Forum: Wirtschaft
Vorstoß des Bundesarbeitsministers: Heil will Selbstständige zu Altersvorsorge verpfl
DPA

Rund drei Millionen Selbstständige haben keine Vorsorge fürs Alter. Arbeitsminister Heil will sie jetzt per Gesetz in den Kreis der Abgesicherten aufnehmen - und in das System einzahlen lassen.

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elkacko 06.04.2019, 09:22
40.

Das wird auch höchste Zeit. Wie viele Selbstständige überschätzen sich und den Erfolg ihres Unternehmens und werden nach einer Pleite zum Sozialfall. Meinetwegen auch gerne Krankenkassenpflicht. Bei einem soliden Geschäftsmodell alles kein Problem, ansonsten sollte man sich sowieso besser gar nicht erst selbständig machen.

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quidquidagis1 06.04.2019, 09:22
41. Das heisst also,dass..

..der 50 jährige Kleinstselbsständige,der nun verpflichtet wird vorzusorgen in 35 Jahren (sprich 2054)in den Genuß der "Respektrente" kommt?

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muunoy 06.04.2019, 09:25
42. Heil lügt

Die Zahl von 3 Mio. Selbständigen ohne Altersvorsorge ist gelogen, wie der VGSD bereits nachgewiesen hat. Die SPD erkennt nur unrentierliche Anlageformen, auf die der Staat den Finger drauf hat, als Altersvorsorge an. Mal ein Extrembeispiel: Investiert ein Selbständiger in ein fettes Aktiendepot und Mietwohnungen so viel, dass im Alter Einkünfte von monatlich 10.000,-EUR tu erwarten sind, so ist dieser Selbständige ein pöser Reicher, der in den Augen der Sozis maximal abgezockt gehört. Andererseits hat diese Person keine Altersvorsorge! Mit Rürup sichert man übrigens nur das Risiko ab, steinalt zu werden. Damit sich meine Rürup-Rente lohnt, muss ich z. B. 92 werden.Und das als Raucher. Wohlgemerkt sind nach SPD-Definition auch Beamte und Politiker nicht ausreichend fürs Alter abgesichert. Kritische Journalisten würden solche fake news nicht unkommentiert verbreiten, sondern darauf hinweisen, worum es den Sozis wirklich geht. Sie wollen an das Geld gut-verdienender Selbständiger, um ihnen im Alter eine lange Nase zu zeigen.

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lazyfox 06.04.2019, 09:25
43. Halbherzig

Beamte, Unternehmer, Reiche, alle sollten einen Beitrag zu den Sozialversicherungen leisten. Jeder verdiente Euro sollte einen Beitrag leisten. Weg mit den Beitragsbemessungsgrenzen. Reiche nutzen die Gesellschaft, nicht unbedingt aus aber sie nutzen sie. Ohne eine funktionierende Gesellschaft wären sie in vielen Fällen gar nicht reich oder müssten um den Reichtum fürchten. Es gibt keinen vernünftigen Grund Einkommen von der Verpflichtung zu den Sozialversicherungen auszunehmen. Also Herr Heil, warum so halber Kram?

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grotefend 06.04.2019, 09:30
44. Aha

Zitat von matthias123
Verrückter Vorschlag: wie wäre es wenn unsere elitären Beamten in Deutschland auch ihren Teil zur Sicherung des Sozialstaats beitragen anstatt nur die Leistungsträger zu schröpfen ?
Die Beamten sind ja so elitär, dass es so gut wie niemand mehr machen will. Davon ab würden die Beiträge vom Steuerzahler finanziert, das ist nämlich ein elementarer Bestandteil dieser Forderung, der immer gerne geflissentlich unterschlagen wird. Dass die Beamten dann auch der Rebtenkasse beziehen würden, vergisst man dann auch gerne mal, gell?

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n.wemhoener 06.04.2019, 09:33
45.

Frage:
"Heil plädiert im Gegensatz zur Union für eine Bedürftigkeitsprüfung "

Fehler im Artikel oder hat sich die SPD in diesem Punkt neu aufgestellt ? Ein Forist hat bereits darauf hingewiesen.

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solynieve 06.04.2019, 09:35
46.

Absolut richtig. Zu einem Solidarsystem gehört, dass jeder der arbeitet dort auch einzahlt. Aus Erfahrung weiß ich, dass sehr viele Selbstständige im Alter ohne Rente dastehen. Der Grund hierfür ist, sich privat absichern zu müssen und damit einfach überfordert zu sein. Gewinne , die man zureite legen könnte, werden grosszügig vom Finanzamt weggenommen. Der Zwang würde einem die Wahl erleichtern und wir wissen ja mittlerweile auch, dass die staatliche Rente gar nicht so schlecht ist im Vergleich zu zinslosen Lebensversicherungen z.B. Der einzige Jalen wird sein ein Bemessung vorzunehmen, weil die Einnahmen stark variieren sowie viele Selbstständige am Ende nicht wirklich viel über haben.

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Tennis Platzis 06.04.2019, 09:36
47. Natürlich sorgen die Selbständigen

für das Alter vor, nur eben nicht so, wie es die Koalition gerne hätte. Nachdem die Einnahmen unzählige Male versteuert wurden, wird eben bisher nicht auch noch in ein totes Pferd, die Rentenkasse, investiert, sondern in private Vorsorgemaßnahmen. Darunter sollte möglichst nicht die jemals größte Abzockvereinbarung zwischen einer Regierung und der Versicherungswirtschaft (namens Riester-Rente) fallen.
Dass die 3 Millionen neuen Beitragszahler eines Tages auch Anspruch auf Rentenzahlungen haben, kommt in Heils Renten-Kalkulation anscheinend nicht vor. Auch diese Bundesregierung ist mit der Rentenfrage leider heillos überfordert.
Keine Regierung traut sich eine Lösung anzubieten, obwohl in ca. 12 Jahren nur noch 1,5 Arbeitnehmer einen Rentner ernähren sollen und ca. 50 % der Rentenzahlungen aus Steuergeldern erfolgen müssen, um den demographischen Wandel auszugleichen. Es geht immer nur um die nächste Wahl, nicht um das Volk.

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K:F 06.04.2019, 09:38
48. Politiker und Beamte fehlen

Die Absahner aus Politike und Beamte ntum fehlen noch. Nur die Lobbytruppen sind zu stark im Bundestag vertreten und werden sich weigern.

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grbxx 06.04.2019, 09:38
49. Ok ich wandere aus

Ich zahle nicht in dieses schwachsinnig System ein ...

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