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Vorwurf der Sklavenarbeit: Katar schaltet Anwaltskanzlei ein
REUTERS

44 Tote in gut zwei Monaten: Die Arbeitsbedingungen auf den Baustellen im Fußball-WM-Land Katar sollen katastrophal sein, berichten Augenzeugen. Nun reagiert das Emirat und beauftragt eine Anwaltskanzlei mit der Prüfung der Vorwürfe. Ein deutscher Bauaufseher will indes von Todesfällen nichts wissen.

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Indigo76 03.10.2013, 16:38
1.

Zitat von sysop
Hoffmann ist laut "Handelsblatt" seit zwei Jahren mit der Bauaufsicht beauftragt. Die von Hoffmann geleitete Gruppe habe den Auftrag, Verstöße gegen Sicherheitsbestimmungen zu dokumentieren und sie mit Strafzahlungen zu ahnden. Ein Interesse, die Situation schönzureden, sei bei Hoffmann daher nicht erkennbar.
Der letzte Satz stimmt nur solange, wie davon ausgegangen wird, dass Herr Hoffmann unbestechlich ist. Wenn er aber von der Obrigkeit dafür bezahlt wurde, den Mund über die Arbeitsbedingungen zu halten, dann ist das Interesse sogar riesig groß.

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Tamarind 03.10.2013, 17:05
2.

Hier auf SPON gab es bereits ein paar Artikel mit gegensätzlichen Behauptungen. Stimmte deren Inhalt etwa nicht? Auch gab es eine Spiegel-TV Reportage über das Thema am 29.9.13. War das alles nicht richtig recherchiert?

Ich finde es journalistisch ungewöhnlich, dass ein bereits erschienener Artikel in der eigenen Publikation auf diese Art entkräftet bzw. für falsch erklärt wird. Bisher galt für solche Fälle der Usus einer Gegendarstellung.

Was ist nun die Wahrheit? Oder gilt der Wahrheitsgehalt des eigenen investigativen Journalismus beim SPON nur noch nicht einmal eine Woche?

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AhzekAhriman 03.10.2013, 17:09
3. Klar

Katar ist ja nun wirklich nicht sehr groß, so das davon ausgegangen werden kann, dass die Regierung weiß was da los ist.
Außerdem wird das kein Einzelfall sein und alle gesellschaftlichen Bereiche betreffen wo ausländische (niedrig qualifizierte) Arbeitskräfte arbeiten.
Die haben die Sklaverei doch nie ganz richtig abgeschafft.
Sofort die Fussball - WM 2022 entziehen und Wirtschaftsembargo!!!

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muellerv 03.10.2013, 17:14
4. Katar

Kann mir schon gut vorstellen das an den Berichten über die Arbeitsbedingungen viel dran ist. Hoffentlich schaut die Welt jetzt genau hin, wie dort mit Menschen umgegangen wird. Kenne persönlich einen Kollegen, der unten in Katar eine Baustelle geleitet hat, der hat ebenfalls das gleiche Berichtet. Die Scheichs haben das Geld und die Gastarbeiter haben nach deren Pfeife zu tanzen. Entweder man klopft denen jetzt gehörig auf die Finger oder man bläst die WM ab und geht in ein zivilisiertes Land.

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Stabhalter 03.10.2013, 17:30
5. könnten sie

Zitat von muellerv
Kann mir schon gut vorstellen das an den Berichten über die Arbeitsbedingungen viel dran ist. Hoffentlich schaut die Welt jetzt genau hin, wie dort mit Menschen umgegangen wird. Kenne persönlich einen Kollegen, der unten in Katar eine Baustelle geleitet hat, der hat ebenfalls das gleiche Berichtet. Die Scheichs haben das Geld und die Gastarbeiter haben nach deren Pfeife zu tanzen. Entweder man klopft denen jetzt gehörig auf die Finger oder man bläst die WM ab und geht in ein zivilisiertes Land.
das mal dem Josef Blatter schreiben,denn der hat Katar durchgeboxt.

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bartsimpsen 03.10.2013, 17:35
6. Das ZDF ist mit diesen Bilder ...

näher dran.

siehe hier:
"Der Kostendruck ist sehr groß"
http://www.zdf.de/Arbeit-für-die-WM-grenzt-an-Sklaverei-30034270.html

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tabernakelmenetekel 03.10.2013, 18:05
7. das machen die in arabischen

Ländern schon seit je her vor allem mit christlichen philippinischen Hausmädchen. Außer diversen gruppen wie open doors und hmk berichtet davon niemand. Herr Hoffmann wurde wohl nur der strand oder geldspeicher gezeigt

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laluna3 03.10.2013, 18:49
8. Blatter fragen

Zitat von Stabhalter
das mal dem Josef Blatter schreiben,denn der hat Katar durchgeboxt.
Blatter fragen? Ich lach mich schlapp.
Der hat ja nicht einmal gemerkt, das es in Katar heiss werden kann.

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mbraun09 03.10.2013, 19:35
9. Die sollen nicht so scheinheilig tun

Im gesamten arabischen Raum ist das Alltag. Interessiert bei uns niemandem, aber südost-asiatische Haushaltshilfen und Au Pairs könnte da einiges erzählen.

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