erheblich verteuert, dieFahrten ins benachbarte Rheinland-Pfalz sind mit Verbundtickets gar nicht vorgesehen. Da zahlt man in die Nachbarstadt DB-Preise + zusätzliches Busticket.

Nebenbei: Am WE fährt ab Samstagnachmittag sowieso kein Bus mehr.

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Msc 14.10.2018, 18:47
44.

Wettbewerb bei Ticketkosten von 1€? Vielleicht höchstens weil die Bahn dann den Nahverkehr einfach komplett einstellt und es zu einem Wettbewerb der Kunden kommt einen der Draisinenwagen zu erwischen, die dann auf unseren Schienen fahren.

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die_WahrheitXXL 14.10.2018, 18:48
45. Warum populistisch?

Das Deutsche Volk hat mit Steuergeldern die Deutsch Bahn gebaut. Helmut Kohl hat sie dem Volkseugentum entnommen, es nannte sich "Privatisierung"., seither geht es abwärts mit dem Service und deutlich aufwärts mit den Ticketpreisen. Es wäre nur fair und gerecht wenn das Volk mit seiner selbst bezahlten Bahn auch fahren dürfte, es wäre auch gut für die Umwelt wenn sie denn für mehr Menschen überhaupt nutzbar wäre. Leider liegt das Thema Umwelt bei der jetzigen Regierung ganz hinten, es hat Merkel mich noch nie interessiert. Die Hoffnung daran dass sich etwas ändert dürften wir zutiefst begraben, solange Merkel noch kanzlert.

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Faktomat 14.10.2018, 18:49
46. Raffzaehnige Aktionaere

Zitat von zausi
Dann würde ich auch vermehrt Bus und Bahn nutzen. Doch die Bahn wird ein scheiß tun, denn was ist dann mit den raffzähnigen Aktionären und den noch gierigeren Vorstand? Diese bangen doch sofort um ihr Konto. Und die grünen Spinner wähle ich deswegen trotzdem nicht.......
Klar liegt es an den raffzaehnigen Aktionaeren und dem gierigen Vorstand. Mit wenigen Worthuelsen kann man prima Kommentare schreiben. Vielleicht haette man noch irgendwo Buettel des Grosskapitals einbauen koennen. Einziger Aktionaer der Bahn AG ist uebrigens die Bundesrepublik.

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Crom 14.10.2018, 18:54
47.

Bin absolut dafür, dann sind die Straßen endlich frei u d ich komme schneller voran. Am besten Benzinpreise parallel anheben, damit für Arme Autofahren unerschwinglich wird. Dann ist es endlich wieder so wie vor dem 100 Jahren.

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diginatur 14.10.2018, 18:58
48. Keine schlechte Idee...

Zusätzlich würde der notwendige Ausbau auch weitere Arbeitsplätze schaffen. Busfahrer, Lokführer und Begleitpersonal.

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spon_12 14.10.2018, 18:59
49.

Zitat von Öko Nom
Der Schwachsinn ist nicht totzukriegen. Den 68ern muss man zumindest noch zugutehalten, dass sie es nicht besser wissen konnten. Aber heute, 30 Jahre nach dem Zusammenbruch aller kommunistisch-sozialistischen Projekte weltweit, gilt diese Ausrede nicht mehr. Die Kinder der 68er Generation sind das größte Übel der westlichen Welt, unreflektiert Mama und Papas naive-dümmliche Weltsucht übernommen und noch einen drauf gesetzt ... die Kommunismuslobby war nie weg, nur wurde sie nicht mehr rot, sondern mittlerweile grün vermarktet und wesentliche Bereiche des Staates komplett unterwandert, von den Schulen bis in die Ministerien. Und diese Leute sind schlimmere Dogmatiker und Realitätsverweigerer als alles bisher gesehene. Erst schafft sich Deutschland (ohne Not) ab ... dank der naiven Wählerstimmen für die "Deutschland-Hasser" in Grün. Dagegen waren selbst die SPD'ler Hardcore Patrioten.
Kurz zu Erinnerung: Die Finanzkrise hat die Idee des Neoliberalismus ausgelöst. Sozusagen die Pervertierung der Marktwirtschaft.

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